Meditation in der Badewanne

Titel­fo­to: Sire­ne Siren nackt bei ihrer Medi­ta­ti­on in der Bade­wan­ne zu Hause.

Meditation nackt in der Badewanne Zuhause.

Wer liebt nicht ein gutes Bad? Bäder sind seit Anbe­ginn der Zeit ein belieb­ter Zeit­ver­treib der Menschheit.

Ihre Beliebt­heit reicht bis in die Eisen­zeit zurück, als natür­li­che hei­ße Quel­len in der heu­ti­gen Stadt Bath in Eng­land blüh­ten. Hier bete­ten alte Stäm­me die Göt­tin Sulis an, wäh­rend sie in den hei­ßen Quel­len bade­ten. Nach der römi­schen Inva­si­on Bri­tan­ni­ens errich­te­ten die Römer einen ein­zig­ar­ti­gen Kom­plex von öffent­li­chen Bädern, die bis heu­te noch besucht werden.

Außer­dem baden die Men­schen im heu­ti­gen Japan regel­mä­ßig in Onsen (hei­ße Quel­len), sowohl drin­nen als auch drau­ßen, und in eini­gen abge­le­ge­nen Berg­re­gio­nen sind eini­ge hei­ße Quel­len sogar für ihre magi­schen Heil­kräf­te berühmt.

Bäder & Meditation

Der Begriff ‘Bad’ ist ein Syn­onym für Ent­span­nung, Hei­lung und Anbe­tung. Daher ist es kei­ne gro­ße Über­ra­schung, dass einer der bes­ten Orte zum Medi­tie­ren im Bad ist.

Bade-Medi­ta­ti­on ist wie nor­ma­le Medi­ta­ti­on, ob im Sit­zen, Gehen oder Ste­hen, mit dem zusätz­li­chen Vor­teil, im Was­ser unter­ge­taucht zu sein!

Was­ser ist ein kraft­vol­les Ele­ment, und es ist mit unse­ren Emo­tio­nen und unse­rer Intui­ti­on ver­bun­den. Bei der Medi­ta­ti­on geht es dar­um, die Sei­te von uns selbst anzu­zap­fen, die manch­mal im All­tag schlum­mert; uns über den bewuss­ten, ratio­na­len Ver­stand hin­aus zu bewe­gen und durch den Schlei­er unse­res Unter­be­wusst­seins zu gehen. Es ist das Was­ser, durch das wir dies am meis­ten mit Leich­tig­keit tun, daher kom­men eini­ge der bes­ten medi­ta­ti­ven Momen­te aus der Nähe eines Gewäs­sers, wie dem Meer, Flüs­sen und Seen.

Aber manch­mal kann die erstaun­lichs­te Medi­ta­ti­ons­sit­zung aus dem eige­nen Bad kom­men. Lies wei­ter, um her­aus­zu­fin­den, wie du in der Bade­wan­ne medi­tie­ren und die erstaun­li­chen Vor­tei­le der Was­ser­me­di­ta­ti­on nut­zen kannst, wäh­rend du dich mit dei­nem inners­ten Selbst verbindest!

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Sirene Siren liebt es in ihrer Badewanne nackt zu meditieren
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Wie man eine Bade-Meditation macht

Bereite dein Bad vor:

Zuerst willst du sicher­stel­len, dass du alle not­wen­di­gen Din­ge für dei­ne Bade-Medi­ta­ti­on bereit hast. Natür­lich kannst du ein­fach in die Bade­wan­ne hüp­fen und mit der Medi­ta­ti­on begin­nen, ohne die­se zusätz­li­che Vor­be­rei­tung, aber es macht es umso mäch­ti­ger und kraft­vol­ler, wenn du die­se zusätz­li­chen Berüh­run­gen hast.

Kerzen:

Natür­lich soll­test du mit die­sen Ker­zen vor­sich­tig sein, da du nicht aus Ver­se­hen ein Feu­er anzün­den willst! Stab­ker­zen sind eine gute Alter­na­ti­ve, aber wenn du dich für ech­te Ker­zen ent­schei­dest, dann schau mal, ob du ein paar Hima­la­ya-Salz-Ker­zen­hal­ter in die Hän­de bekommst. Die­se set­zen nicht nur einen schö­nen, stim­mungs­vol­len Ton in dei­ne Umge­bung, son­dern sie erleuch­ten und rei­ni­gen auch die Luft und ent­fer­nen nega­ti­ve Energie.

