Wie man Yoga zu Hause kultiviert

Yoga zu Hause – eine Perspektive

Vie­le Din­ge haben sich in unse­rer Welt im letz­ten Jahr sehr schnell ver­än­dert, und vie­le Yogaschüler/innen wur­den ohne ihr Studio/ihre Pra­xis zurück­ge­las­sen, und das zu einem Zeit­punkt, an dem sie sie am meis­ten brauch­ten. Wenn du dich mit der Umstel­lung auf Online-Kur­se und eine Yoga zu Hau­se schwer tust, mach dir kei­ne Sor­gen, denn auch vie­le ande­re Yoga­prak­ti­zie­ren­de kämp­fen noch mit der Umstel­lung. Lasst uns her­aus­fin­den, war­um eine Yoga­pra­xis zu Hau­se so schwie­rig ist und was wir tun kön­nen, um den Über­gang erfolg­reich zu gestalten.

Für vie­le Yoga­prak­ti­zie­ren­de ist eine bestän­di­ge Yoga­pra­xis zu Hau­se eines der “ulti­ma­ti­ven Zie­le”, das immer uner­reich­bar scheint. Zu Hau­se gibt es so vie­le Ablen­kun­gen – von Haus­tie­ren, Kin­dern und Part­nern bis hin zu den nicht enden wol­len­den Auf­ga­ben wie Wäsche waschen, put­zen und erle­di­gen. Unser Leben ist so chao­tisch gewor­den, dass das Yoga­stu­dio im über­tra­ge­nen UND im wört­li­chen Sin­ne eine Oase für Yogis ist, in die sie sich vor dem Cha­os zurück­zie­hen können.

Ver­steh mich nicht falsch, ich LIEBE Yoga­stu­di­os und alles, was sie bie­ten. Als ich 16 Jah­re alt war, ging ich 3–7 Mal pro Woche zum Yoga und es gab kei­nen Ort auf der Welt, an dem ich lie­ber gewe­sen wäre als in die­sem hei­ßen Yoga­stu­dio! Ich habe mehr als 15 Jah­re gebraucht, um unter per­fek­ten Stu­dio­be­din­gun­gen auf die Mat­te zu gehen, bis ich es geschafft habe, auch zu Hau­se regel­mä­ßig auf die Mat­te zu gehen. Ich hof­fe, dass ich ande­ren Yoga­prak­ti­zie­ren­den hel­fen kann, die Freu­de an der Pra­xis zu Hau­se schnel­ler zu fin­den, als ich dafür gebraucht habe.

Stell dir die per­fek­ten Bedin­gun­gen vor, die ein Yoga­stu­dio für uns, die Yogis, die wir in der gro­ßen hek­ti­schen Welt leben, schafft. Sobald wir die beru­hi­gen­de Atmo­sphä­re des Yoga­stu­di­os betre­ten, wer­den wir vom Klang eines Spring­brun­nens oder sanf­ter Musik emp­fan­gen, unser Ner­ven­sys­tem schal­tet in den Ent­span­nungs­mo­dus, nach­dem es sich tage‑, wochen‑, mona­te- oder jah­re­lang im Kampf- oder Flucht­mo­dus befand, und wir wer­den mit einem war­men Lächeln begrüßt. Dann, wenn wir mit einer hüb­schen Hips­ter-Yogi (die ein­deu­tig spi­ri­tu­ell ist) an der schi­cken Rezep­ti­on ein­che­cken und der Dif­fu­sor Laven­del­wol­ken in dein Gesicht bläst, erin­nerst du dich an dei­ne Freu­de und atmest tief durch. Wenn das Geräusch dei­ner Mat­te in der Stil­le des lee­ren Stu­di­os wider­hallt, fühlt es sich an, als ob alles Leben ver­schwun­den ist und wir end­lich in voll­kom­me­nem Frie­den üben können.

Ich habe eine spür­ba­re kör­per­li­che Reak­ti­on auf die­se Beschrei­bung eines Yoga­stu­di­os. Ich kann all die­se kura­tier­te Spi­ri­tua­li­tät buch­stäb­lich sehen, füh­len, rie­chen und hören, wenn ich dar­an den­ke. Das Yoga­stu­dio ist ein sehr mäch­ti­ges Pro­dukt, das kul­ti­viert wird, um die per­fek­tes­te spi­ri­tu­el­le Por­no­gra­fie für die tran­szen­den­ta­le spi­ri­tu­el­le Selbst­be­frie­di­gung zu sein. Jedes Detail eines Yoga­stu­di­os wird sorg­fäl­tig aus­ge­wählt, um die glück­lichs­ten Erfah­run­gen zu machen. Das wie­der­um ist weder falsch noch schlecht. Es führt nur zu einer Abhän­gig­keit, für man­che sogar zu einer Sucht, die das Üben zu Hau­se erschwert.

