Selbstbefriedung

Schäd­li­che reli­giö­se Dok­tri­nen, poli­ti­sche Gesetz­ge­bung, sozia­le Kon­ven­tio­nen, kul­tu­rel­le Sit­ten und folk­lo­ris­ti­sche Dog­men fokus­sie­ren alle auf unse­re Geni­ta­li­en in nega­ti­ver Wei­se. “Selbst­be­frie­dung”, “Mas­tur­ba­ti­on” und “Unzucht”, sowohl hete­ro- als auch homo­se­xu­ell, wer­den übli­cher­wei­se als die wich­tigs­ten “Sün­den” bezeich­net, gegen die alle Arten von mora­li­sie­ren­den Ideo­lo­gien ver­kün­det werden.

Die pro­mi­nen­tes­ten Reli­gio­nen ver­kün­den in der Regel, dass “Sün­den” der Sexua­li­tät noch schwer­wie­gen­der und här­ter zu bestra­fen sind als Hand­lun­gen, die Gewalt gegen das Leben beinhal­ten. Man den­ke hier an die Leh­ren des fun­da­men­ta­lis­ti­schen Chris­ten­tums und des Islams, sowie an bestimm­te Aspek­te des ortho­do­xen Juden­tums, und auch an vie­le der hin­du­is­ti­schen, kon­fu­zia­ni­schen und shin­tois­ti­schen Tra­di­tio­nen. Ein­dring­li­che War­nun­gen vor den Gefah­ren der Selbst­be­frie­di­gung und der uner­laub­ten sexu­el­len Liai­son wer­den auch von der vor­herr­schen­den Folk­lo­re in tra­di­tio­nel­len wie auch zeit­ge­nös­si­schen Kul­tu­ren ausgesprochen.

Mei­ne per­sön­li­che Rei­se mit Selbst­be­frie­di­gung ist all­täg­lich. Obwohl ich mich erst ab dem Alter von etwa sechs Jah­ren an geni­ta­le Selbst­sti­mu­la­ti­on erin­nern kann, gehe ich davon aus, dass ich ver­sucht habe, mei­ne Geni­ta­li­en zum Ver­gnü­gen zu berüh­ren, seit mei­ne kind­li­chen Hän­de aus­rei­chend koor­di­niert waren, um mei­nen Penis zu grei­fen, oder mein Kör­per aus­rei­chend koor­di­niert war, um mein Becken gegen einen geeig­ne­ten Gegen­stand zu drü­cken, zu schau­keln und zu rei­ben. Wenn sie nicht aktiv dar­an gehin­dert wer­den, beschäf­ti­gen sich Kin­der von Säug­lings- oder Klein­kind­al­ter an ganz natür­lich mit die­sen reiz­vol­len Beschäf­ti­gun­gen – obwohl die Erin­ne­rung an die­se Ver­gnü­gen, wie fast alle Erin­ne­run­gen vor dem Alter von etwa fünf Jah­ren, dazu neigt, zu verschwinden.

"Selbstbefriedung", "Masturbation" und "Unzucht", sowohl hetero- als auch homosexuell, werden üblicherweise als die wichtigsten "Sünden" bezeichnet.
“Selbst­be­frie­dung”, “Mas­tur­ba­ti­on” und “Unzucht”, sowohl hete­ro- als auch homo­se­xu­ell, wer­den übli­cher­wei­se als die wich­tigs­ten “Sün­den” bezeichnet.

In mei­nem Fall – wie es auch heu­te noch oft der Fall ist – wur­de ich für die­se Pra­xis ent­mu­tigt, bestraft und beschämt, sogar als klei­nes Kind. Zum Glück habe ich nichts wie Schlä­ge, abge­hack­te Hän­de oder öffent­li­che Aus­peit­schun­gen erlebt. Auch die Ver­bo­te und Ein­schrän­kun­gen, denen ich unter­wor­fen war, schie­nen mei­ne Freu­de an der Pra­xis der Selbst­be­frie­dung nie zu stop­pen. Ich weiß aber auch, dass ich, als ich noch jung war, in einen psy­cho­lo­gi­schen Kon­flikt mit der Selbst­be­frie­di­gung geriet. Und ich habe einen bedeu­ten­den Teil mei­ner jugend­li­chen und erwach­se­nen Rei­se des per­si­schen Wachs­tums in den Kampf um die Über­win­dung die­ses Kon­flikts inves­tiert. Dies ist mir soweit gelun­gen, dass ich nun in der Lage bin, mei­ne Dank­bar­keit für den gro­ßen Segen, mich durch Selbst­sti­mu­la­ti­on ehren zu kön­nen, offen aus­zu­drü­cken. Die Ehrung des Selbst ist in der Tat das, was es ist.

