Was ist Tantra Yoga?

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Wenn das Wort Tan­tra Sze­nen der Sexua­li­tät her­auf­be­schwört, bist du nicht allein. Die Ein­füh­rung tan­tri­scher Prak­ti­ken im Wes­ten hat sich unbe­ab­sich­tigt mit einer Pra­xis iden­ti­fi­ziert, die mit Nackt­heit, Sexua­li­tät und gele­gent­lich mit Pro­mis­kui­tät gespickt ist.

Die Wahr­heit ist, Tan­tra kann Ihr Sexu­al­le­ben ver­bes­sern, aber nur durch die Ver­tie­fung Ihrer Ver­bin­dung zu Ihrer Ener­gie und Ihrem Kör­per zuerst. Obwohl tan­tri­sche Prak­ti­ken auf dem Prin­zip der Inti­mi­tät beru­hen, ist Inti­mi­tät nicht rein phy­sisch. Es ist der Akt der Ver­bin­dung so tief, dass sie das Gefühl haben, einen Blick in die See­le eines ande­ren und viel­leicht der See­le eines ande­ren zu bekommen.

Ich habe gehört, dass es als “in mich, ich sehe” beschrie­ben wur­de, basie­rend auf der Prä­mis­se, dass wir ein Bewusst­sein für unser wah­res Selbst erlan­gen müs­sen, bevor wir den Weg der Ver­ei­ni­gung mit ande­ren schmie­den können.

Was ist der Sinn von Tantra Yoga?

Der Zweck von Tan­tra Yoga ist es, das emo­tio­na­le Wohl­be­fin­den zu för­dern und die geis­ti­ge und kör­per­li­che Gesund­heit zu unterstützen.

Die Erfor­schung der sub­ti­len Ener­gien im Kör­per und ihre Ver­bin­dung zum Uni­ver­sum bie­ten die Mög­lich­keit, den Zweck des Lebens und die Prin­zi­pi­en der Ver­ei­ni­gung in neu­en Dimen­sio­nen zu verstehen.

Rod Stry­ker, ein pro­mi­nen­ter Leh­rer von Tan­tra Yoga, beschreibt die Absicht von Tan­tra Yoga, “(es) zeigt uns, was uns dar­an hin­dert zu gedei­hen und bie­tet Tech­ni­ken, die uns hel­fen, spi­ri­tu­el­len und mate­ri­el­len Wohl­stand zu errei­chen.” Daher ist es das Ziel der tan­tri­schen Prak­ti­ken, uns in die Lage zu ver­set­zen, zu gedei­hen, zu gedei­hen und die geis­ti­ge Welt und die mate­ri­el­le Welt zu einer zu verschmelzen.

Was ist Tantra Yoga?

Das Wort Tan­tra bedeu­tet, “zu weben oder zu erwei­tern.” Die Wur­zel des Wor­tes Yoga ist “yuj”, was “Uni­on” bedeu­tet. Ähn­lich wie eini­ge der ande­ren 8 For­men des Yoga, Tan­tra Yoga mischt Ele­men­te von Raja, Bhak­ti, Kar­ma, Kun­da­li­ni, und Hatha Prak­ti­ken. Was es von ande­ren unter­schei­det, ist, dass es auch Dyna­mi­ken ande­rer mys­ti­scher Prak­ti­ken webt, wie z.B.: Astro­lo­gie, Ayur­ve­da, Kris­tal­le und Gemo­lo­gie, um nur eini­ge zu nen­nen. Bei der Nut­zung die­ser Aspek­te zielt die tan­tri­sche Pra­xis dar­auf ab, über die wahr­ge­nom­me­nen Gren­zen der yogi­schen Phi­lo­so­phie und der Asa­nas hinauszuwachsen.

