Nackt sein – sich ganz bewusst Ausziehen

Nackt sein – Bewusstes Ausziehen für dich und deinen Geliebten:

Eine sinn­li­che Rei­se in ein tie­fe­res Reich der Selbst­lie­be und Ver­bin­dung durch die Erwei­te­rung der Kunst der Prä­senz, Ver­letz­lich­keit und Ehrlichkeit

Wenn du an die meis­ten dei­ner sexu­el­len oder inti­men Erfah­run­gen zurück­denkst – was war der Pro­zess des Aus­zie­hens dei­ner Kleidung?

Ist das lang­sa­me und sinn­li­che Aus­zie­hen der Klei­dung des ande­ren ein Teil eures Liebesspiels?

Reißt ihr euch die Klei­dung des ande­ren in einer zügel­lo­sen, feu­ri­gen Lei­den­schaft vom Leib?

Zieht ihr euch sanft­mü­tig und lang­sam aus, begin­nend mit den Socken, viel­leicht stol­pernd, um euer Gleich­ge­wicht zu finden?

Oder, wenn du schon eine Wei­le mit dei­nem Part­ner zusam­men bist, nimmst du den nack­ten Kör­per dei­nes Part­ners als selbst­ver­ständ­lich hin und stürzt dich direkt in den Sex?

Was wäre, wenn auch die­ser Pro­zess ein Teil des Vor­spiels wäre, oder ein Teil der sinn­li­chen Erfah­rung? Wie wäre es, sich bewusst Stück für Stück, Faser für Faser zu ent­klei­den… lang­sam und mit der vol­len Prä­senz dei­nes Part­ners, der dich beob­ach­tet, schätzt, aner­kennt und sich an dei­ner Exqui­sit­heit erfreut?

Mit einem Partner üben sich nackt auszuziehen

Die­se Pra­xis ist ein Weg, dei­nen Part­ner dabei zu beob­ach­ten, wie er sich lang­sam offen­bart, sei­ne See­le auf eine spür­ba­re Wei­se, ver­bun­den mit dem Blick, ver­bun­den durch die Ener­gie zwi­schen euren Kör­pern. Eine mög­li­che Inten­ti­on wäre, dei­nen Part­ner als “Gott” oder “Göt­tin” oder “erha­be­nes Wesen” zu erle­ben, ihn als Spie­gel auch für uns selbst zu erken­nen, uns selbst in unse­rem Part­ner zu sehen, uns selbst auch als “Gott” oder “Göt­tin” zu sehen. Wer könn­ten sie wer­den, wenn du mit­er­lebst, wie sie dir Stück für Stück ihren Kör­per zei­gen… aber nicht nur ihren Kör­per, son­dern auch ihre Ver­letz­lich­keit, ihre Augen, ihr tie­fe­res Selbst, ihr inne­res Kind, ihren inne­ren ruhe­lo­sen Teen­ager, ihren inne­ren Rebel­len, ihren inne­ren Engel, ihre inne­ren Dämo­nen? Die­se Art von Erfah­rung kann eine all­täg­li­che Hand­lung in Magie ver­wan­deln, eine magi­sche Begeg­nung, die nur der Anfang der Erfor­schung tie­fe­rer Berei­che der Inti­mi­tät sein kann.

Sich bewusst ausziehen nackt
Mit einem Part­ner üben sich bewusst nackt auszuziehen

Bewuss­tes Aus­zie­hen kann eine Art Vor­stu­fe zum Sex, oder Lie­bes­akt, oder Ficken oder was auch immer das bes­te Wort für eine sol­che Erfah­rung ist, sein – ein spi­ri­tu­el­les, schwü­les Vor­spiel, das unse­ren gegen­wär­ti­gen men­ta­len, emo­tio­na­len, phy­si­schen und Her­zens­raum offen­ba­ren kann. Bewuss­tes Ent­klei­den kann uns erlau­ben, Schich­ten über Schich­ten der Schön­heit in unse­rem Part­ner und in uns selbst zu sehen. Der Begriff Schön­heit basiert hier nicht auf dem Kör­per­typ, der Sta­tur oder dem Mus­kel­to­nus… obwohl die­se Din­ge sicher­lich auch will­kom­men sind… son­dern Schön­heit in dem Sin­ne, dass egal was pas­siert ist – Lachen, Trä­nen, Albern­heit, lei­den­schaft­li­ches Anma­chen oder schüch­ter­nes Zögern, das The­ma der Akzep­tanz, Unter­stüt­zung und des Mit­ge­fühls waren alle gegeben.