Trotz mei­ner frü­hen Geschich­te mit per­sön­li­chen Kon­flik­ten, weiß ich, dass die Akti­vi­tä­ten der Selbst­be­frie­di­gung eine “ret­ten­de Gna­de” in mei­nem Leben waren. Seit dem Alter von etwa sechs Jah­ren weiß ich, dass ich mich min­des­tens ein­mal am Tag geni­tal sti­mu­liert habe, oft sogar mehr­mals täg­lich. Das hat sich durch mein gan­zes Erwach­se­nen­al­ter fort­ge­setzt – neben dem Pri­vi­leg, part­ner­schaft­li­che sexu­el­le Akti­vi­tä­ten aller Art zu genießen.

Allei­ni­ge sexu­el­le Akti­vi­tät hat tat­säch­lich vie­le psy­cho­lo­gi­sche Vor­tei­le. Ich bin mir sicher, dass ich heu­te ein ziem­lich abscheu­li­cher und gewalt­tä­ti­ger Mann wäre, wenn ich die­se Pra­xis nicht aus­dau­ernd prak­ti­ziert hät­te – was natür­lich nicht hei­ßen soll, dass mein per­sön­li­ches Wachs­tum nur durch die­se Pra­xis geför­dert wur­de. Wie auch immer, die gesund­heits­för­dern­de und hei­len­de Kraft der Selbst­be­frie­di­gung ist noch nicht aus­rei­chend von unse­rer Gesell­schaft oder einer ande­ren aner­kannt worden.

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Wenn du an der Durch­drin­gung der anti­se­xu­el­len Bot­schaf­ten und Mys­ti­fi­zie­run­gen in unse­rer heu­ti­gen Welt zwei­felst, beden­ke die Tat­sa­che, dass fast jeder min­des­tens ein hal­bes Dut­zend Glau­bens­sät­ze über die gefähr­li­chen Fol­gen der “Mas­tur­ba­ti­on” iden­ti­fi­zie­ren kann – selbst wenn er behaup­tet, selbst nicht an die­se Mythen zu glau­ben. Zum Bei­spiel, dass es die Geni­ta­li­en defor­miert, die geis­ti­gen Fähig­kei­ten beein­träch­tigt, die Fähig­keit zu arbei­ten und zu lie­ben, und so weiter.

Auch kann fast jeder in Reich­wei­te eines Fern­seh­sa­tel­li­ten min­des­tens ein hal­bes Dut­zend Fil­me nen­nen, welt­wei­te Kas­sen­er­fol­ge, die inner­halb des letz­ten Jahr­zehnts pro­du­ziert wur­den, die die schreck­li­chen Fol­gen außer­ehe­li­cher Tän­de­lei­en oder sexu­el­ler Begeg­nun­gen zum The­ma haben, die ein ansons­ten per­fekt geord­ne­tes Fami­li­en­le­ben zer­stö­ren. Ande­re Geschich­ten beschrei­ben unver­ant­wort­li­che ero­ti­sche Lei­den­schaf­ten, die Kar­rie­ren zer­stö­ren, die ansons­ten auf dem Weg zu vor­bild­li­chem Erfolg sind, und wie­der ande­re schil­dern Ver­gnü­gun­gen, die uner­bitt­lich bis zu ihrem “unver­meid­li­chen” Ende in Wahn­sinn oder Cha­os ver­folgt wer­den, und so weiter.