Das Yoga­stu­dio selbst ist nach dem Kon­zept der Ashrams auf­ge­baut, die ein­fach nur dazu dien­ten, Yoga zu ler­nen und die yogi­schen Prak­ti­ken für eini­ge Wochen oder Mona­te zu pfle­gen. Danach ver­lie­ßen die Men­schen den Ashram, inte­grier­ten sich wie­der in ihr Leben und prak­ti­zier­ten auf eige­ne Faust wei­ter. Sie gehen nicht mehr jeden Tag in den Ashram. Selbst die strengs­ten Ashrams in Indi­en befin­den sich inmit­ten geschäf­ti­ger Städ­te, die vol­ler Lärm, Schmutz und fre­ne­ti­scher Ener­gie sind.

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Die Wahr­heit ist, dass sich das Leben nicht in einem per­fekt kul­ti­vier­ten Raum abspielt. Das Leben ist chao­tisch. Das Leben ist schmut­zig. Das Leben ist laut. Das Leben ist voll von ande­rem Leben, das nie auf­hört, sich zu bewe­gen. Auch wenn es sehr pro­duk­tiv sein kann, im kul­ti­vier­ten Raum eines Yoga­stu­di­os zu üben, mit ande­ren Mit­glie­dern der Gemein­schaft zusam­men zu sein und per­sön­lich unter­rich­tet zu wer­den, ist das Yoga­stu­dio in Wahr­heit nicht dazu da, selbst­mo­ti­vier­te und unab­hän­gi­ge Yogis her­vor­zu­brin­gen. Es ist lei­der nur ein wei­te­res Pro­dukt, das unser Geld als Gegen­leis­tung für Frie­den, Stress­ab­bau und spi­ri­tu­el­les Wachs­tum ver­langt. Dabei kannst du dir die­se Din­ge ganz ein­fach zu Hau­se besor­gen, und zwar für sehr wenig Geld, abge­se­hen von den anfäng­li­chen Kos­ten für die Einrichtung.

Viel­leicht fragst du dich, wo du anfan­gen sollst oder wie du eine Pra­xis zu Hau­se auf­bau­en kannst, und der bes­te Rat, den ich dir geben kann, ist, es ein­fach zu hal­ten. Wenn du denkst, dass du ein ein­fa­ches Sys­tem gefun­den hast, ver­ein­fa­che es wie­der. Die Chan­cen ste­hen gut, dass wir es anfangs zu schwie­rig machen, zu Hau­se zu üben, oder zu viel Auf­wand betreiben.

Yoga zu Hause - eine Perspektive
Yoga zu Hau­se – eine Perspektive

Tipps für den Beginn deines eigenen Heimtrainings:

Fin­de einen Raum, der leicht zu öff­nen ist und genug Platz zum Üben bie­tet. Ich habe für mich einen Weg gefun­den, wie ich mit mini­ma­lem Zeit- und Arbeits­auf­wand den nöti­gen Platz zum Üben ein­rich­ten kann. Den­ke dar­an, dass du nur genug Platz für dei­ne Mat­te brauchst, aber in der Regel ist ein Umkreis von 3 bis 5 Fuß um dei­ne Mat­te her­um nötig, damit du dich nicht ein­ge­engt fühlst. Möbel, die bewegt wer­den müs­sen, stel­le ich auf Schie­ber, die den Auf- und Abbau vereinfachen.

Besor­ge dir eine gute Yoga­mat­te, Yog­a­b­lö­cke, Yoga­gur­te und eine Decke. Das ist dei­ne Yoga-Grund­aus­stat­tung und soll­te immer dabei sein, wenn du übst. Mit die­ser Aus­rüs­tung brauchst du nichts Aus­ge­fal­le­nes, aber beden­ke, dass du das bekommst, wofür du bezahlst. Am Anfang ist es am bes­ten, spar­sam zu sein, aber du wirst fest­stel­len, dass du dei­ne Aus­rüs­tung auf­wer­ten kannst, wenn du dei­ne Pra­xis ver­tiefst und dich auf dei­ne Mat­te freust!

