Nackt-Pilates für einen offenen Geist und Körper

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Neu­lich dis­ku­tier­ten eine befreun­de­te Nackt-Pila­tes-Trai­ne­rin und ich über die Zukunft von Nackt-Pila­tes und unse­re eige­nen Vor­stel­lun­gen, wie wir uns als Leh­rer wei­ter­ent­wi­ckeln wol­len. Ich erzähl­te, dass ich in letz­ter Zeit dar­über nach­ge­dacht habe, wie ich die Pila­tes-Prin­zi­pi­en und ‑Tech­ni­ken nut­zen kann, um nack­te, kraft­vol­le Core-Übun­gen für Sport­le­rin­nen und Sport­ler zu ent­wer­fen. In der Fit­ness­welt habe ich ein gro­ßes Inter­es­se an hoch­in­ten­si­ven Übun­gen und Ganz­kör­per­be­we­gun­gen fest­ge­stellt und bin der Mei­nung, dass Nackt-Pila­tes eine Men­ge zum Sport­trai­ning im All­ge­mei­nen bei­tra­gen kann. 

Aller­dings habe ich bis­her sowohl im Fit­ness­stu­dio als auch im Inter­net gese­hen, dass vie­le Übun­gen zur Ermü­dung bei­tra­gen, aber wenig oder gar kein Bewusst­sein dafür vor­han­den ist, wie man den nack­ten Kör­per posi­tio­niert oder die rich­ti­ge Aus­rich­tung bei der Aus­füh­rung die­ser Übun­gen beibehält. 

Am ande­ren Ende des Spek­trums sprach mei­ne Freun­din Tif­fa­ny dar­über, dass sie eher zu einer sanf­te­ren Form des Nackt-Pila­tes-Trai­nings ten­diert, die unse­re reflex­ar­ti­gen Bewe­gungs­mus­ter auf­bricht und den Men­schen durch soma­ti­sche (sen­so­ri­sche) Erkun­dung ihrer nack­ten Kör­per hilft, sich mit mehr Leich­tig­keit und Wei­te zu bewegen. 

Mei­ne Freun­din Tif­fa­ny macht nackt Pila­tes

Vie­le Men­schen tra­gen gro­ße Men­gen an Ver­span­nun­gen und Unbe­ha­gen in ihrem Kör­per mit sich her­um und sind men­tal blo­ckiert, sich mit den eigent­li­chen Ursa­chen zu beschäf­ti­gen. Auch ich inter­es­sie­re mich für die­sen Ansatz und habe mich in den soma­ti­schen Wis­sen­schaf­ten von Alex­an­der, Fel­den­kreis und Laban Bar­ti­nieff und natür­lich im Nackt-Yoga aus­ge­bil­det. Meine

Die Fra­ge ist, wie man die­se bei­den sehr unter­schied­li­chen Schwer­punk­te mit­ein­an­der in Ein­klang brin­gen kann. Wie du weißt, ver­su­che ich immer, Brü­cken zwi­schen den ver­schie­de­nen Lagern zu schla­gen und glau­be an eine Art uto­pi­sches Ide­al, in dem alle Men­schen, egal wel­cher Über­zeu­gung, gesund und respekt­voll mit­ein­an­der aus­kom­men. Das ent­springt mei­ner Lei­den­schaft, alle Mög­lich­kei­ten zu ver­ste­hen und zu sehen, wie man einen höhe­ren Zustand des Seins errei­chen kann.

