Yoga Porno

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Warum der Begriff “Yoga Porno” Schwachsinn ist.

Yoga Por­no, ist ein Begriff, der da drau­ßen her­um­schwirrt: .… Er bahnt sich lang­sam sei­nen Weg durch Online-Yoga-Sei­ten, Social-Media-Platt­for­men und Kon­ver­sa­tio­nen. Und wäh­rend er sich durch alle Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le schlän­gelt, ent­facht er eine hit­zi­ge Debatte.

Und das soll­te es auch, denn es ist ein fal­scher Begriff. Er ist pein­lich. Er ist respekt­los. Er ist harsch. Er ist kri­tisch. Es ist ein­sei­tig. Es ist alles, was die Yoga­welt ver­sucht, rück­gän­gig zu machen.

Der Begriff schreit nach Verurteilung.

Wenn du noch völ­lig im Dun­keln tappst, sprech ich es jetzt noch ein­mal aus. Der berüch­tig­te Begriff, der im Umlauf ist, ist…

Yoga Porn.

Lass mich das noch ein­mal wie­der­ho­len, damit wir alle den Begriff rich­tig verstehen.

Yoga Por­no.

Warum der Begriff "Yoga Porno" Schwachsinn ist.
War­um der Begriff “Yoga Por­no” Schwach­sinn ist.

Als ich den Begriff das ers­te Mal lass, war ich sau­er. Rich­tig sau­er, dass jemand beschlos­sen hat, über Men­schen zu urtei­len, die sich durch Yoga-Fotos aus­drü­cken. Wer sind wir, dass wir über Men­schen urtei­len, basie­rend auf den Kla­mot­ten, die sie tra­gen, den Orten, an denen sie leben, den Wor­ten, die sie aus­drü­cken, oder den Yogast­el­lun­gen, die sie ausführen?

Lass mich kurz zurück­spu­len, damit wir alle auf der glei­chen Sei­te sind. Die Defi­ni­ti­on von Yoga-Por­no ist die folgende:

Yoga-Por­no (ein Bullsh*t‑Begriff):

  • Kau­ka­si­sche Frau
  • Unter 30 Jah­re alt
  • Dünn
  • Schön
  • Und führt eine schwie­ri­ge Yogast­el­lung mit mini­ma­ler Klei­dung aus

Oh, und die Hal­tun­gen, die aus­ge­führt wer­den, sind vor einem ver­träum­ten Hin­ter­grund, das darf man nicht vergessen.

Die Debat­te um Yoga-Por­nos ist, dass sie die Yoga-Pra­xis und die all­ge­mei­ne Bot­schaft des Yoga schmä­lern, dass sie den Men­schen Unbe­ha­gen und Angst vor Yoga berei­ten und dass sie das Ego näh­ren. Und wäh­rend ich eini­gen die­ser Punk­te in Bezug auf Social Media als Gan­zes zustim­men kann, kann ich der Defi­ni­ti­on des Begriffs in Bezug auf Sel­fies, kate­go­ri­sier­te Frau­en, halb­nack­te Kör­per und Yogast­el­lun­gen abso­lut nicht zustimmen.

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Und hier ist der Grund dafür:

Der lächer­lichs­te Aspekt des Yoga-Por­no-Begriffs ist die Defi­ni­ti­on des­sen, was Yoga-Por­no dar­stellt. Laut der Defi­ni­ti­on ist Yoga-Por­no auf kau­ka­si­sche Frau­en beschränkt, die unter 30 Jah­re alt sind, kör­per­lich attrak­tiv sind, einen dün­nen Kör­per­typ haben und in mini­ma­len Men­gen an Klei­dung posieren.

Hal­lo – ich rufe jeden an, der in den sozia­len Medi­en aktiv ist – Men­schen aller Alters­grup­pen, Grö­ßen, Eth­ni­en und Hin­ter­grün­de neh­men an der Online-Yoga-Bewe­gung teil. Es gibt nicht eine ein­zi­ge Bevöl­ke­rungs­grup­pe, die die Yoga-Com­mu­ni­ty beherrscht. Und wenn das dei­ne Ansicht ist, dann erwei­te­re dei­nen ver­damm­ten Kreis der Social Media Inspiration.

