Stehe zu Deiner Sexualität

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Warum Frauen, die zu ihrer Sexualität stehen, stark sind

Als jun­ges Mäd­chen mach­te ich mir Sor­gen, dass zu vie­le Sexu­al­part­ner mei­nen per­sön­li­chen Ruf schä­di­gen wür­den. Ich hör­te Gerüch­te über Frau­en, die “her­um­schlie­fen”, und ich fürch­te­te, zu die­ser Grup­pe zu gehö­ren. Des­halb war ich immer vor­sich­tig, wie und mit wem ich mein Sex­le­ben teilte.

Als ich älter und sexu­ell akti­ver wur­de, zähl­ten mei­ne Freun­din­nen und ich, mit wie vie­len Men­schen wir geschla­fen hat­ten, als ob jeder ein­zel­ne ein Zei­chen für unse­ren Wert als Frau­en wäre. Ich frag­te mich, ab wel­cher Zahl man auto­ma­tisch als “Schlam­pe” bezeich­net wur­de, und ich woll­te die­se Zahl auf kei­nen Fall erreichen.

Die Leh­ren der Gesell­schaft über Sexua­li­tät waren für mich eine stän­di­ge Her­aus­for­de­rung, denn ich hat­te mich schon immer sexu­ell gefühlt. Ich hat­te ger­ne Sex, ich sehn­te mich danach. Und das nicht nur mit einem Mann … son­dern mit meh­re­ren.

Da es in mei­nem Umfeld immer eine stil­le Über­ein­kunft gab, dass eine sexu­el­le Frau das Gegen­teil einer inte­gren Frau ist, war ich unsi­cher, wie ich mit mei­nem eige­nen Ver­lan­gen umge­hen soll­te. Ich wuss­te nicht, wie ich gleich­zei­tig sexu­ell aktiv und anstän­dig sein konn­te. Schließ­lich fand ich die Antwort.

Ich gab mir selbst die Erlaub­nis, unbe­fan­gen sexu­ell und kraft­voll zu sein und die Erwar­tun­gen ande­rer umzu­schrei­ben. Ich hör­te auf, mir ein­zu­re­den, dass das Schla­fen mit ande­ren Men­schen – unab­hän­gig von den Umstän­den die­ser Näch­te – mei­nen Wert beein­fluss­te. Mit der Zeit gewann ich mehr Selbst­ver­trau­en in mei­ne Sexualität.

Die­ses Selbst­ver­trau­en gab mir mehr Kon­trol­le über mein Sexu­al­le­ben und ich fühl­te mich stär­ker. Ich lern­te, dass ich genau­so viel Ver­gnü­gen ver­die­ne wie die Per­son unter mir und dass ich mich nicht schä­men muss, mit wem ich schla­fe. Sex, so lern­te ich schließ­lich, ist nicht nur etwas, das ich ver­die­ne, son­dern auch etwas, das ich in vol­len Zügen genie­ßen kann.

Die­se Erkennt­nis half mir, die vie­len Vor­tei­le des Geschlechts­ver­kehrs zu erken­nen: die Frei­heit, mich aus­zu­drü­cken, das Ver­trau­en in mei­ne Weib­lich­keit und die Mög­lich­keit, mei­ne Wün­sche in einem siche­ren Rah­men zu erkun­den. Vor allem aber habe ich gelernt, dass Frau­en offen sexu­ell, intel­li­gent, krea­tiv und ziel­stre­big sein kön­nen… und das alles auf ein­mal. Selbst­be­wusst mit mei­ner Sexua­li­tät umzu­ge­hen und die Frei­heit zu haben, die­ses Ver­trau­en aus­zu­üben, schließt den Erfolg in ande­ren Berei­chen mei­nes Lebens nicht aus.

Sobald eine Frau erkennt, dass Sex und Selbst­be­stim­mung gleich­be­deu­tend sein kön­nen, steht ihr nichts mehr im Weg. Frau­en sind sexu­el­le Wesen, und sie ver­die­nen es genau­so wie Män­ner, ihre Begier­den anzu­er­ken­nen und zu erforschen.

