Interview mit Nackt Yogi Hontouniheart

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Ein Nackt-Yoga Interview

Nackt-Yogi­ni Sri vom Nackt-Yoga Club inter­viewt Nackt Yogi­ni und Natu­rist Life­sty­list Hontouniheart

Wann hast du ange­fan­gen, Nackt-Yoga zu praktizieren?

Nackt Yogini und Naturist Lifestylist Hontouniheart
Nackt Yogi­ni und Natu­rist Life­sty­list Hontouniheart

Yoga ist seit drei­ein­halb Jah­ren ein Teil mei­nes Lebens. Ich habe erst im Spät­som­mer letz­ten Jah­res ange­fan­gen, Nackt-Yoga zu prak­ti­zie­ren. Ich wur­de auf Insta­gram für eine Yoga-Chal­len­ge namens Naked Soul Yoga getaggt, die von @iam­renee­wat­kins / @nakedsou­lyo­ga kon­zi­piert wur­de. Es klang inter­es­sant und ich hat­te eine Yoga­pra­xis und ich dach­te “Klar! War­um nicht?!” Bei der Chal­len­ge mach­ten die Teil­neh­mer einen Monat lang jeden Tag ein Foto von sich nackt in einer Yoga­po­se. Ich fing an, Bil­der von mir selbst zu machen und begann, mich an der Chal­len­ge zu betei­li­gen. Von da an ging es weiter.

Es brach­te mich zu einem ganz ande­ren Aspekt des Seins in mei­ner eige­nen Haut. Ich bin tak­til und Bewe­gung ist ein wich­ti­ger Teil davon, wie ich die Welt erle­be. Ich genoss es, in mei­ner Haut zu sein, muss­te nicht dar­über nach­den­ken, wel­ches Out­fit ich tra­gen soll­te. Gleich­zei­tig habe ich wäh­rend der Chal­len­ge so vie­le ver­schie­de­ne Din­ge gefühlt. Manch­mal fühl­te ich mich selbst­be­wusst über mein Aus­se­hen, wenn ich die ande­ren Yogis betrach­te­te, die Fotos ein­reich­ten. Ich ertapp­te mich bei dem Gedan­ken, dass mein Kör­per nicht so aus­sieht wie der Kör­per die­ser Per­son und ihr Aus­druck der Yoga­po­se. Wäh­rend ich die­se Gefüh­le fühl­te, begann ich jedoch auch, mich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Nach­dem ich mei­ne Teil­nah­me an die­ser Run­de der Naked Soul Yoga Chal­len­ge been­det hat­te, teil­te ich wei­ter­hin hier und da nack­te Yoga-Posts mit ande­ren, die sich in die Com­mu­ni­ty ein­ge­wählt hat­ten. Mit der Zeit sah ich eine Men­ge Kom­men­ta­re zu den Bei­trä­gen, die Beschrei­bun­gen wie “sexy” und so wei­ter ver­wen­de­ten. Und eini­ge Bei­trä­ge nah­men die­ses The­ma auch auf. Manch­mal ent­fal­te­ten sich inner­halb die­ses The­mas grö­ße­re Dis­kus­sio­nen. Das brach­te mich auf die Pal­me. Ich hat­te das Gefühl, dass sich die Dis­kus­sio­nen vom eigent­li­chen Yoga ent­fern­ten und mehr einen sexu­el­len Ton annah­men. Für mich fühl­te es sich an, als ob die Anzie­hung und die sexu­el­le Ener­gie, die erzeugt wur­de, alles ande­re über­hol­te. Es gab nur sehr weni­ge Leu­te, mit denen ich mich über die eigent­li­che Erfah­rung des Yogas aus­tau­schen konn­te. Ich fühl­te mich des­we­gen ziem­lich verunsichert.

Nackt-Yogini Sri vom Nackt-Yoga Club interviewt Nackt Yogini und Naturist Lifestylist Hontouniheart
Nackt-Yogi­ni Sri vom Nackt-Yoga Club inter­viewt Nackt Yogi­ni und Natu­rist Life­sty­list Hontouniheart