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Ich habe Paa­re in Work­shops und pri­va­ten Paar­sit­zun­gen in genau die­sem Pro­zess ange­lei­tet und es treibt mir fast immer die Trä­nen in die Augen, wenn ich das Niveau an Fokus, Lie­be, Ver­letz­lich­keit und auf­rich­ti­ger Hin­ga­be an den Part­ner sehe. Es ist einer der schöns­ten und ein­fachs­ten Wege, um wirk­lich eine tan­tri­sche Art von Inti­mi­tät zu begin­nen, egal ob es nur eine momen­ta­ne Pra­xis ist oder ob es eine Pra­xis ist, die zu ande­ren tan­tri­schen Übun­gen führt.

Die Men­ge an Lie­be und Wert­schät­zung, die der Raum aus­strahlt, ist abso­lut atem­be­rau­bend, wenn die Men­schen sich an einen Ort des Her­zens, der Zärt­lich­keit, der Auf­rich­tig­keit fal­len las­sen. Der Raum fällt an einen Ort des “das bin ich, das bin ich ganz, das bin ich nackt, kör­per­lich, emo­tio­nal und spi­ri­tu­ell und ich gebe mich die­sem Moment voll und ganz hin”.

Bewuss­tes Aus­zie­hen als inti­me Pra­xis braucht Zeit und geht ganz tief in die eige­nen Ängs­te, Unsi­cher­hei­ten und wah­re Ver­letz­lich­keit als See­le, die einen Kör­per bewohnt. Dies ist kei­ne Pra­xis, die dich vor vie­lem ver­ste­cken lässt. Wenn du mit dei­nem Kör­per­bild kämpfst oder in einem Raum der Prä­senz mit dir selbst bleibst… wird das zur Spra­che kom­men, und auch das birgt einen enor­men Raum für Hei­lung, Lie­be und das Gese­hen­wer­den, beson­ders in die­sem Raum. Als unvoll­kom­me­nes, aber per­fek­tes mensch­li­ches Wesen gese­hen zu wer­den, ist auch die Pra­xis. Es ist genau der Moment, in dem Ver­bin­dung tief wach­sen kann, Nähe zu einem ande­ren gesche­hen kann und ein Gefühl der Iso­la­ti­on begin­nen kann zu brö­ckeln… was nach der Arbeit mit so vie­len Men­schen als Inti­mi­täts- und Sexua­li­täts­coach wirk­lich das ist, was die meis­ten Men­schen wol­len, obwohl die Arbeit durch die Angst auch ein gro­ßer Teil der Rei­se ist… und die Beloh­nun­gen sind groß­her­zig. Frei­heit von Kon­di­tio­nie­rung ist mög­lich, die Frei­heit, etwas von dem Gedan­ken­ge­schwätz los­zu­las­sen, um wah­re Ver­bin­dung zu finden.

Solopraxis – mit deinem engsten Liebhaber.

Wenn du dich fragst oder denkst, “aber ich habe kei­nen Partner”…diese Pra­xis ist auch sehr gut für dich! Dich bewusst vor einem Spie­gel aus­zu­zie­hen ist eine der süßes­ten Arten, einen genaue­ren Blick auf dei­nen Kör­per zu wer­fen, auf dei­ne Urtei­le, die du viel­leicht hast, auf dei­ne Fähig­keit, dich selbst zu akzep­tie­ren, auf dei­ne Art, Tei­le von dir ein­zu­for­dern, viel­leicht das jün­ge­re Du, das ver­spiel­te Du, das ver­schmitz­te Du… alle Tei­le kön­nen zurück­ge­for­dert werden.