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Das Pra­xis­buch für die weib­li­che Sexualität

Das Pra­xis­buch für die weib­li­che Sexualität:

Leben­di­ge Sexua­li­tät bedeu­tet so viel mehr als nur das Eine ! Sie ist gesun­der und wohl­tu­en­der Bestand­teil des Lebens und steht in selbst­ver­ständ­li­chem Zusam­men­hang mit dem indi­vi­du­el­len Kör­per- und Selbst­be­wusst­sein. Nico­le Sil­ler lädt Frau­en anre­gend und spie­le­risch ein, ihr Lust­erle­ben frei­er und gesün­der zu begrei­fen und zu gestal­ten wovon auch der Part­ner oder die Part­ne­rin pro­fi­tiert. Denn nur wer sich selbst gut spürt, kann ande­ren viel näher sein.

Die­ses infor­ma­ti­ve Buch lädt Frau­en spie­le­risch dazu ein, ihr Lust-Erle­ben frei­er und gesün­der zu begrei­fen und zu gestal­ten. Es macht die eige­nen Wirk- und Spiel­räu­me auf men­ta­ler, emo­tio­na­ler und kör­per­li­cher Ebe­ne bewusst und spricht erwach­se­ne Frau­en jeden Alters an, egal ob sie in einer sexu­el­len Bezie­hung sind oder nicht. Es lenkt den Blick vom „gefal­le ich so?“ zum „gefällt mir das?“.

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Der umfang­rei­che Pra­xis­teil gibt viel­fäl­ti­ge Anre­gun­gen, die eige­ne sinn­li­che Wahr­neh­mung zu erkun­den, den Blick­win­kel auf den Kör­per wohl­wol­lend zu ver­schie­ben und gibt zahl­rei­che Impul­se, das eige­ne Leben, sowie Ihr Sex­le­ben mit mehr Lust und Leben­dig­keit zu fül­len. Fin­den Sie auf­merk­sam und mit Freu­de Ihren Weg zu mehr Genuss!

Das Buch rich­tet sich in ers­ter Linie an Frau­en, es wird aller­dings jeder Mensch davon genuss­voll pro­fi­tie­ren, der mit einer frei­en, selbst­be­wuss­ten Frau lust­vol­le Sexua­li­tät genießt. Wer sich selbst gut spürt, kann ande­ren viel näher sein und gestalten.

Es geht um Dich!

Ich lade Dich ein, einen bewuss­te­ren, lie­be­vol­le­ren Blick auf Dei­nen Kör­per, auf Dich selbst, zu wer­fen. Ler­nen die wich­tigs­ten Fak­ten rund um Dei­nen Kör­per und Dei­ne sexu­el­le Gesund­heit ken­nen. Las­se Dich inspi­rie­ren und mit­neh­men zu mehr Freu­de und viel­leicht sogar Begeis­te­rung und Lei­den­schaft. Erkun­de neu­gie­rig die eige­nen Gestal­tungs­spiel­räu­me, um Dein Lie­bes­le­ben wacher und leben­di­ger genie­ßen zu kön­nen. Wenn Du einen spie­le­ri­schen Zugang zu Dei­ner Sexua­li­tät ent­deckt hast, wirst Du auch mutiger.

Dies ist ein Buch der Lebens­lust. Manch­mal braucht es ein biss­chen Zeit, manch­mal ist es nur ein ein­zi­ger Schritt, den es für das Gelin­gen einer Ver­än­de­rung braucht. Fin­dee her­aus, was Du benö­tigst, um dein eige­nes Leben in neue Bah­nen zu len­ken und mehr Leben­dig­keit zu ver­spü­ren, um mög­lichst ent­spannt, sorg­sam und lie­be­voll leben zu kön­nen. Nicht für die ande­ren. Nur für Dich selbst. Wenn Du für dich unter­stüt­zend und wohl­wol­lend sorgst, geht es auto­ma­tisch auch den ande­ren besser.