Ich ver­pflich­te­te mich, die­se spe­zi­el­le Yoga-Her­aus­for­de­rung zu been­den, obwohl sie vie­le ver­schie­de­ne Gefüh­le und Emo­tio­nen her­vor­rief. Ich ent­schied mich, prä­sent zu blei­ben und mei­ne eige­ne Unter­su­chung abzu­schlie­ßen, anstatt mei­ne Klei­dung wie­der anzu­zie­hen und die Teil­nah­me zu been­den. Die Lei­ter von Naked Soul Yoga selbst haben einen groß­ar­ti­gen Job gemacht, das Yoga zu prä­sen­tie­ren und die­sen Fokus kon­se­quent in der Art und Wei­se zu hal­ten, wie sie es ange­bo­ten haben. Und eini­ge Bei­trä­ge von Teil­neh­mern haben mich auch bewegt und inspi­riert. Ich habe es auch genos­sen, an den Natu­ral Foun­da­ti­ons Yoga Chal­len­ges im Herbst teil­zu­neh­men und die­se mit­zu­lei­ten, die von einem klei­der­frei­en Lebens­künst­ler @homeclothesfreeyogi ins Leben geru­fen wur­den. Er wid­met sich auch der Erfor­schung des Yogas in der Pra­xis, der Phi­lo­so­phie, dem Han­deln abseits der Mat­te und der Refle­xi­on. Es wur­de den Teil­neh­mern als klei­dungs­frei ange­bo­ten, und der Fokus ist nie abge­wi­chen; auch ande­re Co-Lei­ter die­ser Chal­len­ge haben den Fokus auf das Yoga schön bei­be­hal­ten. Es gab eine Rei­he von Teil­neh­mern, die durch ihre Teil­nah­me sehr viel per­sön­li­che Tie­fe gewon­nen haben. Die­se beson­de­ren klei­dungs­frei­en Yoga-Erfah­run­gen waren also sehr, sehr posi­tiv und ver­tie­fend für mich.

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Aber nach­dem ich eine letz­te Run­de Naked Soul Yoga im Dezem­ber absol­viert hat­te, ent­schied ich mich, mein Insta­gramming ein­zu­schrän­ken. Ich merk­te, dass ich Stun­den damit ver­brach­te, mir ande­re Posts und die damit ver­bun­de­nen Dis­kus­sio­nen anzu­schau­en, anstatt mich mit ande­ren Din­gen in mei­nem Leben zu beschäf­ti­gen. Ich ver­brach­te viel Zeit damit, mich mit ande­ren zu ver­glei­chen oder dar­über nach­zu­den­ken, was mit mir nicht stimmt.

Als ich die Naked Yoga Chal­len­ge auf der Naked Yoga Alli­an­ce sah, zöger­te ich, mich auf eine wei­te­re ein­zu­las­sen, wegen allem, was mir in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit wider­fah­ren war. Aber ich erkann­te auch, dass die­se anders war. Ich wuss­te nicht, wer sonst noch teil­nimmt. Es gab kei­ne sexu­el­le Stim­mung. Es schien um Yoga zu gehen. Es gab jeden Tag ein Zitat, über das ich nach­den­ken konn­te und ich konn­te ein­fach jede ange­bo­te­ne Pose aus­pro­bie­ren, um zu sehen, wie sie sich in mei­ner eige­nen Haut anfühlt. Alles, was ich hat­te, war, den Moment, mei­nen Kör­per und mein Yoga zu erfor­schen. Manch­mal habe ich geweint, ande­re Male war es fried­lich und an man­chen Tagen war es lus­tig und freudig.

Hat deine nackte Yogapraxis dir weitere Möglichkeiten eröffnet, bewusste Nacktheit zu erforschen?
Hat dei­ne nack­te Yoga­pra­xis dir wei­te­re Mög­lich­kei­ten eröff­net, bewuss­te Nackt­heit zu erforschen?

Hat dei­ne nack­te Yoga­pra­xis dir wei­te­re Mög­lich­kei­ten eröff­net, bewuss­te Nackt­heit zu erforschen?

Nach mei­ner ers­ten Nackt-Yoga-Chal­len­ge began­nen mei­ne nack­ten Erkun­dun­gen lang­sam, mich von der Mat­te weg­zu­füh­ren. Es fing damit an, dass ich nach mei­ner Yoga­pra­xis in die Küche ging, um mir ein Glas Was­ser zu holen. Als nächs­tes habe ich mich dabei ertappt, nackt zu schla­fen, aus dem Bett zu stei­gen und mei­nen Mor­gen­tee ohne Klei­dung zu machen. Ich erforsch­te weiter.

“Wie wäre es, ohne Klei­dung an mei­nem Com­pu­ter zu sit­zen und Emails zu beant­wor­ten?” frag­te ich mich. Schließ­lich begann ich, eini­ge mei­ner Mahl­zei­ten nackt zu essen. Schließ­lich dach­te ich, nach­dem ich eines Tages nack­tes Yoga prak­ti­ziert hat­te, was wäre, wenn ich ein­fach mei­ne Mat­te zusam­men­rol­len und in mei­ner Haut blei­ben wür­de… Punkt. Es war eine lus­ti­ge Wie­der­ent­de­ckung – ich habe einen Kör­per. Mei­ne Ach­sel­höh­len haben die Luft gespürt. Mein Bauch­na­bel kam zurück – ich habe einen – wow! Ich habe jetzt ein Bewusst­sein für Zehen und Zehen­nä­gel, nicht nur einen Klotz von Fuß unter mei­nen Knö­cheln. Ich habe Brüs­te und Brust­war­zen und wenn ich mich hin­set­ze, schla­gen sie auf den Tisch. Es war ein lang­sa­mer Pro­zess, der sich vom Selbst­be­wusst­sein zum Bewusst­sein beweg­te. Klei­ne Tei­le mei­nes Kör­pers wür­den leben­dig wer­den. Klei­ne Momen­te des Bewusst­seins schli­chen sich ein.