Sich vor dem Spiegel bewusst nackt ausziehen
Sich vor dem Spie­gel bewusst nackt ausziehen

Tipps zum Üben von Einzelübungen:

  • Erstel­le eine Play­list für ein paar ver­schie­de­ne Stim­mun­gen, die du in dir selbst erfor­schen möchtest
  • Erstel­le eine Inten­ti­on. Was möch­test du mehr lie­ben, mehr in dir sehen, oder wel­che Stim­mung möch­test du für dich erschaf­fen? Viel­leicht ist es manch­mal, dein inne­res Kind tief zu sehen und zu hal­ten, zu tan­zen und mit dei­ner lau­ni­schen Ver­füh­re­rin oder dei­nem Ver­füh­rer zu spie­len oder dei­ne könig­li­che inne­re Köni­gin oder dei­nen König zu sehen!
  • Ver­klei­de dich, um dich zu ver­klei­den. Ver­wand­le dies in eine gan­ze Erfah­rung, indem du dei­ne Lieb­lings­klei­dung oder Des­sous wählst, um die­se Pra­xis zu beginnen
  • Schal­te Tele­fo­ne oder ande­re Ablen­kun­gen aus. Ver­su­che so prä­sent wie mög­lich bei dir selbst zu blei­ben… du ver­dienst dei­ne unge­teil­te Aufmerksamkeit
  • Schrei­be ein Tage­buch, um alle Gefüh­le, neue Erkennt­nis­se, Urtei­le oder Ein­sich­ten zu ver­ar­bei­ten, die die­se Art der Media­ti­on her­vor­ge­bracht hat.
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Was du erwarten kannst…

Ich habe die­se Pra­xis schon meh­re­ren Men­schen vor einem Spie­gel ermög­licht. Ich habe gese­hen, dass dabei bemer­kens­wer­te Din­ge pas­siert sind. Man­che Men­schen erken­nen, wie grau­sam und kri­tisch sie mit ihrem Kör­per und sich selbst umge­gan­gen sind, indem sie eine Reflek­ti­on ihres nega­ti­ven Selbst­ge­sprächs bekom­men (und das haben wir alle!). Man­che haben alte Erin­ne­run­gen dar­an, dass sie wegen ihres Aus­se­hens oder ihrer Geni­ta­li­en als jün­ge­re Ver­si­on von sich selbst gehän­selt wur­den. Ich habe gese­hen, wie laten­te Erin­ne­run­gen und Geschich­ten als sehr alte Schich­ten auf­tauch­ten, die sie davon abge­hal­ten haben, sich selbst voll­stän­dig zu lie­ben und die Tei­le von sich selbst zurück­zu­for­dern, von denen sie nie dach­ten, dass sie lie­bens­wert oder wert­voll seien.

Ich habe gese­hen, wie Men­schen ein Krib­beln, Wär­me und gro­ße Ener­gie­aus­brü­che bekom­men, wenn sie tie­fer in eini­ge ihrer am längs­ten gehal­te­nen Über­zeu­gun­gen über sich selbst schau­en, wäh­rend sie eini­ge der alten Geschich­ten, Über­zeu­gun­gen und Unsi­cher­hei­ten auf­tau­en. Auch das ist eines der schöns­ten Din­ge, die man mit­er­le­ben kann… ein Mensch, der sei­ne Macht zurück­nimmt, sei­ne Geschich­te zurück­for­dert und beginnt, einen tie­fe­ren Weg zu fin­den, sich selbst zu lie­ben. Ich weiß nicht, was kraft­vol­ler ist als das oder mehr Trans­for­ma­ti­on, die weit über die Haut hin­aus­geht. Wenn wir uns selbst im Spie­gel betrach­ten und uns ent­schei­den, güti­ger, akzep­tie­ren­der und lie­be­vol­ler zu sein… wird sich das direkt auf ande­re aus­deh­nen, da auch wir sie als uns ähn­li­cher erle­ben, die Lie­be, Akzep­tanz und Mit­ge­fühl verdienen.

Was auch immer dei­ne Erfah­rung ist, tran­szen­den­tal oder tota­le Lan­ge­wei­le – lass es per­fekt sein, nichts ver­än­dern zu wol­len, den Moment zu umar­men, so wie er ist, so wie du bist.

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