Aus der Perspektive einer Frau: FKK

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Aus der Per­spek­ti­ve einer Frau: FKK

Nackt sein – FKK – aus der Perspektive einer Frau

MEIN ERSTES MAL FKK – ANGST

“Es ist völ­lig nor­mal, Angst zu haben…”
Vor dei­ner ers­ten FKK-Ver­an­stal­tung ist es völ­lig nor­mal, dass du vor der ers­ten Teil­nah­me an einer FKK-Ver­an­stal­tung völ­lig ver­rückt vor Angst bist. Wenn es dein Ehe­part­ner ist, der dich drängt, es mit Nudis­mus zu ver­su­chen, ist Zorn die nor­ma­le Reak­ti­on. Der Gedan­ke, dass er sich nackt aus­zieht, nur um vie­le nack­te Frau­en zu sehen, hilft auch nicht.

Dei­ne ers­ten paar Minu­ten kön­nen schwie­rig sein. Viel­leicht fühlst du dich ver­letz­lich und schämst dich. Ver­traue mir, die Angst wird ver­ge­hen und du wirst bald ent­de­cken, dass du so ent­spannt bist, dass du sogar ver­gisst, dass du kei­ne Klei­der mehr trägst! Und du wirst wis­sen, dass du dazu­ge­hörst, wenn es Zeit ist zu gehen und du dich nicht wie­der anzie­hen willst! – Julie

“Ich war der Letzte, der seinen Badeanzug abgelegt hat”

Ich war im Urlaub in einem Resort in der Kari­bik. Die ers­ten bei­den Tage ver­brach­te ich am Strand, saß in einem durch­näss­ten Bade­an­zug und wur­de vom Sand wund gescheu­ert. Ich mel­de­te mich für einen Tages­aus­flug mit Boot und Pick­nick an einem Strand auf einer Insel abseits des Resorts an. Als wir abfuh­ren, ent­deck­te ich, dass der Aus­flug auf eine Insel mit einem Nackt­strand ging! Ich gebe zu, mei­ne ers­te Reak­ti­on war, dass dies etwas ist, was nicht akzep­ta­bel ist. Ich beschloss, trotz­dem hin­zu­ge­hen, da ich dach­te, dass mich nie­mand aus mei­nem Bade­an­zug her­aus­ho­len würde.

Ich blieb stand­haft, und in der Tat war ich die letz­te Per­son, die nach­gab und mei­nen Bade­an­zug ableg­te – aber ich war auch die letz­te, die sich anzog, um ins Resort zurück­zu­keh­ren. War­um hat­te mir jemand nicht frü­her davon erzählt? Jeder wird dir sagen, dass sobald du dei­nen ers­ten Mal Besuch gemacht hast, das Gefühl der Besorg­nis ver­schwin­det. Ich war süch­tig danach, und das ist über 30 Jah­re her.

Der Satz, “nackt, wenn mög­lich, beklei­det, wenn es prak­tisch ist”, beschreibt mich defi­ni­tiv. Beim Staub­saugen tra­ge ich aller­dings Schu­he, da ich die Ange­wohn­heit habe, mir mit dem Staub­sauger über die Zehen zu fahren.

Was, wenn meine Freunde es herausfinden?

Vie­le Neu­lin­ge haben Angst, dass ihre Freun­de, Kin­der oder Ver­wand­ten es her­aus­fin­den könn­ten. Und got­tes­fürch­ti­ge jemand bei der Arbeit erfährt die Wahr­heit! Natür­lich, wie wür­den sie es denn wis­sen, wenn sie nicht dort wären? (In die­sem Fall kennst du auch ihr Geheimnis!)

Es ist wich­tig, die Pri­vat­sphä­re eines ande­ren Nudis­ten zu respek­tie­ren. Stel­le nie­mals neu­gie­ri­ge Fra­gen (wie: “Wo arbei­test du?”) oder nach einer Tele­fon­num­mer oder Adres­se. Wenn die Per­son inter­es­siert ist, wird sie es dir von sich aus sagen. Wenn dich jemand außer­halb der Nudis­ten­welt kon­fron­tiert, denk dar­an, dass du als Erwach­se­ner das Recht hast, jeden Lebens­stil zu wäh­len, den du willst. Betrach­te die Ent­de­ckung als eine groß­ar­ti­ge Gele­gen­heit für eine Dis­kus­si­on dar­über, wor­um es beim Nudis­mus geht (und was er nicht ist.)”