Ent­ge­gen die­ser vor­herr­schen­den kul­tu­rel­len Bot­schaf­ten, lasst uns nun die­se “Sün­den” als das anneh­men, was sie tat­säch­lich sein kön­nen – eine emo­tio­na­le Hei­lung und spi­ri­tu­el­le Pra­xis par excel­lence. Lasst uns damit begin­nen, die kör­per­li­chen, emo­tio­na­len und spi­ri­tu­el­len Vor­tei­le der “Mas­tur­ba­ti­on” zu würdigen.

In Kapi­tel zehn haben wir bereits nach­emp­fun­den, wie sehr Kin­der – und jeder, der jemals ein Kind war – es brau­chen, berührt zu wer­den. Wir haben erwähnt, wie wich­tig Berüh­run­gen für unser kör­per­li­ches Wohl­be­fin­den, unse­re emo­tio­na­le Vita­li­tät und unser spi­ri­tu­el­les Wachs­tum sind. Aller­dings wür­de kei­ner von uns gedei­hen, wenn unser Berührt­wer­den von der Lie­be ande­rer abhän­gig blie­be – die Lie­be zu uns selbst ist Voraussetzung.

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Es ist eine wich­ti­ge Linie der kind­li­chen Ent­wick­lung, dass wir, wenn wir vom Baby zum Klein­kind her­an­wach­sen, in der Lage sind, eine gewis­se Ver­ant­wor­tung für unser Bedürf­nis, berührt zu wer­den, zu über­neh­men, da wir aus­rei­chend koor­di­niert wer­den, um uns selbst absicht­lich zu berüh­ren. Das bedeu­tet nicht, dass das Bedürf­nis, von ande­ren berührt zu wer­den, ver­schwin­det. Ganz im Gegen­teil, es ist wei­ter­hin sehr wich­tig, von ande­ren berührt zu wer­den, vor allem da wir wis­sen, dass die Berüh­rung durch einen ande­ren Men­schen eine ganz ande­re Ener­gie­dy­na­mik hat als die Berüh­rung durch uns selbst – ein The­ma, das wir noch ein­mal erwäh­nen wer­den. Aber es bedeu­tet, dass, wenn sich unser Kind ent­wi­ckelt, Berüh­run­gen wech­sel­sei­tig sein kön­nen, und dann, wenn die­se Ent­wick­lun­gen gut ver­lau­fen, kön­nen Berüh­run­gen ener­ge­tisch gegen­sei­tig oder “syn­er­ge­tisch” werden.

Männer fällt der Autofellatio einfacher
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Sehr wich­tig ist, dass unser Kind in der Lage ist, das Geschenk der Berüh­rung an uns selbst wei­ter­zu­ge­ben – weg vom rei­nen Emp­fän­ger, hin zu den Mög­lich­kei­ten, aktiv selbst zu geben. Dies ist eine enorm wich­ti­ge Ver­än­de­rung für die kör­per­li­che und emo­tio­na­le Ent­wick­lung, die in der Lite­ra­tur der Ent­wick­lungs­psy­cho­lo­gie und Psy­cho­ana­ly­se auf viel­fäl­ti­ge Wei­se doku­men­tiert ist. Es ist auch die Grund­la­ge unse­rer mensch­li­chen Fähig­kei­ten, Lie­be zu emp­fan­gen und somit auch Lie­be geben zu können.

Selbst­be­frie­di­gung ist die Grund­la­ge unse­res Poten­ti­als zu lie­ben und geliebt zu werden.

Selbst­ver­wal­te­te Berüh­rung inte­griert, beru­higt oder trös­tet und gibt uns ein psy­cho­lo­gisch grund­le­gen­des Gefühl von Wer­tig­keit und Kom­pe­tenz – was gemein­hin als “Selbst­wert­ge­fühl” bezeich­net wird. Es ist das Gegen­mit­tel zur Scham. Die “Haut­hül­le” defi­niert, wo und wie wir uns in unse­rem sinn­li­chen und exis­ten­ti­el­len Fun­da­ment befin­den – die Fähig­keit zur akti­ven Selbst­sti­mu­la­ti­on unse­rer eige­nen Haut­hül­le ist daher in min­des­tens fünf Hin­sich­ten wesent­lich für die Bil­dung eines gesun­den und glück­li­chen “Selbst­ge­fühls”.

