FKK-Yoga: Wie es mir erging, als ich nackt mit Dutzenden von Fremden Yoga machte

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Bevor ich mich für die Com­bo-Pila­tes- und Yoga­stun­de von Naked In Moti­on zum FKK-Yoga anmel­de – ein Work­out ohne Klei­dung – habe ich vie­le Fra­gen: Wann sind Sie nackt? Was ist, wenn Sie fur­zen müs­sen? Machen sich die Leu­te gegen­sei­tig an? (Wahr­schein­lich nicht, wenn man furzt.)

Ich habe zwar gro­ße Fort­schrit­te gegen­über dem kör­per­be­wuss­ten Teen­ager gemacht, der ich frü­her war, aber ich weiß, dass ich noch eini­ges an Arbeit vor mir habe. Das ist der Grund, war­um die Klas­se so fas­zi­nie­rend für mich ist. Ich bin zum Bei­spiel nicht die Art von Per­son, die nackt in einer Umklei­de­ka­bi­ne ste­hen kann, ohne sich unbe­hag­lich zu füh­len. Ich mag es nicht, mei­nen Kör­per ohne Klei­dung zu sehen, wenn ich in einer Umklei­de­ka­bi­ne bin.

Tat­säch­lich habe ich noch nie nackt geba­det.

Prak­ti­scher aus­ge­drückt: Ich mache kein Yoga und schon gar kein FKK Yoga. Nie­mals. Ich kann mei­ne Zehen – oder mei­ne Knö­chel – nicht berüh­ren. Mit ande­ren Wor­ten: Ich habe die Fle­xi­bi­li­tät eines 70-jäh­ri­gen Man­nes. Es ver­steht sich von selbst, dass ich ein biss­chen Angst davor habe, nackt zu trai­nie­ren, aber ich hof­fe, dass mir die­se Erfah­rung hilft, mei­nen Kör­per ein biss­chen mehr zu lieben.

Neu­gier über­trumpft jedes Mal die Angst, also kom­me ich zum Unter­richt in den ange­mie­te­ten Räu­men des FKK Yoga Stu­di­os in Chel­sea und bin sofort über­rascht, wie vie­le Leu­te dort sind. Der Raum ist über­füllt. Die Aus­bil­der Wil­low und Adam sagen, es sei die höchs­te Teil­neh­mer­zahl aller Zei­ten. Das ist zwar groß­ar­tig für ihr Geschäft, aber mein inter­ner Mono­log sagt nur: “Also, die Wahr­schein­lich­keit, dass mir beim Son­nen­gruß ins Gesicht gepin­kelt wird, ist gera­de gestiegen”.

Glück­li­cher­wei­se stellt mich Adam in die Ecke des Rau­mes, wo ich die wenigs­ten Augen auf mei­ne nack­ten Stel­len habe. Dann reicht er mir eines ihrer lami­nier­ten Regel­blät­ter: “Null Han­dy­to­le­ranz. Nackt­heit ist obli­ga­to­risch, mit eini­gen Aus­nah­men für Men­schen, die men­stru­ie­ren, trans­se­xu­ell sind oder mit Kör­per­dys­mor­phie zu kämp­fen haben. Wich­sen ist nicht erlaubt. Nicht das Geschlecht oder die sexu­el­le Iden­ti­tät von jeman­dem vortäuschen”.

Dann wie­der­ho­len die Dozen­ten die Regeln laut. Ich freue mich, beson­ders über den Teil ” Kein wich­sen erlaubt”. Als Frau, die in New York City stän­dig voll beklei­det dem Pfeif­kon­zert aus­ge­setzt ist, bin ich sehr besorgt über die Mög­lich­keit von Beläs­ti­gun­gen in mei­ner Nackt­heit. Es ist schön zu wis­sen, dass sol­che Bemer­kun­gen nicht tole­riert werden.

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Sobald die Regeln vor­bei sind, lächelt die abso­lut hin­rei­ßen­de Wil­low und sagt: “Zie­hen wir uns aus! Trotz mei­ner inne­ren Panik ent­schei­de ich mich für die “Tu so, bis du es geschafft hast”-Mentalität. Die­se Leu­te ken­nen mich nicht – nach allem, was sie wis­sen, könn­te ich die Köni­gin­göt­tin der FKK-Yoga Stadt sein. Also zie­he ich mei­ne Klei­der aus und ste­he da und füh­le die sanf­te Luft auf mei­nem nack­ten, nack­ten Körper.

Ich neh­me mir einen Moment Zeit, um die wun­der­ba­re Ver­rückt­heit die­ses Moments zu wür­di­gen. Ich bin nackt. In einem Raum vol­ler Men­schen, die eben­falls nackt sind.

Ich schaue mir die Kör­per um mich her­um an, hof­fent­lich auf eine nicht son­der­lich unheim­li­che Wei­se. Ich stel­le fest, dass zwar alle in guter Ver­fas­sung sind, aber das Alter zwi­schen 20 und 60 Jah­ren liegt. Es gibt sogar eine Viel­zahl von Men­schen unter­schied­li­cher eth­ni­scher Her­kunft. Ich habe eine sehr tie­fe Erkennt­nis, wenn ich all die Frem­den um mich her­um anse­he: Alle sind nackt unter ihrer Klei­dung. Ja. Neh­men Sie sich einen Moment Zeit, damit die­ser Moment in mir auf­ge­nom­men wird.