Wo soll ich hinsehen?

Nach mei­ner eige­nen Erfah­rung (und vie­le FKK-Frau­en stim­men mir zu) ist ein FKK-Park einer der weni­gen Orte, wo Män­ner dir ins Gesicht sehen kön­nen. Schließ­lich haben sie den Rest von dir schon gese­hen, also gibt es kei­nen Grund zu ver­su­chen, einen Blick auf die Brüs­te oder Geni­ta­li­en zu erha­schen und sich zu wun­dern – sie ken­nen die Ant­wort bereits!

Mei­ner Erfah­rung nach ist es ein­fa­cher, in einer nudis­ti­schen Umge­bung ein Gespräch auf Augen­hö­he zu füh­ren, als mit Men­schen, die Klei­dung oder Bade­an­zü­ge tra­gen. Das hilft, die Angst davor zu neh­men, dabei erwischt zu wer­den, wenn man auf die inti­me­ren Berei­che blickt. Nudis­ten emp­fin­den sol­che Hand­lun­gen nicht als belei­di­gend, es sei denn, man wird beim Glot­zen voll erwischt. Wenn du denkst, dass dies beim ers­ten Mal ein Pro­blem sein könn­te, tra­ge ein­fach eine Son­nen­bril­le. Du wirst bald ler­nen, dich anzu­pas­sen, denn nach ein paar Minu­ten merkt dein Gehirn es nicht mehr.

Nudisten sind sexuell freizügig und empfinden eindeutige Blicke nicht als beleidigend
Nudis­ten sind sexu­ell frei­zü­gig und emp­fin­den ein­deu­ti­ge Bli­cke nicht als beleidigend

“Das ist das großartigste Gefühl!”

Wäh­rend Nackt­heit zu Hau­se nicht prak­ti­ziert wur­de, hat­ten wir nur ein Bade­zim­mer, so dass es nicht unge­wöhn­lich war, Mom oder Dad unbe­klei­det vom Schlaf­zim­mer ins Bade­zim­mer gehen zu sehen. Nie­mand war über­mä­ßig schüch­tern oder pein­lich; es war ein­fach kei­ne gro­ße Sache in unse­rem Haus. Spä­ter besuch­te ich das Col­le­ge in San Die­go und ging mit Freun­den zum Black’s Beach. Von mei­nem ers­ten Mal dort habe ich es geliebt! Seit­dem habe ich nie irgend­wel­che Vor­be­hal­te gegen Nackt­heit gehabt. Ich bin mir nicht sicher, was ich jeman­dem über sein ‘ers­tes Mal’ erzäh­len könn­te, außer es ein­fach zu tun! Es ist das tolls­te Gefühl! – Lisa

MEINEN KÖRPER ZU AKZEPTIEREN

Als ich vor 20 Jah­ren Nudist wur­de, hat­te ich defi­ni­tiv kör­per­li­che Pro­ble­me, da ich immer etwa 30 Pfund Über­ge­wicht hat­te. Mein ers­ter Besuch in einem FKK-Park ver­än­der­te mei­ne Per­spek­ti­ve. Ich erkann­te, dass, egal wie groß” oder klein” ich war, es immer jeman­den gab, der dün­ner oder schwe­rer war. Ich fühl­te mich plötz­lich viel woh­ler mit mei­nem Kör­per. Jetzt bin ich immer der ers­te, der sich aus­zieht und der letz­te, der sich anzieht. – Helen

Vie­le Men­schen, sowohl Frau­en als auch Män­ner, sind besorgt dar­über, wie sie im Ver­gleich zu ande­ren aus­se­hen wer­den. Ich höre Frau­en Din­ge sagen wie: “Ich müss­te 20 Pfund wie­gen, bevor ich das wagen wür­de”. Aber die Sache ist die: Immer, wenn du mit einer Grup­pe von, sagen wir, 100 Nudis­ten kommst, wirst du zwei oder drei fin­den, die dich sagen las­sen: “Wow, ich wünsch­te, ich oder mein Kum­pel wür­den so aus­se­hen. Du wirst wei­te­re zwei oder drei fin­den, die dich sagen las­sen: “Wow, ich bin froh, dass wir nicht so aus­se­hen. Die ande­ren 95 oder so sehen genau so aus wie du!