Es klingt, als ob du nicht in einer nackt­freund­li­chen Umge­bung auf­ge­wach­sen bist und dass das Nackt­sein eine neue Pra­xis für dich ist.

Ja, das stimmt, ich bin nicht so auf­ge­wach­sen, aber ich habe mit mei­ner Mut­ter über die Nackt-Yoga-Chal­len­ge gespro­chen. Wir ste­hen uns sehr nahe und kön­nen ein Gespräch von Frau zu Frau füh­ren. Sie hör­te, wie auf­ge­regt ich war, dies zu erfor­schen und die Auf­re­gung ist das, was bei ihr gelan­det ist. Sie bemerk­te, dass ich wie­der anfing zu schrei­ben und mei­ne gan­ze Per­sön­lich­keit sich mehr öff­ne­te. Es fühl­te sich beson­ders an, ihre Unter­stüt­zung zu haben und jeman­den zu haben, mit dem ich offen und ehr­lich dar­über sein konn­te. Die­ser Teil von mir, der sich öff­ne­te, begann sich in mei­nen ande­ren Bezie­hun­gen zu zei­gen. Tei­le von mir, die ich ver­steckt hat­te, kamen zum Vor­schein. Ich sprach mit einer Freun­din und ertapp­te mich dabei, dass ich ihr von Tei­len mei­ner Ver­gan­gen­heit erzähl­te, die ich noch nie jeman­dem erzählt hat­te. Die Gesprä­che, die ich führ­te, began­nen mein gan­zes Ich ein­zu­be­zie­hen. Es war unglaub­lich, ehr­lich zu mir selbst zu sein, ver­gan­ge­ne Erfah­run­gen zu besit­zen, die ich weg­ge­sperrt hat­te und offen dar­über zu sprechen.

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Erzäh­le mir von dei­ner Erfah­rung mit dei­ner Yoga­pra­xis im Moment.

Eine mei­ner Freun­din­nen hat mir kürz­lich eine Nackt-Yoga-DVD namens Yoga Undres­sed geschenkt. Mit die­ser DVD begann ich, einen Flow-Stil des Yoga zu erfor­schen. Es hat mei­ne Yoga­pra­xis kom­plett ver­än­dert. Ich fühl­te mich so kraft­voll. Es war ein ganz neu­es Yoga. Als sich mei­ne klei­dungs­freie Pra­xis wei­ter öff­ne­te und ent­wi­ckel­te, wur­de ich als ‘Göt­tin’ und ‘Köni­gin’ bezeich­net und erhielt auf mei­nen Fotos Schlag­wor­te wie ‘Schön­heit’ und ‘Kraft’. Dies war kei­ne Spra­che, die ich benutz­te oder die ich in mei­nem Leben oft hat­te. Es war eine neue Spra­che und es war neu, mich selbst auf die­se Wei­se zu sehen.

Die Leh­rer in dem Stu­dio, in dem ich beklei­de­tes Yoga prak­ti­zie­re, sagen den Satz “Con­si­der the pos­si­bi­li­ty…” Sie sag­ten ihn an Stel­len, an denen wir auf Her­aus­for­de­run­gen stie­ßen. “Erwä­ge die Mög­lich­keit, dass du dei­ne Zehen berüh­ren kannst, auch wenn du es gera­de nicht kannst.” Die Mög­lich­keit in Betracht zu zie­hen, beginnt die Mus­keln und Ner­ven in dei­nem Kör­per zu akti­vie­ren und schafft neue Wege, um sich in einen tie­fe­ren Raum zu öff­nen. Ich fing an, auch die Mög­lich­keit in Betracht zu zie­hen, schön zu sein, kraft­voll zu sein, eine Göt­tin zu sein. Nach­dem ich es in Betracht gezo­gen hat­te, begann ich es zu füh­len. Ich fing an, mich kraft­voll und schön zu füh­len. Ich begann zu spü­ren, dass ich genug bin.

Hast du schon an einem Nackt-Yoga-Grup­pen­kurs teilgenommen?

Ich bin noch nicht zu einem sozia­len Event gegan­gen. Ich habe Angst, aber ich möch­te es.

Wel­chen Rat wür­dest du jeman­dem geben, der über­legt, zum ers­ten Mal Nackt-Yoga zu praktizieren?

Am Anfang mag es selt­sam erschei­nen. Pro­bie­re es trotz­dem aus, ohne das Gefühl zu haben, dass du dei­ne aktu­el­len Gedan­ken igno­rie­ren musst. Stell dich in eine Pose und lass es ein­fach auf dich wir­ken. Akzep­tie­re es. Sei mit dem, was auch immer auftaucht.

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1 Kommentar zu „Interview mit Nackt Yogi Hontouniheart“

  1. Avatar

    das Video habe ich gern angeschaut,
    der Rat am Ende des Arti­kels, an Men­schen die über­le­gen, mit Nackt Yoga anzu­fan­gen, ist sicher hilfreich

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