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Tag 1 – Bestands­auf­nah­me: Wie Sie in fünf Tagen erkun­den, wo Sie stehen

Wid­men Sie sich heu­te nur sich selbst. Gön­nen Sie sich etwas unge­stör­te Zeit und las­sen Sie sich auf ein paar Fra­gen ein. Wenn Sie ehr­li­che Ant­wor­ten fin­den, kön­nen Sie bes­ser sehen, wo Sie gera­de ste­hen: Schließ­lich beginnt jede noch so klei­ne Ver­än­de­rung mit einer Erkennt­nis und der Bestim­mung des eige­nen Stand­or­tes. Neh­men Sie die fol­gen­den Fra­gen als Inspi­ra­ti­on: Wäh­len Sie das aus, was für Sie wich­tig sein könn­te und/oder fol­gen Sie der Spur, auf die Sie geführt wer­den – zu viel­leicht auch ganz ande­ren Fragen.

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Tag 2: War­um möch­ten Sie etwas verändern?

Wie ist es Ihnen mit den gest­ri­gen Fra­gen ergan­gen? Was emp­fin­den Sie, wenn Sie heu­te noch ein­mal durch­le­sen, was Sie ges­tern notiert haben? Ist Ihnen man­ches ein biss­chen kla­rer gewor­den? Heu­te wol­len wir uns zuerst auf das War­um kon­zen­trie­ren und dann wie­der auf die Suche nach dem Was und Wie machen. Eine ehr­li­che Ant­wort auf die Fra­ge nach dem War­um ist wich­tig, sonst bewe­gen wir uns nicht. Es hilft uns lei­der nicht wei­ter, wenn wir unan­ge­neh­me Din­ge aus­blen­den und ver­su­chen, sie zu igno­rie­ren. Das kos­tet viel Ener­gie und bin­det uns mit gro­ßer Kraft da fest, wo wir gera­de stehen.

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Tag 3: Sehn­sucht wecken – und dann losgehen

Die gest­ri­ge Übung soll­te unter ande­rem bewir­ken, dass Sie mehr ins Gefühl kom­men und gleich­zei­tig mehr Klar­heit errei­chen. Oft wis­sen wir zwar, was wir nicht mehr wol­len, bzw. dass „es“ bes­ser wer­den könn­te – und haben trotz­dem kei­ne Ahnung oder kein Bild von die­sem „Bes­ser“. Wenn Sie Ihre Noti­zen heu­te noch ein­mal durch­le­sen: Bei wel­chen Punk­ten springt etwas in Ihnen beson­ders an? Fin­den Sie aus den Grün­den FÜR Ihren Weg jene her­aus, die Sie tief berüh­ren und moti­vie­ren. Viel­leicht ist es nur ein Grund, der rich­tig „zieht“, viel­leicht sind es meh­re­re. Wich­tig ist, her­aus­zu­fin­den, wofür es sich wirk­lich lohnt, die eige­ne Kom­fort­zo­ne zu ver­las­sen. Was macht Lust auf mehr, was bringt Sie in Bewe­gung, hat eine ganz beson­de­re Sogwirkung?

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Tage 4 & 5: Wo möch­ten Sie wirk­lich hin? & Ihr Schlafzimmer

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Wo möch­ten Sie wirk­lich, wirk­lich hin? – Mit Hil­fe der Fra­gen und Ant­wor­ten der letz­ten Tage sind Sie nun ein­ge­la­den, sich zu über­le­gen, wo Ihr Weg Sie hin­füh­ren könn­te. Es geht kei­nes­wegs dar­um, alles zu wis­sen oder eine kla­re Ska­lie­rung fest­zu­le­gen, auch wenn das viel­leicht in Ihrem Kopf her­um­spukt. Heu­te geht dar­um, eine kon­kre­te Ahnung von Ihrem „Ziel“ zu bekom­men und her­aus­zu­fin­den, was Sie dort erle­ben möchten.

Ihr Schlaf­zim­mer – Nein, natür­lich müs­sen Sie Sex nicht nur ins Schlaf­zim­mer ver­ban­nen. Aber ver­mut­lich haben auch Sie den meis­ten Sex in Ihrem Bett. Füh­len Sie sich wohl in Ihrem Schlafzimmer?

Rezession “Die weibliche Lust mit allen Sinnen spüren und leben!” 

von Karin. W.