“Die Freiheit, uns selbst so zu akzeptieren, wie wir sind…”

FKK am Strand mit piercing muschi
Frau allei­ne am FKK Strand

Frü­her war es für mich schwer zu ver­ste­hen, war­um jemand Nudist wer­den woll­te, nackt zu sein war mir immer so pein­lich und unan­ge­nehm, auch wenn ich allein oder vor mei­nem Mann war.

Ich traf die Wahl, Nudis­mus aus­zu­pro­bie­ren, weil ich so drin­gend die nega­ti­ve Kraft über­win­den muss­te, die die Kör­per­scham auf mein Leben hatte.

Beim Nudis­mus geht es nicht dar­um, gese­hen zu wer­den; es geht um die Frei­heit, uns selbst und ande­re so zu akzep­tie­ren, wie wir sind. Wir haben unbe­que­me Klei­dung abge­legt, um die Freu­de zu erle­ben, die Son­ne und den Wind über­all auf uns zu spü­ren – nicht nur an den Kör­per­tei­len, die die Gesell­schaft für akzep­ta­bel hält, um gese­hen zu werden.

Nudis­ten sind nor­ma­le Men­schen mit Arbeit, Fami­lie, Freu­den und Sor­gen. Wir sind jung, alt, dünn, dick, schwarz, asia­tisch, kau­ka­sisch, schwul und hete­ro. Wir urtei­len nicht über ande­re, im Gegen­satz zu dem, was du viel­leicht denkst. Wir kri­ti­sie­ren, beno­ten, kate­go­ri­sie­ren oder ent­las­sen dich nicht auf­grund dei­ner Kör­per­form und ohne Vor­ur­tei­le. Kör­per­feh­ler und Scham hören auf, uns wegen etwas, das wir nicht ändern kön­nen, davon abzu­schot­ten, das Leben voll­stän­dig zu leben. Und indem wir die­se Scham hin­ter uns las­sen, wer­den wir wirk­lich frei.

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“Ich kämpfe noch manchmal…”

Ich bin eine die­ser Frau­en, die immer auf der schwe­ren Sei­te stand, aber ich hat­te das Glück, in einer Fami­lie auf­zu­wach­sen, die es mir erlaub­te, mich nicht vor mei­nem Aus­se­hen zu fürch­ten. Kurz nach­dem ich anfing, mich mit mei­nem zukünf­ti­gen Ehe­mann zu tref­fen, ver­riet er, dass er Nudist ist und frag­te mich, ob ich in ein ört­li­ches Nudis­ten­re­sort kom­men wür­de. Ob du es glaubst oder nicht, es war ein­fach für mich, mich das ers­te Mal vor Frem­den aus­zu­zie­hen. Ich weiß, dass das nor­ma­ler­wei­se nicht so ist, aber ich fühl­te mich dort ein­fach sicher mit ihm, zusam­men mit die­sem inne­ren Ver­trau­en, das mir mein Vater als Mäd­chen gege­ben hat.

Ich könn­te hier auf­hö­ren und so klin­gen, als ob es ein­fach wäre, Nudist zu sein. Aber, es ist nicht immer so. Manch­mal füh­le ich mich immer noch selbst­be­wusst wegen mei­ner Grö­ße. Ich muss dir sagen, dass ich mich viel woh­ler und siche­rer füh­le, wenn ich mit mei­nen Nudis­ten­freun­den zusam­men bin, weil ich mich nicht stän­dig wie ein Rich­ter fühle.

Das ist also kom­pli­ziert. Auf der einen Sei­te war es für mich ein­fach. Aber auf der ande­ren Sei­te kämp­fe ich immer noch manch­mal mit kul­tu­rel­len Ein­flüs­sen, die sich ver­schwö­ren, damit alle Frau­en das Gefühl haben, dass etwas nicht stimmt, wenn sie nicht blei­stift­dünn sind. Und das ist der Grund, war­um ich immer wie­der zurückkomme.