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Um es für dich wei­ter auf­zu­schlüs­seln… Allein auf Insta­gram gibt es etwa 14 Mil­lio­nen+ Yoga-Posts. Bit­te, um mei­nes Ver­stan­des wil­len, scrol­le durch eini­ge die­ser Posts und fin­de ein wenig abge­run­de­te Inspi­ra­ti­on für dich. Und wenn du das tust und immer noch fest­stellst, dass dein News­feed voll von der glei­chen Art von Yogi ist – dann ist es doch egal! Dein Social Media Feed ist dei­ner, nicht mei­ner oder der von jemand ande­rem. Du hast die vol­le Kon­trol­le dar­über, was und wer für dich inspi­rie­rend ist. Also bit­te, tu uns allen einen Gefal­len und hör auf zu jam­mern, dass nur wei­ße, jun­ge, dün­ne, schö­ne, halb­nack­te Frau­en dei­nen Feed füllen.

Und bevor wir mit dem lächer­lichs­ten Aspekt des Begriffs wei­ter­ma­chen, muss ich auf den halb­nack­ten Teil der Defi­ni­ti­on ein­ge­hen. Ich bin ein halb­nack­ter Typ von Mensch. Ich füh­le mich extrem wohl in mei­ner Haut und es macht mir nichts aus, mei­nen Hin­tern in einem Biki­ni oder viel­leicht sogar mit weni­ger Klei­dung her­um­zu­tän­zeln. Das ist, wer ich bin. Es ist ein Teil mei­nes Wesens. Ich bevor­zu­ge weni­ger Klei­dung oder gar kei­ne – ist das ein f*cking Verbrechen?

Klei­dung oder das Feh­len davon ist ein Aus­druck von dir. Nie­mand, Yogi oder nicht Yogi, ist dafür ver­ant­wort­lich, uns zu sagen, was wir anzie­hen sol­len oder nicht. Ob am Strand, in einem Restau­rant, im Yoga­stu­dio oder im Park – wir sind für unse­ren Kom­fort und unse­re Indi­vi­dua­li­tät ver­ant­wort­lich. Also bit­te, tu uns allen einen Gefal­len und tra­ge, was dich glück­lich macht und ich wer­de tra­gen, was mich glück­lich macht (halb­nackt und so).

Bevor wir wei­ter in die­se Dis­kus­si­on ein­stei­gen, dan­ke, dass du so lan­ge durch­ge­hal­ten hast. Ich ver­spre­che, dass ich es in Kür­ze zu Ende brin­ge, aber um der Bequem­lich­keit wil­len… viel­leicht schnappst du dir ein Glas Wein oder eine Tas­se Tee und machst es dir bequem. Ich habe noch ein paar Wor­te zu sagen.

Yoga-Porno diskreditiert auch alle Yoga-Selfies
Yoga-Por­no dis­kre­di­tiert auch alle Yoga-Selfies

Yoga-Por­no dis­kre­di­tiert auch alle Yoga-Sel­fies, weil es kei­ne Infor­ma­tio­nen dar­über gibt, wie man die Hal­tung aus­führt und die rich­ti­ge Form zeigt. Das ist eine lächer­li­che Aus­sa­ge. Die Idee, dass Men­schen nur Infor­ma­ti­ons­fo­tos mit prä­zi­ser Hal­tungs­aus­rich­tung pos­ten soll­ten, ist Wahn­sinn. Sozia­le Medi­en sind dazu da, um sich gegen­sei­tig zu inspi­rie­ren, nicht um einen infor­ma­ti­ven Leit­fa­den zu bie­ten. Ja, es ist mög­lich, unschätz­ba­re Infor­ma­tio­nen aus den sozia­len Medi­en zu ler­nen, aber es ist kei­ne Vor­aus­set­zung, um dei­ne per­sön­li­che Yoga-Rei­se zu teilen.