Wer mehr Lebens­lust ver­spürt, der sorgt gleich­zei­tig auch dafür, sich sei­ner Selbst mehr bewusst zu sein. Dies ver­spricht Sinn­lich­keit, Genuss und Unab­hän­gig­keit. Vie­le Frau­en fra­gen sich jedoch: “Wie ste­he ich zur mir selbst?” “Was gefällt mir?” oder “Wor­auf habe ich Lust?“

In “Fin­de dei­ne Lust! Das Pra­xis­buch für weib­li­che Sexua­li­tät” gibt die Sexu­al­be­ra­te­rin Nico­le Sil­ler wich­ti­ge Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen (und noch vie­le mehr!) und weckt in jeder Frau ein weib­li­ches Lust­emp­fin­den, das für eine beson­de­re Bezie­hung zum eige­nen “Kör­per der Lust” sorgt. Der Rat­ge­ber unter­stützt Frau­en, aber gleich­zei­tig auch Paa­re, eine neue Form der indi­vi­du­el­len Lust zu ent­de­cken. Auch wenn das weib­li­che Lust­emp­fin­den im Vor­der­grund steht, ver­nach­läs­sigt die Autorin kei­nes­wegs die “Lust­kom­po­nen­te Mann”.

Der theo­re­ti­sche Teil beleuch­tet aus­führ­lich die Geschich­te der weib­li­chen Sexua­li­tät und erklärt den Kör­per der Frau. Unter­mau­ert mit gesell­schaft­li­chen Kon­ven­tio­nen und ver­in­ner­lich­ten Glau­bens­sät­zen hüllt sich die Lust der Frau in einen Deck­man­tel des Schwei­gens. Dies soll jedoch der Ver­gan­gen­heit ange­hö­ren. Nico­le Sil­ler lässt die Hül­len der unter­drück­ten, weib­li­chen Lust fal­len und regt dazu an, die eige­ne Lust zu erfor­schen. Mit anschau­li­chen, prak­ti­schen Bei­spie­len aus ihrem Berufs­all­tag lässt die Autorin tief in die lust­be­ton­te See­le ihrer Kli­en­ten bli­cken.

Lust­voll und sinn­lich geht es wei­ter mit dem prak­ti­schen Teil, der sich der Kör­per­wahr­neh­mung und dem lust­vol­len Emp­fin­den wid­met. Hier­bei wird Offen­heit und Selbst­re­fle­xi­on gefor­dert, um das Zusam­men­spiel unse­rer Gedan­ken, Ver­hal­ten und Part­ner­schaft genau zu ana­ly­sie­ren. Mit Übun­gen zur Kör­per­wahr­neh­mung wer­den alle Sin­ne ange­regt und dabei kommt der Genuss nicht zu kurz. Nach all die­sen lust­brin­gen­den Höhe­punk­ten gibt die Autorin beson­de­re Anre­gun­gen, die dazu bei­tra­gen, das sexu­el­le Ver­hal­ten zu ver­än­dern.

Der Reiz die­ses Buches liegt im anre­gen­den Wech­sel­spiel zwi­schen dem Fak­ten­wis­sen zur weib­li­chen Sexua­li­tät und den pra­xis­be­zo­ge­nen, lust­ma­chen­den Bei­spie­len, die man ger­ne im All­tag umset­zen möch­te. Der rote Faden, der zur Erfül­lung der per­sön­li­chen Lust füh­ren kann, ist gut nach­voll­zieh­bar und die Übun­gen las­sen gro­ßen Spiel­raum und Frei­heit zum Reflek­tie­ren und selbst Gestal­ten.

Die­ser beson­ders lust­vol­le und zum Genie­ßen anre­gen­de Rat­ge­ber rich­tet sich an all jene, die die weib­li­che Sexua­li­tät mit allen Sin­nen erfor­schen möch­ten. Er regt dazu an, sich bewusst mit sich und sei­nen Bedürf­nis­sen, Begier­den und Sehn­süch­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen. Ein gelun­ge­nes Pra­xis­buch, das den Hori­zont der weib­li­chen Sexua­li­tät erweitert!

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