Der umfas­sen­de Ansatz von Tan­tra Yoga beinhal­tet bewuss­te Atem­übun­gen, Pra­na­ya­ma und Medi­ta­ti­on und kann ein­zeln oder in Part­ner­schaft mit einem ande­ren prak­ti­ziert wer­den. In bei­den Ver­fah­ren wird die Bezie­hung zwi­schen dem Mikro (Selbst) und dem Makro (ande­re) verbessert.

Vin­ya­sa, als eine bewe­gen­de Medi­ta­ti­on durch Hal­tun­gen, oder Asa­nas, kann auch prak­ti­ziert wer­den Part­ner­schaft, als eine Mischung von Ener­gien oder als ein ein­zi­ger Prak­ti­zie­ren­de. Das Ziel ist das glei­che: Bewusst­sein für unse­re Stär­ken und Schwä­chen zu gewin­nen, die Orte, an denen wir uns mit uns selbst und ande­ren ver­ei­ni­gen, und die Fähig­keit zu kul­ti­vie­ren, bewusst zu reagie­ren, anstatt unbe­wusst auf unse­re Ängs­te und Wün­sche zu reagie­ren. Wenn das geschieht, errei­chen wir einen Zustand ewi­ger Glückseligkeit.

Tantra Yoga Friendspose

Fünf Tantra-Yoga-Praktiken

1. Friedenspose mit Pranayam, bewusstes Atmen

Begin­nen Sie in einer sit­zen­den Posi­ti­on im Schnei­der­sitz, Sukha­sa­na oder Frie­dens­po­se. Blick nach unten; wenn die Knie höher als die Hüft­fal­ten sind, set­zen Sie sich auf einen Yoga­block oder eine auf­ge­roll­te Yoga­mat­te, um die Wir­bel­säu­le anzuheben.

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Für die Solo­pra­xis legen Sie die Hän­de in Gyan Mudra (in eini­gen Prak­ti­ken auch als Jna­na Mudra bezeich­net), wobei die Spit­ze des Zei­ge­fin­gers die Dau­men­spit­ze berührt, die ande­ren drei Fin­ger mit den Hand­flä­chen nach oben aus­ge­streckt wer­den und auf den Knien oder Ober­schen­keln ruhen. Gyan Mudra, eine yogi­sche Form für die Hän­de, gilt als die wich­tigs­te Mudra mit vie­len gesund­heit­li­chen und erden­den Vorteilen.

Wenn Sie mit einem Part­ner üben, leh­nen Sie sich Rücken an Rücken in Frie­dens­hal­tung, Sukha­sa­na, an. Sie wer­den Ihre Wir­bel­säu­le aus­rich­ten wol­len: Begin­nen Sie damit, Ihre Sit­ze so nah wie mög­lich anein­an­der zu rücken. Sie haben die Mög­lich­keit, prith­vi Mudra zu ver­wen­den, wobei die Spit­zen der Ring­fin­ger die Spit­zen der Dau­men berüh­ren und drei Fin­ger aus­ge­streckt, aber ent­spannt blei­ben. Die­se Mudra erzeugt einen Kreis­lauf, der den Herz­me­ri­di­an oder die Ener­gie­li­nie ent­zün­det, die von den Ring­fin­gern aus­geht, sich durch die Arme nach oben erstreckt und im Herz­zen­trum sowohl auf der Vor­der- als auch auf der Rück­sei­te des Brust­korbs zusammenfließt.

Neh­men Sie fünf vol­le Atem­zü­ge und kon­zen­trie­ren Sie sich dar­auf, die Län­ge der Ein­at­mung so zu glät­ten, dass sie mit der Län­ge der Aus­at­mung übereinstimmt.

2. Sonnengruß, Surya Namaskar

Begin­nen Sie in der Berg­hal­tung (tadasana/urdhva hasta­sa­na), indem Sie oben auf Ihrer Yoga­mat­te ste­hen. Als Ein­zel­per­son möch­ten Sie viel­leicht vor einem Spie­gel in vol­ler Län­ge üben. Bei einer Part­ner­übung kön­nen Sie ent­we­der ein­an­der zuge­wandt oder Sei­te an Sei­te üben. Brin­gen Sie Hand­flä­chen dazu, sich im Herz­zen­trum in anja­li mudra (Gebets­ges­te) zu tref­fen, oder legen Sie eine Hand auf Ihr Herz und eine auf das Herz Ihres Part­ners. Atmen Sie fünf­mal tief ein.

