Ashtanga Nackt-Yoga

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In den alten Yoga Sutras von Patan­ja­li wird Ashtan­ga Nackt-Yoga als acht­glied­ri­ger Pfad des Yoga beschrieben:

  • Yama, Selbst­be­herr­schung
  • Niya­ma, Leitlinie
  • Asa­na, “ruhi­ge Haltung”
  • Pra­na­ya­ma – Atemkontrolle
  • Prat­ya­ha­ra – Rück­zug der Sinne
  • Dha­ra­na – Konzentration
  • Dhya­na – Meditation
  • Sama­dhi – Selbstverwirklichung

Ashtan­ga Nackt-Yoga in der Tra­di­ti­on von Sri K. Patt­abhi Jois hat einen prak­ti­schen Ansatz. Es ist eine dyna­mi­sche Hatha-Yoga-Form, bei der die Asa­nas (Kör­per­hal­tun­gen) in einer fest­ge­leg­ten Abfol­ge aus­ge­führt und durch Vin­ya­sas (mit dem Atem syn­chro­ni­sier­te Bewe­gun­gen) ver­bun­den werden.

Eine hin­ge­bungs­vol­le, regel­mä­ßi­ge Pra­xis die­ser Asa­na-Sequen­zen mit dem Ein­satz einer bestimm­ten Atem­tech­nik (Ujjayi), Ener­gie­schlös­sern (Bandhas) und der Beach­tung von fes­ten Schwer­punk­ten (Drisht­is) kann zu einer bewe­gen­den Medi­ta­ti­on führen.

Ashtan­ga Nackt-Yoga setzt sich aus drei Seri­en zusam­men. Du beginnst immer mit der Pri­mär­se­rie, Yoga Chi­kit­sa, (Yoga­the­ra­pie), die den Kör­per ent­gif­tet und wie­der ins Gleich­ge­wicht bringt. Die mitt­le­re Serie, Nadi Sho­da­na, rei­nigt das Ner­ven­sys­tem. Sthi­ra Bha­ga samap­ta, die fort­ge­schrit­te­ne Serie, bedeu­tet Kraft und Anmut und ist in vier Tei­le unter­teilt: A, B, C und D. Die­se Serie erfor­dert ein hohes Maß an Kraft, Fle­xi­bi­li­tät und Demut. Ashtan­ga Vin­ya­sa Yoga ist die Wur­zel aller moder­nen dyna­mi­schen Hatha-Yoga-Stile.

Ashtan­ga Nackt-Yoga ist kei­ne Gym­nas­tik oder ein Mann­schafts­sport, son­dern die Metho­de, um unse­ren Geist und unse­re Sin­ne unter Kon­trol­le zu brin­gen. Dies ist die Grund­la­ge für den Weg zum wah­ren Selbst – zum Yoga. Wir kön­nen Nackt-Yoga nicht aus Büchern und alten Schrif­ten ler­nen. Sie kön­nen uns ledig­lich den Weg wei­sen. Nackt-Yoga muss geübt wer­den, um erfah­ren und ver­stan­den zu werden.

Ashtanga Nackt-Yoga in der Tradition von Sri K. Pattabhi Jois
Ashtan­ga Nackt-Yoga in der Tra­di­ti­on von Sri K. Patt­abhi Jois

“Übe und alles wird kommen”

Sri. K. Patt­abhi Jois
Praxis des Ashtanga Nackt-Yoga mit Yoga Flocke
Pra­xis des Ashtan­ga Nackt-Yoga mit Yoga Flo­cke

Praxis des Ashtanga Nackt-Yoga

Der Atem ist das Herz­stück des Ashtan­ga Nackt-Yoga. Durch regel­mä­ßi­ges Üben ent­wi­ckelt sich ein tie­fer und kon­trol­lier­ter Atem. Der Geist wird ruhig und fokus­siert, die Gedan­ken wer­den lang­sa­mer und jede Bewe­gung fließt sanft und prä­zi­se von Asa­na zu Asana.

Wenn Atem und Bewe­gung in per­fek­ter Har­mo­nie sind und ohne Anstren­gung flie­ßen, kann sich die Ashtan­ga Vin­ya­sa Yoga-Pra­xis in eine beweg­te Nackt-Medi­ta­ti­on verwandeln.

Die Atem­tech­nik des Ashtan­ga Nackt-Yoga wird Ujjayi (sieg­rei­cher Atem) genannt. Bei die­ser Tech­nik wird die Stimm­rit­ze leicht ange­spannt, was ein lei­ses “Rau­schen” erzeugt, da der Rachen­raum ver­engt wird. Ujjayi ist eine Metho­de der Brust­korb­at­mung und soll­te weich, tief und gleich­mä­ßig sein.

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Asa­nas sind Kör­per­hal­tun­gen, die in einer bestimm­ten Abfol­ge aus­ge­führt und min­des­tens fünf Atem­zü­ge lang gehal­ten wer­den. Sie sind durch Vin­ya­sas ver­bun­den, was so viel bedeu­tet wie Syn­chro­ni­sa­ti­on von Bewe­gung und Atem.

Die Rei­hen­fol­ge der Asa­nas muss ein­ge­hal­ten wer­den, da jede Asa­na eine Vor­be­rei­tung für die nächs­te ist. Nur durch regel­mä­ßi­ges Üben einer Asa­na kannst du lang­sam die Kraft und Fle­xi­bi­li­tät ent­wi­ckeln, die du für die nächs­te Asa­na brauchst.

Bandhas (Mula­bandha und Uddya­na­bandha) sind Ener­gie­schlös­ser, die wäh­rend der gesam­ten Asan­a­pra­xis akti­viert wer­den soll­ten. Mula­bandha wird akti­viert, indem die Mus­keln des Becken­bo­dens ange­spannt wer­den. Uddya­na­bandha ist das Hoch- und Her­an­zie­hen des Unter­bau­ches. Bei­de Aktio­nen soll­ten sanft und gleich­mä­ßig aus­ge­führt werden.

Das Zusam­men­spiel der Bandhas mit dem Atem sta­bi­li­siert den Rumpf, schafft Län­ge in der Wir­bel­säu­le und Raum für Bewe­gung. Das Ergeb­nis ist eine stär­ke­re Rumpf­kraft. Akti­vier­te und ste­ti­ge Bandhas sind die Grund­la­ge für die Aus­füh­rung von Asa­nas und Pranayama.

Drisht­is sind fes­te Brenn­punk­te: Nasen­spit­ze, zwi­schen den Augen­brau­en (drit­tes Auge), Bauch­na­bel, Hand, Dau­men, Zehen, nach vor­ne, oben oder zur Sei­te. Sie ver­bes­sern die Kon­zen­tra­ti­on, das Gleich­ge­wicht und haben eine ent­span­nen­de Wir­kung auf Kör­per und Geist.

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