Nacktyoga – Liebe Dich selbst

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Wir ver­brin­gen den größ­ten Teil unse­res Lebens ent­we­der damit, unse­ren Kör­per zu hin­ter­fra­gen oder zu ver­su­chen, zu ver­ges­sen, dass wir einen haben. Was ist das Geheim­nis, um Frie­den zu schlie­ßen oder bes­ser noch, um mit unse­rem Kör­per und uns selbst Lie­be zu machen?

Nack­tyo­ga war einer der mäch­tigs­ten Kata­ly­sa­to­ren, um bedin­gungs­lo­se Akzep­tanz und Lie­be für mich selbst zu ent­de­cken. Von dem Moment an, als ich vor Jah­ren in San Fran­cis­co mei­ne Jung­fern­fahrt antrat, mei­ne aller­ers­te, rein weib­li­che Nackt-Yoga-Klas­se in San Fran­cis­co, hat­te ich mei­nen ers­ten Vor­ge­schmack von abso­lu­ter Frei­heit und unbe­schwer­ter Freu­de, viel­leicht schon seit mei­ner Kindheit.

Ich lag dort am Ende einer rigo­ro­sen Pra­xis, einer Rei­se der tie­fen Selbst­fin­dung, in mei­ner ers­ten Savasa­na sans Yoga-Klei­dung… eine Flut­wel­le von Trä­nen. Die Befrei­ung kam aus dem Gefühl tie­fer Erleich­te­rung und einer Art von Frei­heit, die ich in einer her­kömm­li­chen Yoga­stun­de nie erlebt hat­te. Der Kampf war vor­bei: der Kampf mit mir selbst, beses­sen von jedem klei­nen Makel, der Kampf um die per­fek­te Asan­a­pra­xis, der Kampf, etwas zu bewei­sen, der Kampf, Zustim­mung und Akzep­tanz zu gewinnen.

Als ich nackt in die­sem ein­fa­chen Raum übte, in Gesell­schaft von ande­ren, die die glei­che Phi­lo­so­phie ver­tra­ten, war ich befreit. Als ich mich bei den ande­ren Frau­en in der Klas­se umsah und ihre Freund­lich­keit, Bequem­lich­keit und Leich­tig­keit spür­te, ver­gaß ich inner­halb von Minu­ten, dass ich nackt war. Zärt­lich­keit und Mit­ge­fühl wuch­sen in mir auf für die­se ande­ren Frau­en, und weil ich plötz­lich ver­stand, dass ich eine von ihnen war, dass wir alle gleich waren, und ich fühl­te, wie die­se neue Süße aus mei­nem eige­nen Her­zen in mei­ne eige­ne See­le ström­te. Ich fühl­te mich nicht mehr gezwun­gen, irgend­et­was an mir selbst zu kritisieren.

Als ich mei­ne Füße in Virab­hadra­sa­na I ver­wur­zelt hat­te und mei­ne Arme hoch über mir aus­streck­te, begann ich zu erken­nen, wie wun­der­bar mein Kör­per war, wie alle beweg­li­chen Tei­le und Sys­te­me in kom­pli­zier­ter Har­mo­nie arbei­te­ten, um die Befeh­le aus­zu­füh­ren, die er erhielt, und ich war von Dank­bar­keit erfüllt. Ich fühl­te mich unglaub­lich frei und wur­de mir sofort bewusst, wie wün­schens­wert es war, sich nicht mit etwas aus­ein­an­der­set­zen zu müs­sen, das im Gegen­satz dazu zum “vor-nack­ten Yoga” gewor­den war, den schlan­ken, ein­schrän­ken­den Lycra-Klei­dern, die mei­ne Bewe­gun­gen ein­schränk­ten! Ich war erfüllt von Frie­den und Lie­be für mich selbst, für alle in die­sem Raum und für die gro­ße Welt dahinter.