Mein Yoda-Moment wird von Wil­low unter­bro­chen, die uns anweist, uns auf den Rücken zu legen, die Knie zu beu­gen und mit den Knie­beu­gen zu begin­nen. Es stellt sich her­aus, dass die­ses Trai­ning sehr auf die Bauch­mus­keln fokus­siert sein wird. Und wenn man nackt ist, bedeu­tet das eine Men­ge Bli­cke auf die Bauch­röll­chen. Zuerst bin ich unsi­cher. Ich mei­ne, die Trai­ner haben die straf­fen, fla­chen Bäu­che von Leu­ten, die stän­dig grü­nen Saft trin­ken und Crun­ches machen, weil sie wahr­schein­lich genau das tun.

Doch nach ein paar Minu­ten, in denen ich mei­nen Bauch au natu­ra­le anstar­re, gewöh­ne ich mich dar­an, die Haut­fal­ten zu sehen. Wer hät­te das gedacht? Eine gute Mög­lich­keit, das Kör­per­be­wusst­sein zu erobern, ist es, auf die am wenigs­ten bevor­zug­ten Stel­len zu star­ren, den Hin­tern nackt, über einen län­ge­ren Zeit­raum. Ein kos­ten­lo­ser Ratschlag!

Und dann ist es Zeit für den Yoga-Teil des Kur­ses. Hier habe ich wirk­lich Mühe, mich davon abzu­hal­ten, wie ein Kind zu kichern, denn bei der Hälf­te der Posen star­re ich jeman­dem direkt auf den Hin­tern. Kom­bi­niert mit der Tat­sa­che, dass ich bei den Balan­ce-Übun­gen immer wie­der umfal­le, ster­be ich inner­lich vor Lachen. Mein Gehirn sagt in einer Schlei­fe: “Ich mache Yoga. Ich bin nackt. Ich mache nicht ein­mal nor­ma­les Yoga. Jeder ist nackt. Nackt nackt nackt.”

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Glück­li­cher­wei­se schaf­fe ich es, mich nach außen hin zusam­men­zu­rei­ßen. Ich fur­ze nicht ein­mal. Ich schul­de dir was, Eingeweide.

Nach andert­halb Stun­den ist der Unter­richt vor­bei. Jetzt, wo wir kei­ne Kat­zen­kuh sind, wird mir klar, dass ich kei­ne Ahnung habe, wann es ange­bracht ist, mich wie­der anzu­zie­hen. Nie­mand sonst scheint es eilig zu haben, was auch Sinn macht, da sich vie­le der Teil­neh­mer als Nudis­ten betrach­ten und sich völ­lig wohl dabei füh­len, ein Gespräch mit einem völ­lig Frem­den anzu­fan­gen … wäh­rend sie nackt sind. Ich hin­ge­gen habe Mühe, ohne Hose Small­talk zu füh­ren. Es fällt mir sehr schwer, so zu tun, als ob nichts unge­wöhn­lich wäre. Vor allem, wenn es sich bei der betref­fen­den Per­son um einen Mann han­delt. Und eine Erek­ti­on hat.

Er fragt mich, ob dies mei­ne ers­te FKK-Yoga Klas­se ist, und ob ich mich amü­sie­re. Ich sage, dass es so ist, und ich bin – gleich­zei­tig bereit, mei­ne Augen mit aller Kraft von sei­nem Schritt­be­reich fern­zu­hal­ten. Wäh­rend die­ser Mann ver­sucht, freund­lich zu sein, füh­le ich mich ein­fach unbehaglich.

Was mich betrifft, so blei­be ich doch und füh­re eini­ge nack­te Gesprä­che mit ande­ren Men­schen. Wir reden über die Fes­ti­vals, zu denen wir in die­sem Som­mer gehen, über FKK-Yoga Kon­gres­se im Raum NYC und über das Trai­ning, das wir mit Klei­dung machen. Aber, wenn ich ehr­lich bin, füh­le ich mich lang­sam unbe­hag­lich in einem Raum vol­ler unbe­klei­de­ter Con­vos. Tat­säch­lich bin ich so gehetzt, wenn ich mich aus­zie­he, dass ich mei­ne Tasche mit mei­ner Yoga­mat­te zurück­las­se. Offen­sicht­lich bin ich der Neu­ling im Raum.

Wil­low und Adam sag­ten zu Beginn des Kur­ses, dass sie wol­len, dass jeder Naked In Moti­on zu dem macht, was er sich wünscht. Ob Sie also einen beson­ders bieg­sa­men roman­ti­schen Part­ner vor­füh­ren oder die schwie­ri­ge Kunst der Kör­per­lie­be beherr­schen wol­len, eine Klas­se wie Naked In Moti­on könn­te Ihr end­gül­ti­ges Ziel sein. Aber egal, war­um Sie sich für einen ihrer Kur­se ent­schei­den, den­ken Sie ein­fach dar­an: Wenn Sie Ver­trau­en vor­täu­schen, kön­nen Sie alle davon über­zeu­gen, dass Sie die Köni­gin Göt­tin des FKK-Yogas in der Stadt sind.

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4 Kommentare zu „FKK-Yoga: Wie es mir erging, als ich nackt mit Dutzenden von Fremden Yoga machte“

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