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Wenn Men­schen lehr­rei­che Infor­ma­tio­nen wol­len, dann soll­ten sie ein Yoga­stu­dio, einen Yoga-Work­shop, ein Buch oder viel­leicht einen Online-Yogakurs auf­su­chen. Es liegt nicht in der Ver­ant­wor­tung von irgend­je­man­dem, durch sei­ne Social Media Rei­se zu leh­ren und es soll­te auch nicht erwar­tet wer­den – ob Yoga­leh­rer oder Yogapraktizierender.

Und um die­ses Gespräch mit einer Ver­beu­gung abzu­schlie­ßen, lass uns die letz­te Ange­le­gen­heit in Bezug auf Yoga-Por­nos anspre­chen (hier das Gesicht ver­zie­hen). Die Ansicht über Yoga und sozia­le Medi­en ist, dass wir durch das Pos­ten von Fotos nach äuße­rer Befrie­di­gung und Akzep­tanz stre­ben, was wie­der­um unser Ego füt­tert. Und hier ist der Punkt, an dem ich mich end­lich mit die­ser Idee iden­ti­fi­zie­ren kann. Social Media ist ein Mind F*ck. Wir scrol­len unauf­hör­lich auf der Suche nach den Erfah­run­gen ande­rer Men­schen, auf der Suche nach mehr Likes und Fol­lo­wern, und am Ende lässt es uns lee­rer zurück als zu Beginn.

Alle sozia­len Medi­en, ob mit oder ohne Bezug zu Yoga, sind ein kniff­li­ger Balan­ce­akt. Du und ich sind für unse­re Online-Erfah­rung ver­ant­wort­lich und das kann eine Her­aus­for­de­rung sein. Genau wie bei Maga­zi­nen und dem hüb­schen Mäd­chen neben dir, ist es ein­fach zu ver­glei­chen und nach dem zu grei­fen, was wir nicht haben. Das gilt nur all­zu sehr für die sozia­len Medi­en. Also ja, kön­nen Yoga Fotos das Ego füt­tern? Natür­lich kön­nen sie das. Aber kön­nen die sozia­len Medi­en auch eine ver­steck­te Lek­ti­on sein, um uns zu leh­ren, wie wir uns aus­ba­lan­cie­ren, wie wir wach­sen und wie wir eine Inspi­ra­ti­on für uns selbst und ande­re sein können?

Nackt Yoga Work­out nach einem Por­no Dreh

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Die Ant­wort ist ein kla­res Ja.

Wie ich immer sage: Es ist dei­ne Rei­se. Lass nicht zu, dass jemand ande­res sie steu­ert. Du bist der Betrach­ter dei­ner Hand­lun­gen, Bewe­gun­gen, Bezie­hun­gen, Gesprä­che und Yoga-Sel­fies. In die­sem Sin­ne, bit­te pos­te wei­ter­hin dei­ne “Yoga-Por­nos”, denn sie sind ein Aus­druck von dir. Und du bist das, was zählt.

P.S. Ich wür­de mich freu­en, dei­ne Yoga-Sel­fies zu sehen, also tag­ge mich bit­te @the­jour­ney­jun­kie und @yogiapproved, damit die Yoga-Inspi­ra­ti­ons-Com­mu­ni­ty wei­ter flo­riert. Ich lie­be euch alle, die Yoga-Sel­fies machen, beson­ders – xoxo.

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1 Kommentar zu „Yoga Porno“

  1. Avatar

    Por­no befrie­digt das Bedürf­nis nach sexu­el­len Anre­gun­gen; aber der Blick aus dem Her­zen, auf ande­re, auf alles, auch auf Nackt­sein und sexu­ell Erre­gen­des.… die­ser Blick aus dem Her­zen, fehlt in Por­nos; jeden­falls allermeistens.
    Im Nackt Yoga ist er da.… kann auch sexu­el­ler Appe­tit, sexu­el­les Erregt­sein da sein.… aber mit dem Blick aus dem Her­zen. So sehe ich es.

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