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In die­ser Klas­se ent­deck­te ich das Geheim­nis: Indem ich mei­nen Kör­per lieb­te, konn­te ich über ihn hin­aus­ge­hen und die wah­ren Juwe­len ent­hül­len, die Yoga uns schen­ken soll. Ich ent­deck­te, dass das höchs­te Glück dar­in liegt, so zu sein, wie wir wirk­lich sind, d.h. nicht der Kör­per, son­dern das, was dar­in liegt – rei­nes Bewusst­sein unse­rer zeit­lo­sen Essenz, der See­le, des Geistes.

Nack­tyo­ga hilft nicht nur, einen star­ken Kör­per und See­len­frie­den zu ent­wi­ckeln, es inspi­riert auch zur Selbst­lie­be. Es hilft den Men­schen, ein gesün­de­res, aus­ge­gli­che­ne­res Gefühl für sich selbst zu ent­wi­ckeln, den inne­ren Kon­flikt zu lösen, der durch ein schlech­tes Kör­per­bild und ein gerin­ges Selbst­wert­ge­fühl ent­steht, und erleich­tert die Inte­gra­ti­on aller Aspek­te des Selbst auf har­mo­ni­sche Wei­se. Aus die­sem und vie­len ande­ren Grün­den ist Nack­tyo­ga ein kraft­vol­les Vehi­kel für die Selbst­ver­voll­komm­nung, ein gestei­ger­tes Bewusst­sein und spi­ri­tu­el­le Erfüllung.

Nack­tyo­ga hilft den Prak­ti­zie­ren­den, eine völ­lig neue Art und Wei­se zu ent­de­cken, ihren eige­nen Kör­per zu betrach­ten, und drängt die Men­schen dazu, stolz zu sein und Freu­de an ihrem ein­zig­ar­ti­gen Kör­per­bau und ihren Fähig­kei­ten zu haben. Die Pra­xis hat eine sub­ti­le, aber zutiefst ermäch­ti­gen­de Wir­kung, die Men­schen dazu bewegt, sich selbst zu akzep­tie­ren, ihre Unvoll­kom­men­hei­ten zu umar­men und ihr Herz mit Mut und Zuver­sicht der Welt zu öff­nen. Die Pra­xis ist kathar­tisch und heil­sam, weil sie den Prak­ti­zie­ren­den von Hem­mun­gen und den Mei­nun­gen ande­rer befreit. In dem Augen­blick, in dem jemand beginnt, ohne Klei­dung in einer siche­ren, näh­ren­den und unter­stüt­zen­den Umge­bung zu prak­ti­zie­ren, ver­steht er, dass sei­ne Scham­ge­füh­le nicht sei­ne eige­nen sind, son­dern eine Art ererb­ter Geis­tes­zu­stand, der durch gesell­schaft­li­che Urtei­le der Außen­welt entsteht.

Wir alle kom­men unschul­dig, rein, frei und ja, nackt auf die Welt! Wir wer­den frei von der unglaub­li­chen Last des Selbst­be­wusst­seins gebo­ren, das uns dazu bringt, an uns selbst zu zwei­feln und unser eige­nes Licht zu schmä­lern. Wir kom­men strah­lend in die Welt, und es sind die “Erwach­se­nen”, die ihre eige­nen unge­lös­ten Pro­ble­me mit sich her­um­tra­gen und unbe­wusst ihre Scham und Trau­rig­keit auf uns als Kin­der pro­ji­zie­ren. Nack­tyo­ga kann die­ses tra­gi­sche Erbe der Genera­tio­nen bre­chen, indem es Mit­ge­fühl und das Wis­sen inspi­riert, dass wir die Fähig­keit haben, uns dafür zu ent­schei­den, bewusst zu sein. Wir kön­nen uns dafür ent­schei­den, freu­dig und frei zu sein. Nack­tyo­ga kann die Ket­te der Geschich­te durch­bre­chen, indem es uns zurück in den Gar­ten des Bewusst­seins und der Ermäch­ti­gung führt, wo wir wie­der strah­len können!