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Ers­tens: Selbst­sti­mu­la­ti­on “formt” oder inte­griert unser Kind. Sie infor­miert uns dar­über, wo der sinn­li­che Raum unse­res “Selbst” sei­ne Rän­der hat, jene sinn­li­che Gren­ze, an der – sozu­sa­gen – das “Selbst” zu enden und der Rest der “Welt” zu begin­nen scheint. So zen­triert die Rück­kehr zum Pro­zess der Selbst­sti­mu­la­ti­on und das Wis­sen, dass man die bewuss­te Fähig­keit hat, eine sol­che Rück­kehr zu wäh­len, unser “Selbst” in einem zutiefst gesun­den Sinne.


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Zwei­tens beru­higt oder trös­tet uns die ange­neh­me Selbst­be­rüh­rung, wenn wir ver­zwei­felt sind, indem sie unse­re ängst­li­chen Befürch­tun­gen lin­dert und uns – zumin­dest bis zu einem gewis­sen Grad – dabei hilft, unse­ren urtei­len­den Ver­stand und unse­re Angst basier­ten Denk­mus­ter los­zu­las­sen. Der sanf­te Genuss der Berüh­rung erdet die Erfah­rung im gegen­wär­ti­gen Moment und bringt den plap­pern­den Ver­stand zur Ruhe.

Drit­tens sind die­se Fähig­kei­ten, die zuver­läs­sig dazu die­nen, uns in unse­rem Kör­per zu erden und uns in der Freu­de zu zen­trie­ren, die Quel­le unse­res Gefühls, lie­bens­wert zu sein. Damit mei­ne ich, dass wir uns in unse­rem Gefühl, in der Welt zu sein, grund­sätz­lich wür­dig und kom­pe­tent füh­len. Wenn dies geschieht, wer­den wir fähig, deut­li­cher zu erfah­ren, inwie­weit unse­re Welt ver­trau­ens­wür­dig ist.

Wenn die­se drei Bei­trä­ge der Selbst­be­rüh­rung ermög­licht wer­den, kon­sti­tu­iert und kata­ly­siert die Selbst­be­frie­di­gung unse­re grund­le­gends­ten mensch­li­chen Fähig­kei­ten, sich lie­bens­wert zu füh­len, lie­ben zu kön­nen und spi­ri­tu­el­le Glück­se­lig­keit zu fin­den. Wenn die­se drei Bei­trä­ge der Selbst­be­rüh­rung zur kör­per­li­chen und emo­tio­na­len Ent­wick­lung jedoch gestört sind, tritt Ego­is­mus an die Stel­le des­sen, was ich ein “gesun­des Selbst­ge­fühl” nenne.

Stö­run­gen in die­sen Ent­wick­lun­gen der Selbst­be­rüh­rung, dem Fort­schrei­ten vom Berührt­wer­den zum Selbst­be­rüh­ren, füh­ren zu tie­fem Unglück­lich­sein in unse­rem gan­zen Leben – womit ich das Aus­maß mei­ne, in dem wir alle mit psy­cho­ti­schen, neu­ro­ti­schen und süch­ti­gen Pro­zes­sen rin­gen. Die Psy­cho­ana­ly­se zeigt uns, wie jeder in gewis­sem Maße unter die­sen Bestand­tei­len unse­rer Per­sön­lich­keit lei­det. Wir wis­sen auch, dass die psy­cho­ti­schen, neu­ro­ti­schen und süch­ti­gen Kom­po­nen­ten unse­res psy­chi­schen Funktionierens.

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5 Kommentare zu „Selbstbefriedung“

  1. Avatar

    Bei­de Selbst­be­frie­di­gungs-Vide­os, das von dem Mann auf den Fel­sen, und das mit der Frau unten, gefal­len mir und erre­gen mich. Selbst­be­frie­di­gung ist etwas natürliches.

  2. Avatar

    Ich ent­de­cke gera­de, dass nach dem Selbst­be­frie­di­gungs­vi­deo von dem Mann auf den Fel­sen noch eins von, wahr­schein­lich auch ihm am Strand folgt – bei­de erre­gen mich sexu­ell. Auch das von der Frau, unten.

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