Stre­cken Sie die Arme über Kopf aus, neh­men Sie eine Berg­hal­tung ein, ver­beu­gen Sie sich dann nach vor­ne, hal­ten Sie Ihr Herz offen und bli­cken Sie nach vor­ne, und las­sen Sie den Kopf in einer Vor­wärts­fal­te (Uta­nasa­na) los. Brin­gen Sie die Hän­de zu den Schien­bei­nen oder Ober­schen­keln und stre­cken Sie sie durch die Wir­bel­säu­le, um sie zur Hälf­te anzu­he­ben (ardha utta­nasa­na). Wie­der­ho­len Sie dies dreimal.

3. Modifiziertes Seitenbrett/ Partner Modifizierte Seitenbrett-Pose

Begin­nen Sie in Tisch­stel­lung, die Hand­ge­len­ke unter den Schul­tern aus­ge­rich­tet, die Hän­de weit gespreizt und die Hüf­ten über den Knien gesta­pelt. Für die Part­ner-modi­fi­zier­te Plan­ken­hal­tung kön­nen Sie den Schei­tel des Kop­fes leicht berüh­ren, wäh­rend Sie sich im Tisch befin­den. Dann stre­cken Sie Ihre rech­ten Schien­bei­ne hin­ter sich aus, die Zehen nach unten gekrümmt, wäh­rend Sie mit der rech­ten Hand in der Mat­te wur­zeln, und öff­nen Sie Ihre Brust zueinander.

Für eine indi­vi­du­el­le Übung las­sen Sie Ihre lin­ke Hand über Ihrem Her­zen ruhen, wäh­rend Sie Ihre lin­ke Schul­ter über die rech­te legen, so dass Ihr Herz weit geöff­net ist. Ihre Hüf­ten sind eben­falls gesta­pelt und bil­den eine schö­ne Öff­nung für das, was als unse­re ver­letz­li­che­ren ener­ge­ti­schen Zen­tren ange­se­hen wird: Hüf­ten und Her­zen. In der Part­ner­pra­xis ver­bin­den Sie die lin­ken Hand­flä­chen über Kopf. Genie­ßen Sie fünf Atem­zü­ge. Keh­ren Sie zum Tisch zurück und wech­seln Sie dann die Seite.

4. Partner-Friedens-Pose, Entwickeltes Sukhasana

Kom­men Sie in eine locke­re, im Schnei­der­sitz sit­zen­de Posi­ti­on (typi­scher­wei­se die grö­ße­re Per­son in Sukha­sa­na zuerst). Ihr Part­ner setzt sich dann auf Ihre Ober­schen­kel und kreuzt die Knö­chel hin­ter Ihrem Rücken. Berüh­ren Sie Ihr drit­tes Auge in der Mit­te (Raum zwi­schen den Augen­brau­en), wäh­rend Sie sich bei­de durch die Wir­bel­säu­le ver­län­gern. Sie kön­nen sich ent­schei­den, die Augen zu schlie­ßen oder ein­an­der leicht in die Augen zu bli­cken, wäh­rend Sie durch die Nase ein- und aus­at­men. Neh­men Sie fünf Atem­zü­ge, die eine natür­li­che Syn­chro­ni­zi­tät des Atems ermög­li­chen, wobei Ihre Hand­flä­chen auf der Rück­sei­te des Her­zens Ihres Part­ners ruhen. Geben Sie sich der inti­men Erfah­rung des Herz­schlags sowohl Ihres Her­zens als auch des Herz­schlags Ihres Part­ners hin.