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Wenn wir anfan­gen, unse­re Nackt­heit zu umar­men und Trost in ihrer Natür­lich­keit zu fin­den, ver­ges­sen wir unse­re eige­nen Inter­es­sen, Ambi­tio­nen und Pro­ble­me, und wir ver­lie­ren uns an Gefüh­le von Glück­se­lig­keit und Zufrie­den­heit, indem wir uns genau so akzep­tie­ren, wie wir sind. Wir ler­nen, uns selbst bedin­gungs­los zu lie­ben, und Kör­per, Geist und See­le ver­ei­nen sich und hei­len gemein­sam, so dass wir an einem Ort der kraft­vol­len Wahr­heit, des Frie­dens und der Leben­dig­keit ankommen.

Die Yoga-Prak­ti­ken im unbe­klei­de­ten Yoga ent­fer­nen jeg­li­ches Gefühl der Beschrän­kung von der Klei­dung und för­dern ein grö­ße­res Gefühl der Frei­heit, des Ver­trau­ens und der Wert­schät­zung für den Kör­per. Das Sehen und Füh­len des Kör­pers, wie er sich dehnt und von einer Pose in die nächs­te bewegt, führt zu einer acht­sa­me­ren, sinn­li­che­ren und zusam­men­hän­gen­den Pra­xis. Die Pra­xis inspi­riert Men­schen dazu, ihren Kör­per mit Lie­be und Wert­schät­zung zu behan­deln, was nicht not­wen­di­ger­wei­se immer das End­pro­dukt kon­ven­tio­nel­ler, beklei­de­ter Prak­ti­ken ist, bei denen Ath­le­tik und kör­per­li­che Tüch­tig­keit in den Hal­tun­gen häu­fig betont werden.

Nack­tyo­ga soll die Men­schen in ihr Inne­res brin­gen, wo sie den wah­ren Sinn und Zweck des Yoga ent­de­cken kön­nen, einen kraft­vol­len Kanal für Evo­lu­ti­on und wah­re spi­ri­tu­el­le Erleuch­tung durch authen­ti­sche Inte­gri­tät – wah­re Ver­ei­ni­gung von Kör­per, Geist und See­le. Durch die kraft­vol­len Tech­ni­ken und Phi­lo­so­phien, die in den Pro­gram­men ent­hal­ten sind, ermög­licht Yoga ohne Klei­dung eine strah­lend gute Gesund­heit von innen her­aus und inspi­riert die Teil­neh­mer, den Kör­per zu fei­ern, ihr inners­tes Selbst zu umar­men und bedin­gungs­lo­se Lie­be, Akzep­tanz und Freu­de zu kultivieren.

Der Nackt Yoga Club bie­tet einen schüt­zen­den Spiel­platz, auf dem wir unser ursprüng­lichs­tes, kraft­volls­tes, hei­ligs­tes, sinn­lichs­tes, authen­tischs­tes und inte­grier­tes­tes Selbst, unser ursprüng­li­ches Selbst, auf­de­cken kön­nen; die freu­di­gen, unbe­wach­ten, küh­nen Geis­ter, die wir wirk­lich sind.

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3 thoughts on “Nacktyoga – Liebe Dich selbst”

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  3. Avatar

    “.… den Kör­per zu fei­ern, ihr inners­tes Selbst zu umar­men und bedin­gungs­lo­se Lie­be, Akzep­tanz und Freu­de zu kul­ti­vie­ren”.… ich glau­be auch, dar­um geht es.
    Das inners­te Selbst ist Atma, der gro­ße Yogi Para­ma­pad­ma Dhi­ranan­da sag­te Atma, die See­le ist ein Teil, ein Fun­ke des uni­ver­sel­len Spi­rits. Ich glau­be in unse­rer Kul­tur haben wir zu wenig gelernt, auch unse­ren Kör­per zu lie­ben, die Sexua­li­tät auch nicht wirklich.

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