“Ein erneuertes Gefühl von Selbstwert”

Vor vie­len Jah­ren, als ich 21 war, schlug mein Freund vor, dass wir an einen Nackt­strand gehen soll­ten. Ich war immer bereit, etwas Neu­es aus­zu­pro­bie­ren, aber ich war völ­lig unvor­be­rei­tet auf die Ehr­furcht, die ich fühl­te, als ich mich zum ers­ten Mal aus­zog und die Son­ne, die Mee­res­bri­se und vor allem das Was­ser offen an mei­nem Kör­per spür­te, und – am wich­tigs­ten – ohne dass sich jemand dar­um küm­mer­te. In spä­te­ren Jah­ren, als ich ande­re Frau­en zum ers­ten Mal traf, fand ich, dass die meis­ten auch sehr neu­gie­rig waren und Lust hat­ten, etwas Neu­es aus­zu­pro­bie­ren. Sie woll­ten die Son­ne und das Was­ser spü­ren, frei von den Zwän­gen des kon­ser­va­ti­ven Lebens, das sie so lan­ge gelebt hat­ten. Nach­dem sie die Frei­heit der Nackt­heit erfah­ren hat­ten, sah ich, dass sie viel­leicht ein neu­es Selbst­wert­ge­fühl fin­den würden.

Die Men­schen, denen du begeg­nen wirst, sind zum größ­ten Teil die ech­tes­ten, die du je ken­nen­ler­nen wirst, denn, wie das Kli­schee besagt, gibt es wenig zu ver­ber­gen, weder phy­sisch noch emo­tio­nal. Nudis­ten sind Anwäl­te, Leh­rer, Sekre­tä­rin­nen, Stu­den­ten, Groß­müt­ter, Poli­zis­ten und vie­le ande­re Beru­fe. Wenn du den ‘Sprung’ wagst und her­aus­fin­dest, ob Nackt­heit das Rich­ti­ge für dich ist, wird es dir nie­mand jemals aus­re­den kön­nen! Und ihr wer­det neue Freun­de gewin­nen, die für immer blei­ben werden!

“Was es für mich war, war Tennis”

Ich war schon immer ein Hin­ter­hof-Nudist gewe­sen, also war der gro­ße Schritt für mich die Ent­schei­dung, vor ande­ren außer­halb mei­ner unmit­tel­ba­ren Fami­lie nackt zu sein. Was es für mich tat, war Tennis.

Ich bin schon immer ein Hinterhof-Nudist gewesen
Ich bin schon immer ein Hin­ter­hof-Nudist gewesen

Die meis­ten FKK-Parks haben Ten­nis­plät­ze, und bei mei­nem ers­ten Besuch in einem der Parks fand ich mich an der Sei­te des Plat­zes wie­der und sah, was auf den ers­ten Blick selt­sam erschien: Leu­te, die Ten­nis spie­len, aber nur ihre Ten­nis­schu­he und einen Hut tra­gen. Bald fand ich mich in einem locke­ren Gespräch mit ande­ren wie­der, die eben­falls zusa­hen. Es schien nur eine Nano­se­kun­de spä­ter, dass ich mich selbst zu einem Dop­pel­spiel ein­ge­la­den sah, wobei ich das­sel­be son­nen­ver­wöhn­te Out­fit trug wie die ande­ren. Es war ein groß­ar­ti­ges Gefühl! Spä­ter an die­sem Tag ent­deck­te ich, dass der Park einen Ten­nis­pro­fi hat­te, der mitt­wochs Unter­richt gab, also habe ich mei­nen Arbeits­plan so gestal­tet, dass ich mitt­wochs immer frei hat­te, um einen nack­ten Tag im Park zu ver­brin­gen und mein Spiel zu ver­bes­sern. Ich wid­me­te mich dem Zeit­plan so sehr, dass ich ein paar Ohren spä­ter eine Job­be­för­de­rung ablehn­te, weil ich mei­nen nor­ma­len Mitt­woch nicht frei bekom­men würde! -

“Volleyball ist der nationale FKK-Sport”

Ich ent­deck­te, dass die meis­ten Parks ein Vol­ley­ball­feld haben, was anschei­nend der natio­na­le FKK-Sport ist. Ob auf Asphalt, oder Strand­sand, oder im Was­ser, es gibt immer ein Spiel.

