Orgasmisches Yoga & Orgasmische Meditation

Ero­ti­sche Prak­ti­ken im Ver­gleich: Orgas­mi­sches Yoga & Orgas­mi­sche Meditation

von DrVi­xen­ne

In den Tagen von Peri­scope habe ich ein Video gemacht, in dem ich über die Gemein­sam­kei­ten und Unter­schie­de die­ser bei­den ero­ti­schen Prak­ti­ken gespro­chen habe. Ich benut­ze die Peri­scope Platt­form nicht mehr, aber ich habe eini­ge die­ser Streams immer noch auf mei­nem You­Tube Kanal ver­füg­bar. Wenn du an einem mehr audio­vi­su­el­len Bei­trag inter­es­siert bist, kannst du dir die­ses Video von ver­schie­de­nen Fri­su­ren und Far­ben anschauen.

Es ist ver­ständ­lich, dass die Leu­te ein wenig Angst haben, wenn sie einen Ero­tik-Work­shop besu­chen wol­len, im Gegen­satz zu einem rei­nen Vor­trags­kurs. Wenn du also ein wenig über die ein­zel­nen Prak­ti­ken weißt, kann es dir hel­fen zu ent­schei­den, ob sie das Rich­ti­ge für dich sind oder ob du sie lie­ber nur zu Hau­se machen möchtest.

Zur Klä­rung: Ich habe die Orgas­mi­sche Medi­ta­ti­on nie besucht oder prak­ti­ziert. Was ich dar­über weiß, stammt aus dem Lesen von Bei­trä­gen, Arti­keln und per­sön­li­chen Dis­kus­sio­nen der letz­ten Jah­re. Ich möch­te auch aus­drück­lich sagen, dass ich absicht­lich nicht auf irgend­et­was OM ver­lin­ke. Eine ein­fa­che Goog­le-Suche kann dir eine Men­ge an Infor­ma­tio­nen geben, die guten, die schlech­ten, etc.

Mit die­sen Wor­ten wer­de ich mit der Orgas­mi­schen Medi­ta­ti­on begin­nen und dann über Orgas­mus Yoga sprechen.

Orgasmische Meditation

Das Ver­ständ­nis und der Ein­druck, den ich über Orgas­mi­sche Medi­ta­ti­on habe, ist, dass sie oft, viel­leicht nicht immer, hete­ro­zen­trisch ist (mit einem männ­li­chen Ausführenden/Streichler und einer weib­li­chen Emp­fän­ge­rin) und es ist eine for­mel­haf­te Pra­xis, bei der das Paar in einer bestimm­ten Wei­se sitzt, wäh­rend ein Teil der Kli­to­ris für etwa 15 Minu­ten gestrei­chelt wird. Das Ziel ist nicht der Orgas­mus, son­dern das Bewusst­sein für den Kör­per und die Ver­bin­dung zu schaf­fen. Orgas­mi­sche Medi­ta­ti­on soll in einem bestimm­ten Behäl­ter statt­fin­den, mit wenig bis kei­ner Abwei­chung von Pra­xis zu Pra­xis. Soweit ich weiß, bie­tet die Orga­ni­sa­ti­on, die Orgas­mi­sche Medi­ta­ti­on ins Leben geru­fen hat, kei­ne Kurse/Workshops für die­se prak­ti­sche Pra­xis mehr an.

In pri­va­ten Gesprä­chen, die ich mit Ein­zel­per­so­nen geführt habe, habe ich den Ein­druck gewon­nen, dass die Män­ner des Duos die Pra­xis wirk­lich lie­ben. Mei­ne per­sön­li­che Reak­ti­on dar­auf war unüber­rascht, gemischt mit Unbe­ha­gen, weil ich mich frag­te, ob die Freu­de auf Gegen­sei­tig­keit beruht oder auf vol­ler Kom­mu­ni­ka­ti­on und Zustimmung.