Als Nächs­tes sam­melst du ande­re Din­ge, die du wahr­schein­lich schon hast:

  • Besorg dir eine gute Hei­zung (oder zwei) und einen Luft­be­feuch­ter. Wenn du wie ich die Hit­ze eines hei­ßen Yoga­stu­di­os liebst, kannst du dir mit die­sem leicht zu fin­den­den Zube­hör dein eige­nes schaf­fen. Es wird zwar nicht genau das­sel­be sein, aber du schaffst dir mehr Kom­fort beim Üben (natür­lich nackt). Ich habe zwei Quarz-Heiz­strah­ler, die mich mit Wär­me ver­sor­gen, und einen Luft­be­feuch­ter mit einem Fach für äthe­ri­sche Öle. Das war eine der größ­ten Ver­än­de­run­gen für mich.
  • Besor­ge dir einen trag­ba­ren Laut­spre­cher mit guter Klang­qua­li­tät, der dei­ne Lieb­lings­songs klar und deut­lich wie­der­gibt. Ver­bin­de ihn mit dei­nem Tablet, Tele­fon oder Lap­top, um dein Online-Kurs­er­leb­nis zu verbessern.
  • Schnapp dir ein paar äthe­ri­sche Öle und Kris­tal­le oder etwas ande­res, das dich in die rich­ti­ge Stim­mung bringt. Ich ver­wen­de ger­ne äthe­ri­sche Öle von the­ra­peu­ti­scher Qua­li­tät wie Pfef­fer­min­ze oder Euka­lyp­tus, um mei­ne Atem­we­ge zu öff­nen, und Kris­tal­le für gute Schwingungen.
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Optio­nal: Besorg dir ein Yog­a­b­rett. Das war auch für mich eine gro­ße Ver­än­de­rung, weil ich merk­te, dass ich auf mei­nem Tep­pich­bo­den an Kraft und Aus­rich­tung ver­lor. Also habe ich mir ein Stück Holz besorgt und es auf die Grö­ße mei­ner Mat­te zuschnei­den las­sen. Ich lege es jetzt jedes Mal hin, wenn ich übe, und mein Kör­per und mei­ne Gelen­ke sind sehr dank­bar dafür. Ich habe dadurch mehr Kraft, ein bes­se­res Gleich­ge­wicht und ein siche­re­res Training.

Sag dem Haus­halt (falls vor­han­den), was du tust, wie lan­ge du Yoga zu hau­se trai­nierst und wel­che Erwar­tun­gen du hast. Nie­mand wird jemals in der Lage sein, eine Erwar­tung zu erfül­len, wenn sie nicht kom­mu­ni­ziert wird. Über­le­ge dir also, was du von ande­ren wäh­rend der Unter­richts­zeit erwar­test, und gib ihnen genü­gend Zeit, das zu tun, was sie tun müs­sen, bevor der Unter­richt beginnt, z. B. auf die Toi­let­te gehen, Essen machen usw.

Wenn Du Yoga zu Hau­se zu hau­se machen möch­test, rich­te dich ein paar Minu­ten lang in dei­nem Raum ein, bevor du beginnst. Ich ver­ges­se immer irgend­et­was, aber wenn ich mir ein paar Minu­ten auf mei­ner Mat­te gön­ne, um mich zu wäl­zen und zu deh­nen, kann ich zu 100 % dabei sein. Was­ser? Yoga-Hand­tuch? Kli­ma­an­la­ge aus?

Letz­ter Schritt: Rich­te dich ein und SCHALTE AB. Kei­ne Atmo­sphä­re wird jemals 100% per­fekt sein, aber wir kön­nen her­aus­fin­den, was für unse­re per­sön­li­chen Vor­lie­ben am wich­tigs­ten ist und ein Sys­tem ent­wi­ckeln, um es zu nut­zen. Die­ser gan­ze Pro­zess soll­te nur 5–10 Minu­ten dau­ern. Ver­su­che, es ein­fach zu hal­ten und dich auf das Wesent­li­che zu beschrän­ken. Zu viel Tam­tam oder Ritua­le kön­nen unse­ren Schwung behindern.

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Ver­su­che, ein­fach ein­zu­stei­gen und so schnell wie mög­lich mit dei­ner Yoga Pra­xis zu begin­nen. Nimm dir vor, wäh­rend der gesam­ten Stun­de dich nicht ablen­ken zu las­sen, egal was pas­siert. Kei­ne Anru­fe, kei­ne SMS, kei­ne Snacks, kein Grü­beln. Setz dich hin, atme durch und genie­ße! Die ers­ten paar Male wirst du dich wirk­lich über­win­den müs­sen, aber du wirst bald mer­ken, dass das Üben zu Hau­se sehr viel Spaß macht. Vor allem, wenn du eine so groß­ar­ti­ge Gemein­schaft von Yogis und Aus­bil­dern hast wie wir hier im Nackt Yoga Club. Du bist nie allein, und wir sind immer für dich da.

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