Was ich ent­deckt habe ist, dass, ein­mal ange­fan­gen, Sport zu trei­ben, wäh­rend man nackt ist, schwer auf­zu­hö­ren ist. Und danach kei­ne ver­schwitz­ten Klamotten!

Die Son­ne, das Gras und die neu­en Freun­de sind jetzt alle wich­tig für mich, da sie die per­fek­te Mög­lich­keit sind, mir zu hel­fen, mei­ne inter­nen Bat­te­rien auf­zu­la­den, wann immer ich sie brau­che. Also, wenn du mich suchst, ver­such es auf dem Volleyballplatz.

“Willkommen in deinem Körper”

Beim Nudis­mus geht es um die Akzep­tanz des Selbst und des Kör­pers genau so, wie sie sind. Wenn du erwar­test, per­fek­te und iden­ti­sche nack­te Kör­per im Play­boy zu fin­den, liegst du falsch.

Wenn du statt­des­sen ler­nen möch­test, wie ech­te mensch­li­che Kör­per aus­se­hen, schlie­ße dich uns an. Jeder von uns ist anders. Intel­lek­tu­ell hat­te ich gewusst, dass der Weg zum Frie­den mit dem eige­nen Kör­per nicht durch Per­fek­ti­on führt, son­dern durch Akzep­tanz. Doch die­ses Ver­ständ­nis beweg­te sich nicht unter mei­nem Hals (mei­nem Intel­lekt), bis ich über den Nudis­mus stol­per­te. Das war der Zeit­punkt, an dem mein Bauch, mein Kör­per, mein Ver­stand und mei­ne See­le end­lich ver­stan­den, was wah­re Akzep­tanz war. Ver­brin­ge Zeit mit nack­ten Frau­en mit Mas­tek­to­mien und Män­nern mit feh­len­den Glied­ma­ßen und du lernst, dass wir alle Nar­ben tragen.

Als ich ein­mal ange­fan­gen hat­te, konn­te ich nicht mehr zurück­ge­hen. Für den Rest mei­nes Lebens wer­de ich mir Fil­me und Wer­be­kam­pa­gnen anse­hen und über die schie­re Albern­heit der Illu­si­on von Per­fek­ti­on lachen, an die ich frü­her geglaubt habe, und der Illu­si­on, an deren Auf­recht­erhal­tung die Wer­ber und Medi­en­chefs so hart arbeiten.

Will­kom­men in dei­nem Kör­per! Am Anfang dau­ert es eine Wei­le, bis man sich an alles gewöhnt hat, aber der Kom­fort wird schnell kom­men. Ver­dammt, tra­ge ein Tuch, solan­ge du es brauchst. Es wird sich lösen, wenn du bereit bist.

FKK am Strand
FKK am Strand

“Ich wünschte, ich hätte früher angefangen”

Ich habe her­aus­ge­fun­den, dass vie­le Leu­te sozia­le Nackt­heit erst im mitt­le­ren Alter aus­pro­bie­ren, wenn die Kin­der erwach­sen und weg sind. Ich habe gehört, dass vie­le, die es ver­sucht haben, als sie schon älter waren, dar­über kla­gen, dass sie bedau­ern, so spät im Leben ange­fan­gen zu haben und sich wün­schen, sie hät­ten frü­her angefangen. -

Nacktheit während der Schwangerschaft

Ich habe Nudis­mus in der Schwan­ger­schaft erlebt. Als sich mein Kör­per von zier­li­chen 120 Pfund auf aus­ge­las­se­ne 175 Pfund ver­än­der­te, war es mir weit­aus unan­ge­neh­mer, mich an die Ver­än­de­run­gen in mei­nem Kör­per anzu­pas­sen, als ich in die­sen neun Mona­ten von ande­ren Nudis­ten gese­hen wur­de. Ich erkann­te, dass, egal wie ich aus­sah, ande­re mich mehr so akzep­tier­ten, wie ich war. Sie waren glück­li­cher, mich als Per­son ken­nen zu ler­nen, als mich für das sich stän­dig ver­än­dern­de Aus­se­hen zu beur­tei­len. Und jetzt, da das vor­bei ist, ver­eh­ren alle mei­nen klei­nen Jungen!