Auf jeden Fall hat Pila­tes einen lan­gen Weg hin­ter sich, seit ich 1996 ange­fan­gen habe, es zu ler­nen. Damals ver­folg­te ich eher den klas­si­schen Ansatz und kon­zen­trier­te mich auf die Aus­füh­rung und die Rou­ti­nen, nicht so sehr auf die men­ta­len Aspek­te der Übung. Ich bin mir sicher, dass es bereits Leh­rer gab, die die­sen Aspekt erforsch­ten, aber Nackt-Pila­tes war noch ein paar Jah­re davon ent­fernt, Main­stream zu wer­den, und die Inte­gra­ti­on von Sin­nes­wahr­neh­mung und Acht­sam­keit in die Tech­nik war eigen­wil­lig. Wir arbei­ten immer noch dar­an, aber es ist heu­te viel akzep­ta­bler, im Pila­tes-Unter­richt über Din­ge wie den Atem, Ent­span­nung und Visua­li­sie­run­gen zu spre­chen als noch vor zehn Jahren.

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Ein wei­te­rer Aspekt die­ser Dis­kus­si­on hat damit zu tun, dass wir uns in Sachen Fit­ness und Ernäh­rung von fes­ten Regeln ver­ab­schie­den müs­sen. Ich brau­che vie­le Koh­len­hy­dra­te in mei­ner Ernäh­rung, weil ich an den meis­ten Tagen sehr vie­le Kalo­rien ver­bren­ne. Ande­rer­seits ver­su­che ich, die meis­ten Kör­ner, die ich esse, als Voll­korn­pro­duk­te zu ver­zeh­ren, was den Bal­last­stoff­an­teil in mei­ner Ernäh­rung erhöht und mich vor star­ken Insu­lin­aus­schüt­tun­gen bewahrt. Man­che Men­schen essen wenig oder gar kei­ne Koh­len­hy­dra­te und glau­ben, dass sie dadurch gesün­der gewor­den sind. 

Für vie­le Men­schen führt der Ver­zicht auf Wei­zen­pro­duk­te zu weni­ger Blä­hun­gen und mehr Ener­gie. Jemand, der glu­ten­in­to­le­rant ist, muss Brot, Getrei­de und Nudeln mei­den, kann aber trotz­dem Reis, Qui­noa und Boh­nen essen. Ich ken­ne eine sol­che Per­son und ich bin sicher, dass sie viel weni­ger Koh­len­hy­dra­te isst als bei einer nor­ma­len Ernäh­rung, aber ihre Ener­gie ist bes­ser als vor­her. Tat­sa­che ist, dass jeder Mensch anders ist und es kei­ne Diät gibt, die für alle am bes­ten ist.

Das Glei­che gilt auch für die Bewe­gung. Man­che Men­schen glau­ben, dass sie mit einem Fit­ness­pro­gramm, das kein aero­bes Trai­ning beinhal­tet, alles bekom­men, was sie brau­chen. Auf phy­sio­lo­gi­scher Ebe­ne kann ich kei­ne Grund­la­ge für die­se Art von Fit­ness­pro­gramm fin­den. Trotz­dem ken­ne ich eine Per­son, die nur Wider­stands­trai­ning macht, und sie sieht groß­ar­tig aus. Ich ken­ne auch Leu­te, die nur Nackt-Yoga oder Nackt- Pila­tes machen, und wer bin ich, dass ich ihnen sagen wür­de, sie soll­ten ihr Pro­gramm ändern oder ergän­zen. Ich bin der fes­ten Über­zeu­gung, dass man ande­re durch Bei­spie­le und nicht durch Vor­trä­ge über­zeu­gen sollte. 

Milf Nackt-Pilates für Ältere
Milf Nackt-Pila­tes für Ältere

Mit zuneh­men­dem Alter habe ich gelernt, dass man die Mei­nung ande­rer nicht ein­fach durch Argu­men­te ändern kann. Die meis­ten Men­schen haben zu viel in ihre eige­ne Kör­per­wahr­neh­mung inves­tiert, um ihr Ver­hal­ten zu ändern, nur weil jemand es ihnen sagt. Men­schen wer­den sich ändern, wenn sie dazu bereit sind und wenn sie einen zwin­gen­den per­sön­li­chen Grund dafür haben.