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Tantra Yoga Partner-Friedens-Pose
Tan­tra Yoga

5. Kinderposse (Balasana), Partner Kinderposse

Brin­gen Sie Ihre Knie weit an die Rän­der der Mat­te, fal­ten Sie sie nach vor­ne und legen Sie Ihre Stirn auf die Mat­te, die Arme sind über Kopf aus­ge­streckt, ruhen aber auf der Mat­te (wenn die Knie emp­find­lich sind, kön­nen Sie die gefal­te­ten Rän­der einer Decke hin­ter Ihre Knie legen, bevor Sie sie nach vor­ne fal­ten, oder Ihren Sitz und even­tu­ell die Stirn auf Yog­a­b­lö­cke legen). Wenn es die Schul­tern erlau­ben, berüh­ren Sie im Gebet Ihre Hand­flä­chen, was sym­bo­lisch für die Ver­ei­ni­gung mit allen Aspek­ten Ihrer selbst steht.

Neh­men Sie für die Pose des Part­ner­kin­des die glei­che Form wie oben beschrie­ben an, wobei die Köp­fe auf­ein­an­der gerich­tet sind. Mit aus­ge­streck­ten Armen kön­nen Sie Ihre lin­ke Hand­flä­che nach unten und Ihre Hand­flä­che nach oben legen, um sich mit den Hand­flä­chen Ihres Part­ners zu ver­bin­den. Es wird gesagt, dass unse­re Hän­de eine Ver­län­ge­rung unse­res Her­zens sind. Stel­len Sie sich vor, wie Sie mit der lin­ken Hand­flä­che ein­at­men, die Essenz Ihres Part­ners ein­at­men und mit der rech­ten Hand­flä­che aus­at­men und Ihre Essenz mit Ihrem Part­ner teilen.

Für eine fort­ge­schrit­te­ne­re Pra­xis, die davon aus­geht, dass bei­de Part­ner gesun­de Knie und Wir­bel­säu­le haben, kön­nen Sie sich vor­stel­len, dass ein Part­ner (in der Regel der grö­ße­re Part­ner) in kind­li­cher Pose bleibt und der ande­re, in ent­ge­gen­ge­setz­ter Rich­tung sit­zend, auf dem unte­ren Rücken des Part­ners in kind­li­cher Pose sitzt. Begin­nen Sie lang­sam, das Gewicht in den Füßen zu hal­ten und begin­nen Sie, sich mit den Hän­den auf der Mat­te neben den Hüf­ten des unte­ren Part­ners abzu­stüt­zen. Sen­ken Sie schließ­lich Ihre Wir­bel­säu­le, um sich auf den Part­ner in der Kin­der­po­si­ti­on aus­zu­rich­ten, und ent­span­nen Sie die Arme an der Sei­te, oder stre­cken Sie die Arme über Kopf aus, indem Sie die Hand­flä­chen unter die Hand­flä­chen des Part­ners schieben.

Blei­ben Sie in enger Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Ihrem Part­ner in der Kin­der­po­se, um sicher­zu­stel­len, dass sich jede der Aktio­nen sicher und ver­füg­bar in sei­nem Kör­per anfühlt.

Erweitern Sie Ihre Kapazität für Intimität

Wenn Sie Tan­tra Yoga allein oder mit einem Part­ner prak­ti­zie­ren, erwei­tern Sie Ihre Fähig­keit zu Inti­mi­tät und Ver­ei­ni­gung. Mit der Pra­xis sind wir in der Lage, mit den Über­zeu­gun­gen und Ver­hal­tens­wei­sen, die uns von der Inti­mi­tät, die wir uns wün­schen, abhal­ten, nahe und intim zu kom­men. Dar­über hin­aus wer­den tan­tri­sche Tech­ni­ken ange­bo­ten, damit wir uns über die­se Bar­rie­ren hin­aus ent­wi­ckeln kön­nen, damit jeder Ein­zel­ne von uns gedei­hen und gedei­hen kann.

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3 Kommentare zu „Was ist Tantra Yoga?“

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