“Einer der sichersten Orte, an den du gehen kannst”

Eini­ge Leu­te sind besorgt, dass dies eine offe­ne sexu­el­le Umge­bung ist und sie beläs­tigt wer­den. Nichts könn­te wei­ter von der Wahr­heit ent­fernt sein. Resorts sind Orte, wo Nein wirk­lich NEIN bedeu­tet und du sehr sicher bist. Die Män­ner wol­len ihre Club-Pri­vi­le­gi­en nicht ver­lie­ren. Es ist einer der sichers­ten Orte, an den du gehen kannst”.

“Nein heißt Nein”

Ein FKK-Gelän­de ist wie jeder ande­re Ort; Men­schen tref­fen sich hier, ver­lie­ben sich und bekom­men Kin­der. Wenn ein Mann inter­es­siert scheint, du aber nicht, haben alle FKK-Anla­gen auch eine Regel: “Nein heißt Nein”. Wenn dir irgend­je­mand – jemals – Unbe­ha­gen berei­tet, lass es das Manage­ment sofort wis­sen, und der Park wird ent­spre­chen­de Maß­nah­men ergreifen.

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“Was ist mit meiner Periode”

Wäh­rend der ers­ten paar Tage füh­le ich mich woh­ler, wenn ich zu Hau­se blei­be, bis ich mei­nen Fluss mit einem Tam­pon kon­trol­lie­ren kann. Du wür­dest nicht ohne Vor­sichts­maß­nah­men in einer tex­ti­len Umge­bung irgend­wo hin­ge­hen, also soll­test du es auch nicht in einer Nudis­ten­um­ge­bung tun. Die Mens­trua­ti­on wird als eine nor­ma­le, gesun­de Funk­ti­on ange­se­hen. In den meis­ten Parks dür­fen Frau­en wäh­rend die­ser Zeit Biki­ni­un­ter­ho­sen oder Shorts tra­gen, und man­che Frau­en tra­gen ein­fach einen Tam­pon und zie­hen den String innen hoch. So oder so, es ist kein The­ma, das von ande­ren Gäs­ten kom­men­tiert wer­den muss.

“Diese Leute sind eine Inspiration für mich”

Es fällt mir auf, dass ich im Lau­fe der Jah­re nur weni­ge ‘per­fek­te Kör­per’ gese­hen habe, aber ich habe eini­ge gese­hen, die eine extre­me medi­zi­ni­sche Her­aus­for­de­rung wie Mas­tek­to­mie, fort­ge­schrit­te­ne MS, Ampu­ta­ti­on, extre­me Ver­bren­nungs­nar­ben oder Gesichts­re­kon­struk­ti­on (als Fol­ge eines Auto­un­falls) erlit­ten hat­ten. Die­se Leu­te kamen auf Emp­feh­lung ihres Arz­tes oder The­ra­peu­ten zur sozia­len Nackt­heit, um sich geis­tig zu hei­len, damit sie ihre zer­ris­se­nen Kör­per akzep­tie­ren konnten.

Ein­fach nur im Pool oder Jacuz­zi ruhig mit ihnen zu reden, war immer eine Inspi­ra­ti­on für mich. Immer wenn ich mich selbst­be­wusst füh­le, weil ich ein wenig über­ge­wich­tig bin, den­ke ich nur an sie und ihren Mut.

“Höre nicht auf deine wohlmeinenden Freunde”

Ich habe mich immer wohl gefühlt, wenn es um Nackt­heit zu Hau­se ging, aber ich hat­te mich nie als “Nudist” betrach­tet. Als mein Freund mir also erzähl­te, dass er schon seit vie­len Jah­ren Nudist ist und wis­sen woll­te, ob ich offen für die Idee wäre, ein Wochen­en­de in einem ört­li­chen Nudis­ten­park zu ver­brin­gen, sag­te ich: “Klar, war­um nicht?

Ein Wochenende in einem örtlichen Nudistenpark zu verbringen
Ein Wochen­en­de in einem ört­li­chen Nudis­ten­park zu verbringen

Am Tag bevor wir gin­gen, nahm mich eine Freun­din von der Arbeit zur Sei­te und sag­te, sie sei besorgt über den ‘Weg’, den ich ein­schla­gen woll­te. “Weg?” sag­te ich. “Schwin­gend”, ant­wor­te­te sie. “Ist das nicht das, wor­um es hier geht? Als ich auf­hör­te zu lachen und mei­ne Gelas­sen­heit wie­der­erlang­te, sag­te ich ihr, dass Nudis­mus nichts mit offe­nem Sex oder Swin­ging zu tun hat. Es geht dar­um, die Frei­heit zu haben, so akzep­tiert zu wer­den, wie ich war.