Ohne auf Ein­zel­hei­ten ein­zu­ge­hen, weil, wie ich oben sag­te, eine Goog­le-Suche dir mehr Infor­ma­tio­nen geben wird, und weil mir nichts spe­zi­ell gesagt wur­de, gab es Berich­te über Fehl­ver­hal­ten oder Miss­brauch der Macht­dy­na­mik inner­halb des OM-Set­tings inner­halb der orga­ni­sier­te­ren Prak­ti­ken. Es ist leicht zu sehen, wie eine Macht­dy­na­mik miss­braucht wer­den kann, ent­we­der durch die Lei­tung oder durch die Per­son, die die Strei­chel­ein­hei­ten gibt. Es wür­de nicht über­ra­schen, dass die Per­son, deren Kli­to­ris berührt wird, sich ver­letz­lich und ver­ängs­tigt füh­len könn­te, nicht in der Lage ist, etwas zu sagen, oder in einen Kampf‑, Flucht‑, Erstarrungs‑, Kit­zel­mo­dus über­geht (auch als Kampf‑, Flucht‑, Erstarrungs‑, Flirt­mo­dus bezeich­net; oder Kampf‑, Flucht‑, Erstarrungs‑, Beschwich­ti­gungs­mo­dus).

Ich den­ke, es macht Sinn, dass der durch­schnitt­li­che Sex-Enthu­si­ast oder sogar “Sex-Geek” von der Idee, die Geni­ta­li­en einer ande­ren Per­son zu berüh­ren, erregt oder auf­ge­g­eilt wird, viel­leicht sogar von einem Frem­den. Um es klar zu sagen: In einem Vaku­um ist dar­an nichts falsch, nichts, wofür man sich schä­men müss­te. Aller­dings ist es zumin­dest ein wenig bedenk­lich, wenn man sich die Fra­ge stellt, wer sich für einen Work­shop inter­es­siert und ein­ge­la­den wird. Was sind ihre Absich­ten? Mit wel­chen ande­ren ero­ti­schen Prak­ti­ken haben sie Erfah­rung? Sind sie ver­siert in akti­ver, fort­lau­fen­der Zustimmung?

Im wei­te­ren Kon­text die­ses Gesprächs, das ich oben erwähnt habe, ist der Punkt, auf den ich und ein ande­rer Sexu­al-/Kink-Päd­ago­ge hin­aus­woll­ten, dass es einen gewis­sen Respekt für den Auf­bau einer sol­chen ero­ti­schen Pra­xis geben muss. Es ist, als wür­de man erst lau­fen ler­nen, bevor man krab­belt; als wür­de man qua­dra­ti­sche Glei­chun­gen vor dem Rech­nen ler­nen. Sexua­li­tät und Acht­sam­keit haben bei­de Ele­men­te der Kumu­la­ti­vi­tät, wo sie auf vor­an­ge­gan­ge­nen Lek­tio­nen auf­bau­en, wie z.B. sich selbst ziem­lich gut zu ken­nen, ein gutes Gespür für Gren­zen, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Zustim­mung zu haben.

Die Vor­stel­lung, ein bestimm­tes Behält­nis zu haben (sogar mit einer zeit­li­chen Begren­zung), einen Geber und einen Emp­fän­ger für eine bestimm­te Zeit zu haben, sich von der Ziel­ori­en­tie­rung weg­zu­be­we­gen und einen struk­tu­rier­ten oder for­mel­haf­ten Pro­zess zu durch­lau­fen, erin­nert an Sen­sa­te Focus.

Die Sen­sa­te Focus The­ra­pie ist eine Metho­de, die von Mas­ters und John­son ent­wi­ckelt wur­de. Es ist ein bril­lan­tes Kon­zept für Men­schen, die sich wie­der intim ver­bin­den und Freu­de und Emp­fin­dung neu erler­nen müs­sen. Mir gefällt beson­ders, dass es eine Erkun­dung ist, die nicht sofort erwi­dert wird. Jeder Part­ner bekommt sei­ne Zeit als Emp­fän­ger und Geber, was groß­ar­tig ist, um Acht­sam­keit und Prä­senz zu för­dern, ohne unbe­dingt eine “Leis­tung” für die ande­re Per­son erbrin­gen zu müssen.

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Der Kern der Orgas­mi­schen Medi­ta­ti­on (die natür­lich auch zu Hau­se durch­ge­führt wer­den kann) ist das Kon­zept, sich auf die Gegen­wart zu kon­zen­trie­ren, sub­ti­le Gefüh­le wahr­zu­neh­men und unse­re oder die Geni­ta­li­en des Part­ners und ande­re ero­ge­ne Zonen zu erforschen.

