Nackt-Tanz: Bodies of Water

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Nackt-Tanz Grup­pe – Die nack­ten Tän­zer prä­sen­tie­ren : Bodies of Water.

Ein Nach­mit­tag am See­ufer mit einer Grup­pe von Nackt­tän­zern, die an einem Work­shop mit dem Cho­reo­gra­phen Eric Kupers teil­neh­men. Frei von ihrer Klei­dung füh­len sich alle trans­for­miert und vol­ler Krea­ti­vi­tät. Die Rhyth­men der Natur durch­strö­men ihre Kör­per um nackt zu tanzen.

Bodies of Water 

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Ein frei­er Nackt Body Dance Work­shop mit Eric Kupers

Wir sind auf dem Park­platz am Fol­som Lake in Kali­for­ni­en ange­kom­men, nach­dem wir das Mit­tag­essen in der Stadt Rose­vil­le been­det haben. Es liegt Auf­re­gung in der Luft, als wir 20 unse­re Sachen für die kur­ze Wan­de­rung in das FKK-Gebiet im Nor­den ent­lang des See­ufers zusam­men­pa­cken. Eric Kupers (Dan­di­li­on Dance Theat­re), der die Grup­pe heu­te in einem Kör­per­be­we­gungs-Work­shop lei­ten wird, erklärt allen kurz, was sie erwar­tet. Dann gehen wir den Pfad entlang.

Wir sind über­rascht, dass der Was­ser­stand des Sees am höchs­ten ist und fast alle der küh­len Fels­for­ma­tio­nen, die wir als Kulis­se benut­zen woll­ten, ver­deckt sind. Nach­dem wir uns einen Weg durch das Gestrüpp gebahnt und Gift­ei­che gemie­den haben, fin­den wir eine Stel­le, die uns gefällt. Die Grup­pe ver­sam­melt sich auf einem Fels­vor­sprung für eine Foto­se­quenz, bei der nach und nach die Klei­dung aus­ge­zo­gen wird. Im Film ver­schwin­det die Klei­dung im Zeit­raf­fer ultra­schnell, bis alle nackt und frei sind! Es wird bereits zu einem war­men Nach­mit­tag, also ist es beson­ders will­kom­men, den Rest des Tages nackt zu verbringen.

Der Work­shop beginnt. Erik ver­sam­melt alle um sich und erklärt, dass wir natür­li­che Kör­per­be­we­gun­gen ent­de­cken und ihnen erlau­ben wer­den, sich zum Nackt-Tanz zu ent­wi­ckeln, ohne eine wirk­li­che Cho­reo­gra­phie im her­kömm­li­chen Sin­ne auf­zu­drän­gen. Wir begin­nen mit dem, was er “den klei­nen Nackt-Tanz” nennt – wir ste­hen ein­fach nur da und spü­ren das natür­li­che Schwin­gen des Kör­pers, wäh­rend er das Gleich­ge­wicht hält. Wäh­rend wir ste­hen und ver­mit­teln, spü­ren wir den Boden unter unse­ren nack­ten Füßen, spü­ren die sanf­te Bri­se, die unse­re nack­ten Kör­per strei­chelt, stim­men uns auf das plät­schern­de Was­ser und die Vögel ein, die unse­ren Raum tei­len. Wir sol­len die Rhyth­men der Natur in Kon­takt mit unse­ren Kör­pern nut­zen, um uns zu einer inne­ren Musik zu inspirieren.

Als nächs­tes paa­ren wir uns, um eine “Spiegelungs”-Übung zu machen. Eine Per­son ist der Lei­ter und bewegt sich sehr lang­sam, wäh­rend die ande­re Per­son so dicht wie mög­lich folgt. Es ist, als ob unse­re rei­nen Kör­per eins mit ein­an­der wer­den. Eric spielt eine Trom­mel, um eine Grund­la­ge für den Fluss zu schaf­fen. Die Viel­falt der spon­ta­nen Bewe­gun­gen, die Men­schen erzeu­gen, ist inspirierend.

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Die Idee der “Beflo­ckung” wird vor­ge­stellt. Wir sind jetzt in klei­nen Grup­pen, in denen die Per­son, die nach außen schaut, der Lei­ter ist und die ande­ren fol­gen. Wenn der Lei­ter sich umdreht, und jeder schaut weg, gibt es einen neu­en Lei­ter, dem jeder für den Moment folgt. Inter­es­san­te kom­ple­xe Bewe­gun­gen ent­ste­hen und plät­schern durch die Grup­pe, nack­te Arme, Tor­si, Hin­tern, alle krei­sen und dre­hen sich sanft im glei­chen Rhyth­mus, ohne dass etwas geplant oder cho­reo­gra­phiert wor­den wäre.

Ein Meer von FKK-Kör­pern wogt in ver­schie­de­nen Mus­tern, wäh­rend Eric jeden dazu ermu­tigt, sich frei zu bewe­gen und sich zu ver­flech­ten und umein­an­der zu fließen.

Nach einer klei­nen Pau­se wird jeder auf­ge­for­dert, über etwas in sei­nem Leben nach­zu­den­ken, das er ver­misst oder ver­lo­ren hat. Jetzt sol­len wir dar­über nach­den­ken, wie es sich anfühl­te, als wir die­ses feh­len­de Ding oder die­se feh­len­de Qua­li­tät hat­ten, und die­ses Gefühl durch eine Ges­te, ein kur­zes Stück Kör­per­be­we­gung aus­drü­cken. Der nächs­te Schritt ist, sich zu paa­ren, und jeder von uns lernt die Ges­ten­be­we­gung des ande­ren. Indem wir die Grup­pe so bewe­gen, dass wir alle im Was­ser ste­hen, begin­nen wir eine kur­ze Grup­pen­per­for­mance mit die­sen neu­en Ges­ten als Grund­la­ge. Die Wel­len im Was­ser fügen die­sen schö­nen Kör­per­aus­drü­cken eine neue Dimen­si­on hinzu.

Um alles, was in der Sit­zung gelernt wur­de, zu krö­nen, brei­tet sich jeder in einem gro­ßen Kreis um einen gro­ßen Fels­vor­sprung aus. Wäh­rend Eric und Apol­lo von oben Schlag­zeug spie­len, üben die Nackt-Tän­zer unten “cir­cu­lar flock”, eine neue Idee, die an Ort und Stel­le erfun­den wur­de. Die Bewe­gun­gen plät­schern in einem gro­ßen Kreis her­um und ver­än­dern sich all­mäh­lich von Per­son zu Per­son, wobei sie sich stän­dig weiterentwickeln.

Die­se letz­te Serie von Nackt-Tän­zen in der Run­de ist sehr inter­es­sant und drückt die höchs­te Form des rei­nen Kör­per­geis­tes in klei­der­frei­em Kon­takt mit den Natur­ele­men­ten aus. Die Ener­gien des Uni­ver­sums schei­nen durch die trans­for­mier­ten nack­ten Men­schen aufzusteigen.

Schließ­lich ver­lang­sa­men sich die Bewe­gun­gen, wäh­rend das Trom­meln nach­lässt, und jeder kehrt in einen Zustand der Stil­le zurück, ein­fach nur ste­hend, sanft wie­gend, ein­fach nur im Moment zu sein.

Und es ist zu Ende. Glück­li­che Gesich­ter und Applaus, von uns zu uns selbst.

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1 Kommentar zu „Nackt-Tanz: Bodies of Water“

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