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Ätherische Öle:

Wenn es dar­um geht, äthe­ri­sche Öle in die Bade­wan­ne zu geben, ist es wich­tig, nicht ein paar Tröpf­chen direkt in die Wan­ne zu geben, son­dern sie mit einem Trä­ger­öl zu ver­dün­nen, da sie sonst die Haut rei­zen oder sogar ver­bren­nen kön­nen. Drei bis zwölf Trop­fen eines äthe­ri­schen Öls gemischt mit einem Ess­löf­fel Trä­ger­öl (das kann Kokosnuss‑, Oliven‑, Avo­ca­do- oder Jojoba­öl sein) sind abso­lut in Ord­nung. Die bes­ten äthe­ri­schen Öle zum Baden sind Kamil­le, Rose und Lavendel.

Kristalle:

Wenn du Kris­tal­le in das Bad tust, kannst du dich ent­span­nen und dei­ne Stim­mung noch mehr ver­bes­sern. Kris­tal­le wie Ame­thyst, Citrin und Kar­neol sind per­fekt für die Bade­wan­ne, hel­fen nega­ti­ve Ener­gien zu absor­bie­ren und berei­ten dich auf eine groß­ar­ti­ge Medi­ta­ti­ons­sit­zung vor.

Kerzen reinigen auch die Luft und entfernen negative Energie
Ker­zen rei­ni­gen auch die Luft und ent­fer­nen nega­ti­ve Energie

Meditationsmusik:

Lass den Lap­top, das Tablet oder das Tele­fon an und spie­le beru­hi­gen­de Medi­ta­ti­ons­mu­sik; lass sie bei der Tür ste­hen, damit das Licht des Gerä­tes dich nicht ablenkt. Das Abspie­len von Musik mit einem lau­fen­den Strom oder Regen­trop­fen kann die Was­ser­en­er­gie erhö­hen und die Bade-Medi­ta­ti­on noch mehr verstärken.

Badesalz:

Bade­salz ist eine fabel­haf­te Ergän­zung zu dei­ner Bade-Medi­ta­ti­on. Bade­sal­ze sol­len Stress abbau­en, Gift­stof­fe aus dem Kör­per ent­fer­nen und sogar beim Abneh­men helfen.

Ästhetische Elemente:

Immer wenn du dir auf Pin­te­rest oder Insta­gram schö­ne Bade­wan­nen ansiehst, siehst du immer Blü­ten­blät­ter oder bun­tes Was­ser (nor­ma­ler­wei­se von Bade­bom­ben oder Bade­öl). Schaf­fe eine schö­ne Umge­bung, die dich begeis­tert, in die Bade­wan­ne zu hüp­fen und dich in dei­ne Medi­ta­ti­on zu ver­set­zen. Jede Kom­bi­na­ti­on davon wird dei­ne Bade-Medi­ta­ti­ons­er­fah­rung ver­bes­sern, indem sie den Raum um dich her­um per­sön­lich und posi­tiv gestaltet.

Hin­weis: Eini­ge Kris­tal­le sind nicht dazu bestimmt, nass zu wer­den; über­prü­fe immer, ob dein Kris­tall in Was­ser ein­ge­taucht wer­den kann. Oft soll­ten Kris­tal­le, die mit ‘ite’ enden, wie Sele­nit und Kya­nit, nicht nass werden.

Sinnliche Berührungen durch Öle verstärken die Sinnlichkeit der Meditation
Sinn­li­che Berüh­run­gen durch äthe­ri­sche Öle ver­stär­ken die Sinn­lich­keit der Meditation

Meditationszeit

Dann gibt es nur noch die Medi­ta­ti­on selbst. Mit akti­vier­ten Sin­nen ist es an der Zeit, sich völ­lig ent­span­nen zu las­sen und ins Was­ser ein­zu­tau­chen. Schlie­ße dei­ne Augen, nimm die Düf­te auf, lau­sche den Klän­gen und lass die Kris­tal­le und das Bade­salz ihre Magie wir­ken. Füh­le, wie du weg­ge­trie­ben wirst und lass all die nega­ti­ven Sor­gen, Ängs­te und den Stress dei­nen Geist verlassen.