Mein Nackt­wo­chen­en­de war eine Hal­lo­ween Par­ty im Deer Park Nudist Resort mit Daves SCNA Club. Sobald wir anka­men, fin­gen wir an, ande­re Nudis­ten zu tref­fen. Jedes Zögern, das ich hat­te, mei­nen Kör­per zu ent­blö­ßen, ver­schwand, als ich die Aus­wahl der Leu­te sah: klein und groß, schlank und über­ge­wich­tig, jung und alt. Es schien alles so natür­lich. Nackt­heit hat eine erstaun­li­che Art und Wei­se, das Spiel­feld zu ebnen.

Das Hal­lo­ween-Wochen­en­de war groß­ar­tig – und ich ging und frag­te Dave, wie lan­ge es dau­ern wür­de, bis wir es wie­der tun könn­ten! Als ich zur Arbeit zurück­kam, erzähl­te ich mei­ner Freun­din von mei­nem Wochen­en­de, und sie schien ein wenig eifer­süch­tig auf mei­ne posi­ti­ve Erfah­rung zu sein.

Mein Rat­schlag? Hör nicht auf dei­ne wohl­mei­nen­den Freun­de. Sie wis­sen wirk­lich nicht, wor­über sie reden. – Debbi

“Eine unterstützende und vielfältige Gemeinschaft”

Hät­te jemand die­ser schüch­ter­nen, selbst­be­wuss­ten jun­gen Frau aus einer stren­gen irisch-katho­li­schen Fami­lie vor­ge­schla­gen, dass ich eines Tages ein ‘Kar­ten tra­gen­der’ Nudist wer­den wür­de, hät­te ich gesagt: “Du bist ver­rückt! Ich fühl­te mich ent­setzt, nach dem Sport­un­ter­richt in der Jr. High mit ande­ren Mäd­chen mei­nes Alters zu duschen. Dann pro­bier­te ich Ende 20 (zuerst wider­wil­lig) sozia­le Nackt­heit aus und ver­lieb­te mich in die Befrei­ung, ohne Klei­dung in einer unter­stüt­zen­den und viel­fäl­ti­gen Gemein­schaft zu sein. Ich habe in der beklei­de­ten Welt viel mehr das Star­ren auf mei­ne üppi­gen Brüs­te erlebt, als ich jemals als Nudis­tin erlebt habe. Tat­säch­lich sind die Män­ner, die ich auf Natu­ris­ten­ver­an­stal­tun­gen tref­fe, über­wäl­ti­gend respekt­vol­le Gen­tle­men und haben mich als gan­ze Per­son “gese­hen” und nicht als “Objekt”. Außer­dem habe ich die Lie­be mei­nes Lebens in einem FKK-Park getroffen!

NUDISTENFAMILIEN UND IHRE KINDER

Wun­de­re dich nicht, wenn es nack­te Fami­li­en mit Kin­dern gibt, wann immer du dich dafür ent­schei­dest. Ich fand es immer inter­es­sant, wie klei­ne Kin­der sich ganz natür­lich und ohne Scham oder Für­sor­ge in der Welt dem Nudis­mus hin­ge­ben. Doch die­sel­ben Kin­der, sobald sie Teen­ager wer­den, wer­den plötz­lich ganz ver­wirrt und selbst­be­wusst über ihre sich ver­än­dern­den Kör­per und kom­men viel sel­te­ner in den Park. Dann, so um die zwan­zig, nach­dem sich die Hor­mo­ne sta­bi­li­siert haben, keh­ren sie zurück, aber ohne ihre Eltern. Statt­des­sen kom­men sie mit einem Freund oder einer Grup­pe von Freun­den, bestrebt, die Erfah­rung mit ihnen zu teilen.