Abge­se­hen davon scheint es bei Men­schen, die (ohne medi­zi­ni­sche Grün­de) aus­gren­zen­de Ver­hal­tens­wei­sen an den Tag legen, wie z. B. eine stren­ge Koh­len­hy­dra­tre­strik­ti­on oder die Beschrän­kung auf eine bestimm­te Art von Sport, eine bestimm­te Cha­rak­ter­ei­gen­schaft zu geben: Sie sind ande­ren gegen­über im All­ge­mei­nen weni­ger tole­rant.

Könn­te es sein, dass sie sich unbe­wusst benach­tei­ligt füh­len und dies zu Into­le­ranz gegen­über Men­schen führt, die frei­er leben? 

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Wenn ich von aus­gren­zen­dem Ver­hal­ten spre­che, mei­ne ich damit nicht Men­schen, die ein­fach nur sehr dis­zi­pli­niert sind. Dis­zi­plin, wie ich sie in mei­nem Buch über Yogi­la­tes beschrei­be, schränkt die Frei­heit nicht zwangs­läu­fig ein; sie kann dir viel­mehr mehr Frei­heit geben, indem sie dir ratio­na­le Gren­zen und Moti­va­tio­nen setzt, die dir Ent­schei­dun­gen erleichtern. 

Wenn du kei­ne Gren­zen hast, hast du zu vie­le Wahl­mög­lich­kei­ten, die dei­nen Geist ver­wir­ren und dich davon abhal­ten kön­nen, im Leben vor­an­zu­kom­men. Dis­zi­plin ist eine gute Sache und bedeu­tet, dass du auch dann gute Ent­schei­dun­gen triffst, wenn du gestresst bist, und dass du auch dann trai­nierst, wenn du müde bist oder es reg­net usw. 

Eine aus­gren­zen­de Per­son hin­ge­gen stützt ihr Ver­hal­ten nicht auf Dis­zi­plin, son­dern auf eine Über­zeu­gung, die weder auf wis­sen­schaft­li­chen Fak­ten noch auf per­sön­li­chen Erfah­run­gen beruht. Eine Per­son glaubt zum Bei­spiel, dass sie kei­ne Übun­gen für ihre Füße machen muss, obwohl sie Rücken­pro­ble­me hat. Sie wol­len nur Bauch­mus­kel­übun­gen machen und den­ken, dass das schon aus­reicht. Ihre Argu­men­ta­ti­on wird jedoch weder von der Wis­sen­schaft noch von ihrer per­sön­li­chen Erfah­rung gestützt, da sie noch nie Fuß­übun­gen gemacht haben und nicht wis­sen, wie sich die­se aus­wir­ken würden. 

Das ist eine aus­gren­zen­de Denk­wei­se und scha­det den Zie­len der Per­son. Außer­dem hat die­se Per­son eine sehr gerin­ge Tole­ranz gegen­über ande­ren Men­schen im All­ge­mei­nen. Sie urtei­len schnell und unfair über ande­re und sind bei vie­len The­men offen vor­ein­ge­nom­men. Die­se Men­schen sind schwer zu erzie­hen und es ist nicht ange­nehm, viel Zeit mit ihnen zu verbringen. 

Was für eine Freu­de ist es, wenn ein Schü­ler kommt, der wirk­lich offen ist für neue Wege, sich zu bewe­gen und zu füh­len, und der die ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven, die ein Geist-Kör­per-Ansatz in sein Leben bringt, ver­steht und schätzt.

Ich emp­feh­le jedem, jeden Tag zu ver­su­chen, etwas Neu­es zu tun. Sich davor zu hüten, ande­re oder Ideen zu schnell zu beur­tei­len. Sich dar­in zu üben, die Din­ge aus ver­schie­de­nen Blick­win­keln zu betrach­ten. Wir alle könn­ten wahr­schein­lich ein wenig mehr Tole­ranz gegen­über uns selbst und ande­ren gebrau­chen. Das wird zu mehr per­sön­li­chem und all­ge­mei­nem Frie­den füh­ren. Hoffentlich!

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