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In die­ser Zeit gibt es nur dich in dei­ner schö­nen wäss­ri­gen Umge­bung; alle dei­ne Sin­ne sind ent­zückt und ver­zau­bert. Es gibt nichts, wor­über du dir Sor­gen machen musst, nichts, wor­über du dich stres­sen musst, es gibt nur die­sen schö­nen Moment. Viel­leicht ist Visua­li­sie­rung nicht ein­mal not­wen­dig, weil dei­ne Umge­bung in die­ser Zeit so wun­der­bar ist; lass dei­nen Geist ein­fach in Frie­den sein.

Lie­ge oder sit­ze in dei­ner Bade-Medi­ta­ti­on für zwan­zig bis drei­ßig Minu­ten oder län­ger, wenn du möch­test. Wäh­rend die­ser Zeit wer­den dir viel­leicht unglaub­li­che Din­ge pas­sie­ren. Inno­va­ti­ve Ideen kön­nen zu dir kom­men; visua­li­sie­re auf dei­nem Him­mel­sau­ge-Cha­kra, um dei­nen Geist, Kör­per und See­le zu akti­vie­ren. Viel­leicht hast du plötz­li­che Rea­li­sa­tio­nen oder Visio­nen; ein über­wäl­ti­gen­des Gefühl der Ruhe und des Frie­dens kann dich über­wäl­ti­gen, als ob du in eine ande­re Welt gebracht wor­den wärst. Scheue dich nicht davor zurück, erlau­be dei­nem Ver­stand zu schweben.

Die Kraft der Was­ser­me­di­ta­ti­on, beson­ders in Kom­bi­na­ti­on mit Ölen, Sal­zen, Musik, Kris­tal­len und Ker­zen, hat die Fähig­keit, dich in eine völ­lig ande­re Welt zu ent­füh­ren, wäh­rend du in dei­ner eige­nen Bade­wan­ne liegst.

Beach­te: Mache kei­ne Bade-Medi­ta­ti­on, wenn du dich beson­ders schla­fend fühlst – das letz­te, was du tun willst, ist in der Bade­wan­ne einzuschlafen!

Schaffe eine schöne Umgebung, die dich begeistert, in die Badewanne zu hüpfen und dich in deine Meditation zu versetzen.
Schaf­fe eine schö­ne Umge­bung, die dich begeis­tert, in die Bade­wan­ne zu hüp­fen und dich in dei­ne Medi­ta­ti­on zu versetzen.

Zum Schluss…

Ich ver­ste­he, dass nicht jeder ein Bad hat oder ein Bade­fan ist, aber das bedeu­tet nicht, dass du nicht auch eine was­ser­rei­che Medi­ta­ti­ons­sit­zung machen kannst!

Hima­la­ya Badesei­fen sind in einer Rei­he von New Age Geschäf­ten erhält­lich und die­se sind wun­der­bar zum Schrub­ben und Pee­ling in der Dusche; Dusch­me­di­ta­ti­ons­sit­zun­gen sind auch beson­ders gut für die­je­ni­gen, die ger­ne ste­hen, wäh­rend sie medi­tie­ren. Alter­na­tiv, für die­je­ni­gen, die eine Was­ser-Medi­ta­ti­on ohne Bad oder Dusche wün­schen, füllt man eine Schüs­sel zur Hälf­te mit kochen­dem Was­ser und gießt sechs bis zehn Trop­fen eines äthe­ri­schen Öls wie Jas­min oder San­del­holz hin­ein. Dann atme das Was­ser zehn Minu­ten lang tief ein. Der Ent­span­nungs­ef­fekt kann umwer­fend sein, und es ist beson­ders vor­teil­haft, dies vor dem Schla­fen­ge­hen zu tun.

Bade-Medi­ta­tio­nen sind wun­der­ba­re, magi­sche Medi­ta­ti­ons­for­men, die wenig Auf­wand erfor­dern, um enor­me Vor­tei­le zu ern­ten. Ver­su­che eine Bade- oder Dusch­me­di­ta­ti­on, wenn du dich das nächs­te Mal gestresst, aus­ge­laugt oder mit nega­ti­ver Ener­gie gefüllt fühlst, und lass die Kraft des Was­sers wirken.

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