Yoga machen vs. Yoga praktizieren

Der Unter­schied ein­fach mal Nackt-Yoga machen vs. Nackt-Yoga wirk­lich zu praktizieren.

Es gibt einen Unter­schied zwi­schen Nackt-Yoga machen und Yoga prak­ti­zie­ren. Yoga zu machen bedeu­tet für mich, dass es aus der Not her­aus geschieht – plötz­lich mer­ke ich, dass es Tage/Wochen her ist, dass ich mich das letz­te Mal auf den Boden gelegt und mei­nem nack­ten Kör­per ech­te Auf­merk­sam­keit geschenkt habe. Üben bedeu­tet, dass ich im Rhyth­mus bin, dass ich mich auf die Wie­der­ho­lun­gen ein­las­se und mir fast jeden Tag Zeit nehme.

Beim Yoga mer­ke ich plötz­lich, wie schreck­lich sich mein unte­rer Rücken anfühlt, wie sehr mei­ne Bei­ne schmer­zen und wie ange­spannt sich mei­ne Schul­tern anfüh­len. Aus Ver­zweif­lung lege ich mich auf den Rücken, stel­le mei­ne Fuß­soh­len auf den Boden und bewe­ge mei­ne Knie hin und her. Schon beginnt sich mein unte­rer Rücken bes­ser anzu­füh­len. Dann füh­re ich die Fuß­soh­len zusam­men, sprei­ze die Knie und atme ein, wobei ich den Atem in den unte­ren Rücken und die Hüf­ten schi­cke – was für eine Erleich­te­rung. Von die­ser Posi­ti­on aus gehe ich nor­ma­ler­wei­se in den her­ab­schau­en­den Hund und stramp­le mit den Knien hin und her. Als Nächs­tes stel­le ich mich auf die Zehen­spit­zen und schi­cke mei­nen Atem in alle Tei­le mei­nes nack­ten Kör­pers – in die Rück­sei­ten mei­ner Bei­ne, durch mei­ne Vagi­na, mei­ne Hand­flä­chen und atme in mei­ne Ach­sel­höh­len. Sobald ich anfan­ge, erin­ne­re ich mich dar­an, wie sehr ich es lie­be zu üben.

Yoga machen und Yoga praktizieren: herabschauender Hund
Yoga machen und Yoga prak­ti­zie­ren: her­ab­schau­en­der Hund

Wenn ich Nackt-Yoga prak­ti­zie­re, gibt es weni­ger Dra­ma und Wider­stand in mir. Ich weiß, zu wel­cher Tages­zeit ich mei­ne Mat­te aus­rol­len wer­de. Mein Geist kämpft nicht gegen mich an, er ist trai­niert und weni­ger trot­zig. Wenn ich übe, weiß ich, dass die Stun­de nicht lang sein muss, son­dern dass ich mich dar­auf kon­zen­trie­ren kann. Wenn ich übe, spü­re ich den Unter­schied in mei­nem Kör­per, er sieht nicht viel anders aus, aber ich spü­re eine Ruhe in mir. Es gibt weni­ger Raum für Ver­span­nun­gen, die Bewe­gun­gen und die Atem­ar­beit bewe­gen die Ver­span­nun­gen weg und aus dem Kör­per her­aus. Ich bin in der Lage, zuzu­hö­ren und die Men­schen in mei­ner Fami­lie zu sehen. Mein Geist ist geübt, mei­nen Atem, mei­ne Reak­tio­nen und mei­ne Kör­per­hal­tung wahrzunehmen.

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Ich mer­ke, wenn ich spo­ra­disch Yoga mache, sehe ich die Vor­tei­le in die­sem Moment und nur für kur­ze Zeit. Aber wenn ich es zu einer Pra­xis mache und es zu einer Rou­ti­ne wer­den las­se, sehe ich nicht nur die Ergeb­nis­se auf der Mat­te, son­dern die Yoga­pra­xis ermög­licht es mir auch, außer­halb der Mat­te mehr ich selbst zu sein.

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