Ich fühl­te mich beim ers­ten Mal sehr unbe­hag­lich, aber sobald ich mich mit mir selbst wohl fühl­te, merk­te ich, dass es kei­ne gro­ße Sache war. Ich genoss es, ande­re Kin­der mei­nes Alters auf Ver­an­stal­tun­gen zu tref­fen. Ich füh­le mich hier sicher, viel siche­rer als in einem Ein­kaufs­zen­trum. Die erwach­se­nen Nudis­ten pas­sen immer auf die Kin­der auf. Ich habe es nur ein paar Schul­freun­den erzählt, weil ich glau­be, dass vie­le glau­ben, dass Nackt­heit etwas Schlim­mes ist, und ich will ein­fach nicht den Ärger haben, mit igno­ran­ten Leu­ten zu strei­ten. Die weni­gen, denen ich es erzählt habe, kön­nen es aber kaum erwar­ten, es eines Tages aus­zu­pro­bie­ren! – Mor­gens, 11 Jahre

Ich war schon immer über­groß und selbst­be­wusst. Mei­ne Mut­ter schlug mir vor, es mal zu ver­su­chen, weil ich mich ohne Klei­der viel woh­ler füh­len wür­de. Sie hat­te Recht! Und das Tol­le ist, nie­mand hat sich über mich oder mei­ne Unvoll­kom­men­hei­ten lus­tig gemacht! In den weni­gen Jah­ren, in denen ich Nudist bin, habe ich alle For­men und Grö­ßen gese­hen, und ich bin stolz auf die Art und Wei­se, wie jeder jeden ande­ren ein­fach so akzep­tiert. Ich bin froh, dass ich nicht gewar­tet habe, um mei­ne über­flüs­si­gen Pfun­de zu ver­lie­ren, bevor ich es ver­sucht habe, denn ich wäre nie gekom­men! Willst du mei­nen Rat? Tu es!

Bit­te, mach dir kei­ne Sor­gen über Leu­te, die Beden­ken haben, dass du mit dei­nen Kin­dern teil­nimmst. Es ist alles in Ord­nung, und es ist deren Pro­blem, nicht deins. Ich bin Mut­ter und Groß­mutter, und mei­ne Kin­der und Schwie­ger­söh­ne haben es akzep­tiert und fin­den es in Ord­nung! Und ihre Mei­nung wird von mir höher geschätzt als von jedem ande­ren, den ich mir vor­stel­len kann.

Willst du den Mut aufbringen, bevor du gehst?

Zuerst ver­suchst du nackt in dei­nem eige­nen Haus zu sein. Ver­su­che nackt zu schla­fen – sobald du dich dar­an gewöhnt hast, wirst du nicht mehr anders schla­fen wollen.
Das ist der ers­te Schritt. Dann, wenn du duschst oder badest, grei­fe min­des­tens 30 Minu­ten lang nicht nach einem Bade­man­tel, dann eine Stun­de, dann meh­re­re Stun­den lang. Mach dei­ne Nägel, rich­te dei­ne Haa­re, schreib dei­ne E‑Mails oder lies die Zei­tung. Ich den­ke, du wirst es genie­ßen. (Ach­te dar­auf, dass du immer auf einem Hand­tuch sitzt – das gehört zur Nudisten-Etikette).

Wenn du Sport treibst, ver­su­che es ohne Klei­dung. Ver­su­che es mit Geschirr­spü­len, Wäsche waschen oder nackt staub­saugen. Es fühlt sich wun­der­bar an, und du wirst kei­ne ver­schwitz­ten Klei­der haben, wenn du fer­tig bist.
Wenn du dann genug Pri­vat­sphä­re hast, ver­su­che es in dei­nem Hin­ter­hof. Leg dich auf eine Decke oder mach ein biss­chen Gar­ten­ar­beit. Wenn du einen Pool oder Whirl­pool im Gar­ten hast, ver­su­che es mit Nackt­ba­den. Wenn du dich immer noch schüch­tern fühlst, pro­bie­re es erst nachts und dann tags­über. Ver­su­che es allei­ne, dann mit einem Part­ner oder Ehe­part­ner. Ver­giss die Son­nen­creme nicht!

Jetzt bist du bereit für den Nackt­strand oder den Club. Ent­span­ne dich. Du bist dabei, dei­ne neu­en bes­ten Freun­de zum ers­ten Mal zu tref­fen! – Gerrie

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