Orgas­mi­sche Medi­ta­ti­on erklärt von Paula

Video­tran­skript

Orgas­mi­sche Medi­ta­ti­on ist eine Part­ner­tech­nik, bei der die Kli­to­ris der Frau über 15 Minu­ten lang mas­siert wird. Was dahin­ter steckt und wel­che Gefüh­le dabei aus­ge­löst wer­den, erfahrt ihr hier. Orgas­mi­sche Medi­ta­ti­on – so funktioniert’s!

creme bit­te ganz genau was ist die um-
oder orgas­mus medi­ta­ti­on es ist eine
part­ner prak­tisch einer von bei­den
soll­te eine frau sein weil wir den punkt
mit über­haupt am meis­ten ner­ven enden am
mensch­li­chen kör­per einem punkt oben
links auf der kli­to­ris ganz sanft
strei­cheln genau und dann machen wir das
in einem bestimm­ten zeit­rah­men und
ziel­los im sin­ne von wir ver­su­chen nicht
irgend­wie ein höhe­punkt oder etwas
aus­zu­lö­sen und bei­de part­ner kön­nen
ein­fach und das ist auch der medi­ta­ti­ve
aspek­te kann ein­fach gucken hey was
füh­le ich gera­de in mei­nem kör­per und
was völ­lig am punkt der ver­bin­dung also
respek­ti­ve fin­ger oder kli­to­ris und wie
lan­ge ist seit zeit­raum 15 15
das ja über schau­en dass ein stand dann
auch also gera­de frau­en die irgend­wie
sagen hey ich zum bei­spiel mit orgas­mus
schwie­rig­kei­ten oder so es fällt mir
schwer mich hin zu geben ist mir frü­her
immer schwer gefal­len also das wäre
frü­her über­haupt nicht mög­lich gewe­sen
ich wäre viel zu ver­kopft gewe­sen um das
wirk­lich zu genie­ßen
ok und wie sieht die tech­nik dann genau
aus genau
also es wür­de sich eine frau unten­rum
ent­klei­den
alles was not­wen­dig ist aber auch nicht
mehr also es geht nicht dar­um so oder so
und legt sich auf eine decke und kis­sen
und der mann wür­de sich rechts neben
ihre hüf­te set­zen und ein sein lin­kes
bein sie über ihren bauch drü­ber das
steht da so und sein rech­tes falls sie
also nach rechts auf und sie kann ihre
bei­ne dann sowie­so ein schmet­ter­ling
öff­nen und macht es ein biss­chen
gleit­mit­tel auf den lin­ken zei­ge­fin­ger
auf den rech­ten dau­men
man wür­de den damen soll dar­auf ein­fach
able­gen nicht irgend­wie rein son­dern
ein­fach nur so drauf und dann wie­der
ganz sanft die sind natür­lich viel
län­ger die scham­lip­pen die inne­ren
zwi­schen den inne­ren scham­lip­pen lang
hoch­zie­hen für ganz lang­sa­me bewe­gung
ist er hier oben so unter der hau­be auf
der käl­te bis auf die­sem klei­nen punkt
ist und dann dann wür­de ganz sanft oder
sie hoch unter­strei­chen
es ist halt ein­fach unglaub­lich
sen­si­bler punkt nur da hab ich ja ich
bin echt ent­täuscht sind aber du wirst
mich ent­täuscht sein
15 minu­ten dann muss wahr­schein­lich­keit
dar­um geht es natür­lich nicht aber kann
es pas­sie­ren abso­lut und dann sind wir
damit fer­tig was dann gehen wir gestärkt
in den tag und dann ach­ten wir noch am
ende drauf dass wir die gan­ze das ist ja
viel sexu­el­le ener­gie und wir die wir so
ein biss­chen im kör­per rein das blut
wie­der zurück und wie macht man das als
ers­tes mal nach ende des das strei­chen
am ende ein biss­chen fes­ter und mehr
nach unten gerich­tet macht und dann wird
sie auch noch so ein biss­chen fest
gedrückt so wenn er so lan­ge alles okay
und wie oft emp­fiehlst du das so täg­lich
täg­lich und kam auch für die per­son die
ihr strei­chel­te so dass es nun eine
dienst­leis­tung ist es ein­fach wie
strei­che ich so dass sie sich für mich
gut anfühlt sagen wir du strei­chelt eine
kat­ze denn das macht sie ja auch nicht
weil weil du dich zurück strei­chelt was
macht sagen woll­te sich gut anfühlt wie
hat sich dein dei­ne orgas­mus­fä­hig­keit
ver­än­dert seit­dem also ich hab nicht
unbe­dingt mehr höhe­punk­te
sie sind in der wich­tig­keit für mich
haben sie echt abge­nom­men weil ich
die­sen zustand drum her­um also den
orga­ni­schen zu stel­len uns irgend­wie das
wor­um es mir geht
denn orgas­mus kommt zustand damit
beschreibt so die­ses die­sen
aus­ge­schal­te­ten kopf in der kör­per so in
flam­men steht qua­si anja kame­ra aus
kör­per fühlt unglaub­lich viel an allen
mög­li­chen stel­len uner­war­tet ist zur
stel­le

Orgasmisches Yoga

Da ich mitt­ler­wei­le über fünf­zig Krei­se gelei­tet habe, kann man sagen, dass ich eine Men­ge Erfah­rung mit Orgas­mus Yoga habe. Ich wur­de zum ers­ten Mal in die­se Pra­xis ein­ge­führt, als ich eine Aus­bil­dung in sex­olo­gi­scher Kör­per­ar­beit mach­te. Obwohl die­se Pra­xis natür­lich auch mit einem Part­ner durch­ge­führt wer­den kann, wird sie am häu­figs­ten allei­ne oder in einer Grup­pe praktiziert.

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Orgas­mus Yoga ist eine ero­ti­sche Embo­di­ment-Pra­xis, die ähn­li­che Prin­zi­pi­en des Yoga nutzt, wie Atem, Bewe­gung, Bewusst­sein, Acht­sam­keit, Inten­ti­on (nicht unbe­dingt spe­zi­fi­sche Posen wie Down­ward Dog, etc.), und die­se in unse­re Selbst­be­frie­di­gungs­pra­xis ein­webt. Es geht nicht nur um die Tei­le zwi­schen unse­ren Bei­nen, aber die Pra­xis begrüßt und beinhal­tet die­se Art der Erkun­dung. Im Orgas­mus Yoga geht es nicht dar­um, alle Orgas­men zu haben, son­dern viel­mehr dar­um, Erre­gung und ero­ti­sche Ener­gie von Kopf bis Fuß und über­all dazwi­schen auf­zu­bau­en und zu ver­brei­ten. Orgas­mus Yoga ermu­tigt uns gene­rell, uns auf die gegen­wär­ti­gen Emp­fin­dun­gen zu kon­zen­trie­ren, die erzeugt wer­den kön­nen und uns (zumin­dest ein biss­chen) vom Por­no­schau­en und der Fan­ta­sie weg­zu­be­we­gen – bei­des ist groß­ar­tig, kann aber manch­mal distan­zie­rend sein.

Ich habe Orgas­mus Yoga sowohl allei­ne als auch in Grup­pen gemacht und bei­des kann unglaub­lich tief­grei­fend sein. Es gibt eine ande­re Dyna­mik, die sich in einem gemein­schaft­li­chen Raum ent­fal­ten kann, weil sich eine Grup­pen­en­er­gie bil­det, auch wenn es Gren­zen gibt, wie z.B. kei­ne Bli­cke und kei­ne Berüh­run­gen. Ein gewis­ses Maß an gemein­schaft­li­cher ero­ti­scher Ener­gie ist unver­meid­lich und wird von Sit­zung zu Sit­zung variieren.

Lass mich ein wenig zurück­ge­hen und die Struk­tur einer Orgas­mus Yoga oder Ero­tic Embo­di­ment Pra­xis (wie ich sie lei­te) erklä­ren. Ers­tens ist es offen für Men­schen aller Kör­per­ty­pen, Geschlech­ter, Aus­drü­cke und Ori­en­tie­run­gen, solan­ge sie 18+ sind. Vor und nach der Pra­xis gibt es Zeit zum Plau­dern. Die Pra­xis selbst dau­ert ca. 45 Minu­ten (ca. 30 Minu­ten, wenn man allei­ne zu Hau­se ist) und es gibt eine Rei­he von Mög­lich­kei­ten, wie man teil­neh­men kann; von voll­stän­dig beklei­det, Decke bis zum Kinn, Atmung und Kegel­übun­gen bis hin zu kom­plett nackt, mit Toys und allem drum und dran. Oft liegt das Niveau der Teil­nah­me irgend­wo in der Mit­te die­ses Spektrums.

Orgasmus Yoga
Orgas­mus Yoga

Wäh­rend ich alle Arten der Teil­nah­me ein­la­de, ver­lan­ge ich nie, dass die Leu­te ihre Klei­dung aus­zie­hen. Ich ver­lan­ge nie, dass jemand sein Intim­be­reich berührt. Alle Vor­schlä­ge, die ich wäh­rend mei­ner Anlei­tung laut aus­spre­che, sind genau das – Vor­schlä­ge. Es sind Ein­la­dun­gen, unse­re ero­ti­schen Genüs­se zu erfor­schen und zu erwei­tern, jeden zu ermu­ti­gen, die Erkun­dung sei­nes Ver­gnü­gens zu ver­lang­sa­men, im Moment eine Wahl zu tref­fen, vor allem, weil es über­wäl­ti­gend sein kann, in die­sem Raum zu sein, ohne zu wis­sen, wie man tat­säch­lich teil­neh­men soll.

Nach den 45 Minu­ten der Pra­xis gehen wir in etwa 5 Minu­ten des stil­len Genie­ßens über. Danach folgt ein sehr schnel­ler Check-In. Dann kön­nen sich die Leu­te anzie­hen und bei Bedarf die Toi­let­te benut­zen. Zum Schluss haben wir die Mög­lich­keit zu einer wei­te­ren Dis­kus­si­on, in der ich sie ein­la­de, auch weni­ger posi­ti­ve oder ver­wirr­te Gefüh­le zu tei­len. Es soll nicht so klin­gen, als ob die Pra­xis immer nur aus Ein­hör­nern, Regen­bö­gen und Glit­zer besteht. Es gibt ein Ler­nen in die­sem Unbe­ha­gen, der Ver­wir­rung, der Trau­rig­keit, der Scham und so weiter.

Jeder Orgas­mic Yoga Kreis hat einen ande­ren Vibe, abhän­gig davon, wie vie­le Leu­te teil­neh­men, ob sie schon ein­mal da waren und natür­lich von den unzäh­li­gen Grün­den, die die Leu­te in den Raum gebracht haben. Eini­ge Prak­ti­ken sind etwas ero­ti­scher, ande­re sind etwas for­schen­der oder zag­haf­ter. Ich wür­de nicht sagen, dass das eine bes­ser ist als das andere.

Ich behaup­te nicht, dass ich alle Pro­ble­me löse, wenn die Leu­te an einer oder sogar meh­re­ren Prak­ti­ken teil­neh­men, aber ich hof­fe, dass ich die Erlaub­nis gebe, Lust und den eige­nen Kör­per auf eine siche­re, sex­po­si­ti­ve, kör­per­po­si­ti­ve, beja­hen­de und bewuss­te Wei­se zu erforschen.

Schließ­lich ist die Orgas­mus-Yoga-Pra­xis eine groß­ar­ti­ge Pra­xis für Leu­te, ob sie einen Part­ner haben oder nicht, weil sie sich auf das kon­zen­triert, was man inner­halb des Zeit­rah­mens tut. Egal, wo du dich auf dei­ner sexu­el­len oder ero­ti­schen Rei­se befin­dest, wo du im Leben stehst oder an einem bestimm­ten Tag, wir kön­nen uns authen­tisch in der Pra­xis zei­gen, egal ob wir in einer expli­zit ero­ti­schen Stim­mung sind. Die­se Zeit ein­zu­pla­nen, ob in einer Grup­pe oder allei­ne, kann ein gro­ßer Teil der Selbst­für­sor­ge sein. Das Hin­zu­fü­gen von acht­sa­mem Atem, Bewe­gung, Klang, Berüh­rung und Absicht ver­tieft die­se Pra­xis.
Abschlie­ßen­der Gedanke

Die Mög­lich­keit oder den Luxus zu haben, einen Work­shop zu besu­chen – oder meh­re­re – kann eine gro­ße Inves­ti­ti­on in das eige­ne ero­ti­sche Wachs­tum sein. Die Ver­ant­wor­tung in einer Grup­pe zu sein, ist fast unbe­streit­bar – selbst wenn sie sich ent­schei­den, mei­ne Ein­la­dun­gen und Vor­schlä­ge nicht anzunehmen.

Im Kern die­ser ero­ti­schen Prak­ti­ken (und das sind nur zwei) geht es dar­um, Lust und Gren­zen zu erfor­schen und zu ler­nen, wie wir in unse­rem Kör­per und unse­ren Wün­schen prä­sent wer­den kön­nen. Je mehr Übung wir haben, des­to leich­ter fällt es uns, ein­zu­tau­chen und uns zu ver­kör­pern, sowie unse­re Bedürf­nis­se mit dem Part­ner zu kommunizieren.

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